Inwiefern hindert der Westen Afrika an seiner Entwicklung?

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9 Antworten

Dafür gibt es viele Gründe, die hier umfassend darzustellen viel zu lange dauern würde.

Wie in jedem unterentwickeltem Land, wo es keine oder so gut wie keine Sozialeinrichtungen gibt, ist die Familie, der Clan, der Stamm oder die Dorfsgemeinschaft die Versorgungsgemeinschaft. Innerhalb diesen kleinen Verbänden funktioniert das Leben meistens gut: es wird/wurde Landwirtschaft getrieben, Kleidung selber hergestellt, und das Kleingewerbe versorgte die Gemeinschaft mit dem nötigsten. Das war auch noch während der Kolonialzeit so, und es hat sich am Anfang des 20. Jhrts nicht viel geändert.

Die Interessen des Westen haben jedoch das Gleichgewicht zerstört: Teile der Gesellschaft entwickelten sich weiter auf das Niveau des westlichen Arbeitgebers, andere, meist die ländliche Bevölkerung, blieb zurück. 

Die Missionsarbeit zerstörte die einheimische Kultur, führte neue Bräuche und Rituale ein. Da der Islam sich auch in Afrika ausdehnte, kam es schon früh zu Auseinandersetzungen.

Die aus dem Westen importierte Medizin hatte zur Folge, dass viele Kinderkrankheiten erfolgreich bekämpft wurden, und die Bevölkerung schneller wuchs als zuvor. Die wirtschaftliche Entwicklung ging langsamer voran als das Bevölkerungswachstum, und das führte zu wachsende Armut.

Das Kleingewerbe und die Eigenbedarfslandwirtschaft wurden durch Billigimporte aus dem Westen zerstört.

Die von der Weltbank so großzügig verteilte Gelder in Kreditform konnten nicht zurückbezahlt werden, und im Gegenzug verschafften sich die westliche Multinationals einen "Ausgleich" durch Konzessionsverträgen. Die Länder Afrikas müssen ihre Rohstoffe am Westen liefert, bzw. sie erhalten zu wenig vom Profit.

Die Korruption gibt den Ländern den Rest: das alte Stammesdenken gibt es noch immer, und die Stammesfürsten (nun Politiker genannt) bedienen sich am Kapital was für die Entwicklung der Infrastruktur gedacht ist.

Afrika ist ein sehr reicher Kontinent. Damit die Bevölkerung dort gut leben kann, bedarf es aber Änderungen die von außen nicht herbeigeführt werden können. Wozu 200-400 Jahre "Kontakt zur Ersten Welt" geführt haben, sehen wir jetzt: Ungleichheit, Aggression, Glaubenskriege, Ausbeutung. Die alte Stammeskonflikte gibt es noch immer, nur werden sie jetzt mit modernen Waffen ausgekämpft.

Das alles ist lange bekannt. Vor langer Zeit schrieb Axelle Kabou, eine Senegalesin, ihr Buch: "Weder arm noch ohnmächtig". Eine Streitschrift gegen schwarze Eliten und weiße Helfer". Jeder sollte es lesen, bevor er sich eine Meinung bildet über Afrika und seine Menschen.

Drei meiner (niederländischen) Onkel, jetzt schon lange verstorben, lebten und arbeiteten in Afrika. Einer war Arzt in Sambia, der andere Tierarzt in Botswana, und der dritte Ingenieur in den Kupferminen von Katanga. Sie kamen gelegentlich in die Niederlanden zurück, und besuchten meine Eltern. Ich war damals noch in der Grundschule, aber ich erinnere mich an den heftigen Debatten, die bei meinen Eltern am Esstisch geführt wurden. Immer ging es um Afrika, und ich habe damals schon mitbekommen, dass die drei "Afrikaexperten" sich aufregten über die Entwicklungshilfe. Sie lehnten sie rigoros ab, und begründeten es vorwiegend damit, dass jede Hilfe von außen die Länder lähmt, die Bereicherung von Eliten fördert.

