Inwiefern gilt der Versicherungsschein als Beweis?

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3 Antworten

Der Versicherungsschein ist eine Beweisurkunde. Er begründet die widerlegbare Vermutung der Richtigkeit und Vollständigkeit der Erklärungen des Versicherers. Es wird also vermutet, dass der Inhalt des Versicherungsvertrags vollständig und zutreffend wiedergegeben wird. Im Streitfall trägt also die Partei die Beweislast, die behauptet, es sei eine Vereinbarung abweichend vom Versicherungsschein getroffen worden. (http://www.wdr.de/tv/ardrecht)

Versicherungsschein ist die sog. Police, also zu Deutsch der Vertrag bzw die Urkunde, das man versichert sei!

Wenn die Versicherung gekündigt wurde, weil z.B. der Versicherte mit mehreren Zahlungen im Verzug war, nützt einem die Police aber auch nichts. Dann ist man schlicht nicht mehr da versichert.

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@bitmap

Da irrst Du dich! Du bist solange versichert, bis du das kündigungsschreiben der Versicherung bekommen hast!

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@Indy72

Ich kann doch all meine Versicherungsscheine aufheben. Ein Hinterbliebener, der die findet, weiß doch ohne beigelegte Kündigung nicht, dass sie gekündigt sind.

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@bitmap

Du hast Duch auf dem Versicherungsschein alle notwendigen Daten, nummern und Kontaktadressen, um den aktuellen Status der dazugehörigen Versicherung zu überprüfen! Soviel Gripps traue ich jedem zu!

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