Inwiefern beeinflussen Geschäftsbanken die Geldschöpfung?

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4 Antworten

Durch Kredite.
Eine Bank hat ein Eigenkapital und darf dieses "hebeln", bis zum 10fachen ihrer Bilanz.
Die Bilanz bildet sich u.a. aus Eigenkapital + Forderungen + Zinsen.
Ergo 10% Kapital * 10 = Geschäftsvolumen + Zinseinnahmen.
Im Regelfall werden Kredite + Zinsen zurückgezahlt.
Ergo bei 5% Zinsen * Laufzeit = Verdoppelung der Bilanzsumme innerhalb 20 Jahren.
Da eine Bank nichts produziert dehnt sich die Bilanzsumme, damit erhöht sich das Kreditvolumen und die Zinseinnahmen.
Geld muss kreisen wie die Geier.

Eine Finanzkrise später hat sich das dann erledigt.

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Ziemlich massiv. Durch die Vergabe von Krediten schöpfen sie nahezu ununterbrochen Geld.

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Die Geschäftsbanken betrieben die Geldschöpfung durch die Kreditvergabe.

Allerdings sind durch Mindestreserven und Eigenkapitalregeln begrenzt.

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Da Geldschöpfung im eigentlichen Sinne nur mit Nichtbanken stattfinden kann, machen einzig und alleine die Geschäftsbanken die Geldschöpfung.

Die Zentralbank betreibt in dem Sinne eigentlich keine Geldschöpfung, da sie für gewöhnlich nur im Verkehr mit Geschäftsbanken agiert.

Eine Geldschöpfung unter Banken gibt es eigentlich nicht, bzw. diese ist völlig irrelevant.

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