Heute sehen wir genau das.

Die Wirtschaft der ersten Welt handelt mit den Eliten der Länder und nutzt die Möglichkeiten der Korruption. Politiker, Clans und Warlords bekommen dadurch Mittel, die zum Teil wieder für Machtkämpfe genutzt werden. Das Volk bekommt von Reichtümern wenig ab, dafür um so mehr von kriegerischen Auseinandersetzungen. Und ein westliches Unternehmen bekommt die Öl- oder Bergbaulizenz.

Vor den afrikanischen Küsten fischt die Flotte der EU alles leer und nimmt den Fischern ihre Existenzgrundlage. Und auf den Märkten Afrikas landet unser Produktionsüberschuss an Milcherzeugnissen. Bei und subventioniert. Und dort nun billiger als heimische Erzeugnisse, weshalb lokale Bauern ebenfalls in den Ruin getrieben werden.

Wir sind nicht einseitig böse und destruktiv, aber in mancherlei Hinsicht auch einfach so hilfreich wie ein Elefant im Porzellanladen.

Ich denke worauf du hinaus willst ist Folgendes:

Wie funktioniert ein Staat? Vereinfacht gesagt die Wirtschaft produziert etwas, das sie an die Bürger verkauft. Die Bürger zahlen darauf Steuern an den Staat, wodurch der Staat seine Ausgaben deckt (Polizei, Bildung, Infrastruktur,etc.)

Jetzt ist es so, dass Afrika ein riesiger Markt ist. Das haben bereits die Kolonialherren im 18. Jahrhundert verstanden. Seit langem drängen also europäische und internationale Unternehmen auf den Afrikanischen Markt und bieten dort ihre Waren an. Und zwar geht es nicht nur um Waren, welche die Afrikaner selbst nicht erzeugen (Mobiltelefone, Autos und andere Technik), sonder eben auch um Kleidung und Lebensmittel.

Der kleine Getreidebauer in Afrika, der mit seiner Familie seinen Hof bewirtschaftet und ein mal in der Woche seine Überschüsse am Markt verkauft, kann aber nicht konkurieren mit den riesigen internationalen Unternehmen. Massenproduktion macht Waren immer billiger (Stichwort: Skaleneffekte).

Die Folge ist: Der Bauer kann von dem Geld, dass er nun für seine Ware bekommt nicht mehr leben, verliert seine Arbeit, evtl. sein Land und wird mittellos.

Hier noch nicht genug! Großherzig wie wir sind, schicken wir dem Bauern unsere alten Klamotten und Schuhe, damit er nicht in Lumpen umherlaufen muss. So passiert das selbe mit der Kleidungs-Industrie.

Da immer mehr Bauern und Schneider pleite gehen und ihre Arbeit verlieren, und viel mehr ausländische als innländische Waren abgesetzt werden, nimmt der Staat weniger Geld ein. Er kannt somit irgendwann keine Straßen mehr sanieren, keine Schulen mehr bauen und muss auf vieles mehr verzichten.

Ja, das ist so gewollt. Man verhindert eben, dass in Afrika ein zusätzlicher Wettbewerb auf dem Weltmarkt entstehen könnte. Es werden Waren nach Afrika geliefert, die dort so billig nicht produziert werden können, was eben den Aufbau einer funktionierenden Wirtschaft unmöglich macht.

Chinesen, Araber , Amerikaner kaufen riesige Flächen Land auf. Fördern Rohstoffe, Öl , Edelmetalle, Holz. Der Erlös fliesst in die  Kassen der jeweiligen Konzerne. Die Länder in Afrika haben kaum etwas davon. Das ist Ausbeutung in großem Stil.

Es ist also kein Gerücht, dass der Westen und auch der Osten Afrika daran hindert, sich wirtschaftlich zu entwickeln.

