Investitionen in StartUps, Behandlung?

3 Antworten

Banken investieren nicht, sondern vergeben Kredite. Das heißt: Ja, sie wollen das Geld + Zinsen wieder zurück. Das Geld, das die Unternehmen von den Banken erhalten, ist Fremdkapital.

Business Angels, VC Fonds etc. erhöhen hingegen das Eigenkapital und erhalten im Gegenzug Anteile am Unternehmen. Sie haben keinen Anspruch darauf, ihr Eigenkapital zurück zu erhalten, sondern streben meist einen gewinnbringenden Verkauf ihrer Anteile an. (Wenn ein Startup allerdings keinen gescheiten Exit hinbekommt, strebt man dennoch gerne an, den Investoren zumindest ihr Investment wieder auszuzahlen.)

Hinzu kommt noch, dass Business Angels etc. nicht nur ihr Geld, sondern oft auch ihre Expertise zur Verfügung stellen. Das kann den Unternehmen enorm helfen. Andererseits wollen manche von ihnen auch deutlich stärker mitreden als Banken - und als Anteilseigner können sie das natürlich auch.

Ein Investor möchte sein bereits vorhandenes Geld noch weiter vermehren und das kann er auf verschiedene Möglichkeiten. Für gewöhnlich werden vom Eigentümer ein gewisser Teil der Firma in Form von Anteilen verkauft. Hat eine Firma z.B. einen Wert von 100.000€ und verkauft 10% der Anteile kosten diese 10% 10.000€. Wenn das Unternehmen erfolgreich ist und der Wert steigt, steigt gleichzeitig auch der Wert der Anteile. Hat eine Firma z.B. eine Wertsteigerung von 100% sind diese Anteile statt er ursprünglichen 10.000€ direkt 20.000€ Wert.

Ein Investor geht allerdings auch ein gewissen Risiko ein da man selbst ein eigentlich sicheres Unternehmen immer noch gegen die Wand fahren kann. Ein Investor versucht sich natürlich abzusichern und versucht im Fall einer Pleite so viel Geld wie möglich zurück zu holen.

Ein Investor kann sich auch eine Gewinn- bzw. Umsatzbeteiligung sichern, da werden dann x-% des Gewinns/Umsatzes als "Bezahlung" an den Investor gesichert. Mit diesem Weg erhält man auf lange Zeit gesehen immer kleinere Stücke vom Kuchen, kann sich aber besser absichern und seine Investition ebenfalls stückeln.

Eine Bank vergibt Kredite und diese haben eine vorab vereinbarte Laufzeit zu einem gewissen Zinssatz, durch diese Zinsen verdient die Bank ihr Geld. Natürlich hat man jederzeit die Möglichkeit seinen Kredit frühzeitig zurück zu zahlen, das steht natürlich im Nachteil der Bank da diese dadurch einen gewissen Teil ihrer Zinsen verliert.

Ein Investor hat neben der Geldspritze oft auch den Vorteil das diese in gewissen Bereichen bereits ein etabliertes Logistiksystem o.Ä. besitzen wodurch es leichter wird das Unternehmen zu unterstützen und damit wieder mehr Geld zu verdienen. 

Als Firmeninhaber muss man sich halt immer im klaren sein das man mit einem Investor immer den Teufel im Genick sitzen hat. Bekommt der Investor nicht was er will fängt er an ungeduldig zu werden, glaubt er seine Investition zu verlieren zieht er sich zurück und das Unternehmen kann in die Insolvenz gehen.

Eine Bank investiert nicht, die vergibt einfach einen Kredit, den der Unternehmer zurückzahlen muss. Der Bank gehören aber eben keine Anteile an dem Startup. Investoren möchten Anteile und Gewinnbeteiligung. Meist unterstützen sie aber über das finanzielle hinaus noch in beratender oder coachender Funktion.

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