Zum anderen gibt es auch Beispiele wie so manches dort läuft. Es wurde z.B. eine Schule gebaut. 3 Jahre Unterricht. Durch Dürren gab es kein Holz. Was machte man ? Die Türen, Bänke und alles was an der Schule brennbar war, wurde herausgerissen und als Brennholz verwendet. Diese Schul eist heute eine Ruine. Die Kommune kümmert sich nicht um einen Wiederaufbau.

Es wird Entwicklungshilfe gezahlt, die jedoch in den Taschen korrupter Politiker verschwidet. Es wird eben nicht kontrolliert, was mit  dem Geld aus der Entwicklungshilfe geschieht.

Epidemien. Wenn man sieht, wie es in manchen Dörfern um die Sauberkeit bestellt ist, muss man sich nicht wundern, wenn dort Brutherde für Epidemien entstehen. Keine Kanalisation. Da läuft eben mitten durch das Dorf die Fäkalienbrühe. Kein fliessendes Wasser. Dann der Kinderreichtum. Obwohl es in vielen Teilen oft Hungersnöte gibt, es werden viele Kinder geboren die gar nicht ernährt werden können. Viele Kinder sterben schon im Säuglingsalter.

Saragoza 29.06.2017, 16:51

Zusätzlich wäre anzufügen, das die sogn.Entwicklungshilfe nicht nur in den Taschen der (auch dadurch ) korrupten Politiker dort landet, sondern ebenso zu fast 75%  bei den ausländischen Firmen aus den Ländern ,die diese "Subventionen" zahlen, !

Es werden zum Teil völlig unnütze, unangepasste Grossprojekte gefördert und gebaut von denen die Afrikaner wenig haben, aber die Konzerne, die diese Baumassanhmen/ Anlagen durchziehen, die davon profitieren.

Es gibt viele Beispiele von Grossanlagen in Afrika die nicht gewartet weden können, zu gross für die Gegend sind oder sonstwie  zerfallen, weil diese Projekte nicht an den örtlichen Bedarf genügend angepasst sind und dahin fliessen grosse Teile der Entwicklungshilfen (auch aus Deutschland)
Zusätzlich sind  viele  "karitative Organisationen" oft eher darauf bedacht, Hilfsgelder zuerst für sich selber zu verwenden, um sich dort ein "gutes Leben" zu erlauben und danach bleibt relativ  weniger für Massnahmen vor Ort übrig - Wenn "Helfer" ebenso wie die Könige hausen, dicke Jeeps fahren, etc

Aber es gibt auch Ausnahmen und Einzelaktionen von Westlern die sehr  hilfreich gewesen sind und viel vermittel haben aber selten in" grossen" Organisationen, !

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Nur als Beispiel mal sozialwissenschfaftliche Forschungsergebnisse aus den 70er Jahren, zu Imperialismus in Afrika, also zu Ausbeutung und Fremdherrschaft, das Thema ist weder "neu noch unbekannt",

„Auf  der dritten „All African People“ Konferenz (1963) in Kairo wurden die Hauptformen des Neokolonialismus summarisch zusammengefasst

Die Konferenz ist der Auffassung, dass der Neokolonialismus, d.h das Fortbestehen des Kolonialsystems trotz der formalen Anerkennung der politischen Unabhängigkeit , der sich entwickelnden (afrikanischen) Länder, die die Opfer einer indirekten und subtilen Form der Beherrschung durch politische, wirtschaftliche, soziale, militärische und technische Kräfte werden, die grösste Bedrohung für die afrikanischen Länder darstellt, welche ihre Unabhängikeit gerade erst errungen haben:     die kritischen Pubkte darin sind:

1. Maronetten Regierungen in denen korrupte zivile und militärische
Führer gestützt werden

2. Fremdbestimmte Neugliederung von Staaten, die ein imperialistische „fremd verfasste“ Struktur befördern

3. Balkanisierung also willkürliche politischen Zersplitterung der einzelnen Staaten gemäss westlichen Interessengruppen

4. Fortdauern der wirtschaftlichen Abhängigkeit von den Kolonialmächten, trotz der Anerkennung der nationalen Souveränitäten,

5. Integration in koloniale Wirtschaftsblöcke, die den unterentwickelten Charakter der afrikanischen Wirtschaft aufrecht erhalten,

6. Wirtschaftliche Infiltration durch ausländische Machthaber nach der Unabhängigkeit mit Hilfe von Kapitalanlagen, Krediten oder technischen Konzessionen, die sich auf lange Zeiträume ausdehnen, besonders um dort Macht und Einfluss auszuüben,

7. Direkte finanzielle Abhängigkeit der neue entstandenen „unabhängigen Staaten“ deren Finanzen in den Händen von Kolonialmächten verbleiben

8. Militärstützpunkte, die oft als wissenschaftliche Forschungsstätten oder Ausbildungsstätten getarnt, vor oder als Bedingung der Unabhängigkeit errichtet und erzwungen werden,"

(aus „Dieter Senghaas“,  "Imperialismus und strukturelle Gewalt“, SV 563, S. 146, 1973."




Viele afrikanische Staaten haben durchaus große Fortschritte gemacht. Nur ist teilweise der Bevölkerungszuwachs höher als das Wirtschaftswachstum, wodurch die Leute trotzdem ärmer werden. 

Das " der Westen " ( wer genau ist das eigentlich überhaupt...? ) oder gern auch " Europa " oder " wir " angeblich Schuld an allem was so auf dem afrikanischen Kontinent schiefläuft sein sollen ist eine derzeit äußerst beliebte Geschichte, die dort wo möglich von Mitbürgern die sich selbst allzu gern als besonders fortschrittlich, moralisch hochwertig und intelektuell herausragend darzustellen versuchen verbreitet wird.

Dabei wird die massive Kritik an der eigenen Kuktur  ( der Westen ) und das " sich schämen " dafür das man so einer angeblich unmenschlichen sozialen Gruppierung angehört ( wobei man selbst natürlich keine deratigen Anwandlungen hat sondern " gelernt " oder " begriffen " hat ...) quasi als höchste Form der zivilisatorisch-moralischen Entwicklung vor sich her zelebriert.

Dabei wird " der Afrikaner " ausschließlich als hilfloses Opfer westlich-kapitalistischer Ausbeuter dargestellt, der den dunklen Machenschaften der europäischen Industrie  völlig ausgeliefert ist.

Tatsächlich gibt es in  in den meisten afrikanischen Staaten aber inzwischen seit Jahrzehnten demokratische gewählte Regierungen...., bloß leider oft aus immer denselben korrupten Familienclans denen das Wohlergehen ihrer Völker meilenweit am Steiß vorbeigeht.

Und ebenso werden seit Jahrzehnten staatliche Einkünfte weder in Infrastruktur, noch in Bildung oder Gesundheitswesen investiert, sondern man baut lieber Protzprojekte oder kauft Waffen.

" Der Westen " hingegen pumpt seit Jahrzehnten Milliarden $ in die failed states des afrikanischen Kontinentes, ohne das es damit in größerem Maße zu Verbesserungen gekommen ist.

Bis heute ist es leider immer noch so, daß lokale Projekte die über etliche Jahre mit Geld und Manpower aus Europa aufgebaut und unterstützt wurden nur so lange erfolgreich laufen, so lange die " westlichen " Betreuer vor Ort sind.

Ziehen die ab, brechen in kürzester Zeit die Strukturen zusammen.

Dazu kommt dann noch die außerordentliche Vermehrungsfreudigkeit der meisten afrikanischen Völker und man braucht sich nicht mehr zu wundern, warum " die " bis auf weiteres nicht auf die Füße kommen werden.

Saragoza 29.06.2017, 17:20

Hallo?
es gibt seit den 70er Jahren (das ist keni neumodischer "Trend") genügend kritische Studien von Sozialwissenschaftlern, die recht eindeutig belegen wie Afrika  (und andere Kontinente) im Rahmen der westlichen "Raub- und Beute" Haltung  regelrecht geplündert werden 
(siehe etwa Dieter Sehngaas,  "Imperialismus und strukturelle Gewalt, SV, 563, etc"
Zitat:
"Die Regierung der USA, der europäischen Mächte und die von den USA beherschten internat.Institutionen stehen unter dem zunehmenden Druck der internationalen Monopole, (schon 1974) politisch ökonomische Massnahmen zu formulieren und durchzusetzen, die ein attraktives Investitionsklima im Ausland , besonders in den noch ausbeutbaren Ländern, schaffen können,"

(Und wo gab es nochmal den "Kolonialisms" und von wo wurden Sklaven geholt von welchem Kontinent?)
und wenn es dort mal "ausgleichende" Regierungen gab, wie die in Libyen  von Gadaffi etwa, der sehr viel für sein Völk getan hat, (gute Bildung, soziale Absicherung , sonstige Bemühungen, Gesundheitsfürsorge , Mieten günstig, billige Energie, ) vieles war dort sehr positiv und führend für ganz  Afrika, oder der Putsch in Obervolta bei dem afrikanische Interessen im Vordergrund standen , also Befreiung das Thema war etc) - aber dem "Westen" (Europa und USA zuerst)  in seinen Plänen irgendwie "im Weg" stand, dann wurden diese Führer gnadenlos ermordet die Struktur auch dadruch  zerstört oder niedergemacht, !Alles was sich dort an positivem entwickelte für Afrika ist immer ein Problem für den Westen gewesen, der grosse Anteiel seiner "lebenswichtigen" Ressourcen (u.a.) aus Afrika bezieht und daher auch Kredite geschickt nützt um die  Ländern dort auszuplündern, und zu verarmen, !..

das Ziel westlicher (auch deutscher) Enwicklungshilfe Politik war immer die  Interessen der eigenn Industrien zu stützen, denen Profite zu verschaffen aber selten ausgerichtet darauf, in Afrika Hilfe" zur Selbsthilfe zu starten, auserdem ist eine nennenswerte Konkurrenz aus diesen Regionen  am Weltmarkt nicht erwünscht und die Ressourcen werden geplündert und im Westen verarbeitet und damit eine Wertschöpfung verursacht, die diesem Kontinet zuerst zustehen müsste, .etc.!


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Es ist leider kein Gerücht, dass der Westen und auch der Osten Afrika daran hindert, sich wirtschaftlich zu entwickeln.

Firmen kaufen riesige Flächen Land auf. Fördern Rohstoffe, Öl , Edelmetalle, Holz. Der Erlös fliesst in die Kassen der jeweiligen Konzerne. Die Länder in Afrika haben kaum etwas davon. Das ist Ausbeutung in großem Stil.

Und das ist so gewollt. Man verhindert eben, dass in Afrika ein zusätzlicher Wettbewerb auf dem Weltmarkt entstehen könnte. Es werden Waren nach Afrika geliefert, die dort so billig nicht produziert werden können, was eben den Aufbau einer funktionierenden Wirtschaft unmöglich macht.

Dann kam einer und sagte: Die Welt besteht nicht nur aus den grossen 5!

Darauf begann er seine Entwicklungshilfe in Afrika und er möchte die Staaten Afrikas aus der Unterdrückung heraus holen. Wir sprechen hier von der Türkei und Erdogan. Die Türkei ist das zweitgrösste Spenderland der Welt.

Unter anderem durch den IWF 

ichmachsnurohne 28.06.2017, 21:47

Inwiefern durch den IWF?

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thezymo 28.06.2017, 21:50
@ichmachsnurohne

Dazu müsste ich dir einen halben Vortrag halten. Kurz: Afrika braucht Kredit. keine gibt, außer IWF zu extrem hohen Zinsen und Zugang zum Markt, Medizinischer Sektor früher in Staatshand? IWF sagt, wenn du Geld willst und nicht zahlen kannst, musst du deine Märkte öffnen --> Privatisieren. Elend beginnt. (wie zur Ziet in Griechenland!)

Wenn dich das Thema interessiert, dann gibt es unzählige Beiträge im Internet auch auf youtube

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