Investieren in das Haus der Eltern mit Sicherheit dieses auch später zu erben, wie am besten anstellen?

4 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Ganz einfach, mit einem Erbvertrag.

Ihr 3, also Euer Papa, Deine Schwester udn Du schließt einen Vertrag mit dem Inhalt:

1. Wenn der Erblasser verstirbt bekommt XXX (die Schwester) das Haus ......

2. XXXX (die Schwester) zahlt an YYYYY (Du) einen Betrag in Höhe von ....,- Euro (hier könnte stehen, ob in Raten, oder einer Summe)

3. Der Betrag unter 2. wird entsprechend an die Immobilienpreisentwicklung angepasst  .....(Immobilienpreisindex, oder andere sinnvolle Regelung).

4. Das übrige Erbe wird hälftig zwischen X udn Y geteilt (oder bestimmen wer was bekommt, wie Schmuck der Mutter die Schwester, Vater Uhr Du).

Alle drei unterschreiben, jeder ist zufrieden.

Die Regelung unter 3. ist notwendig, denn wenn man heute den Betrag in Summe festlegt udn Euer Vater 100 wird, heutiger Wert des Hauses 200.000,- = 5 Bruttojahresgehälter, also Barzahlung z.B. 100.000,-, dann kann das Haus in 50 Jahren noch immer 5 bruttojahresgehälter ausmachen, die dann aber wegen der laufenden Inflation 100.000,- pro jahr sind.

Das Ganze über das Erbrecht zu Regeln ist nicht so optimal. Vielmehr sollte man die Verträge wie zwischen Dritten ohne Aussicht auf ein Erbe machen. Das kann man z.B. in Form eines durch Grundbucheintrag gesicherten Darlehns machen. Hierbei sollte man aber auch die steuerlichen Aspekte berücksichtigen. 

Teileigentum sollte man wenn möglich vermeiden solange man es nicht wirtschaftlich selbstständig in Form von Sondernutzungsrechten gestaltet. Letzers setzt voraus, das das Haus tatsächlich real in mehrere Wohnungen geteilt werden kann. Ansonsten ist das Ganze mehr als die Summe seiner Teile.

Gibt es eine Art vorzeitigen Erbschaftsvertrag in dem man dies festhält?

Ja, man kann einen notariellen Erbvertrag machen. Allerdings entfaltet der Erbvertrag erst mit den Erbfall seine Wirkung. Ob es dann überhaupt noch was zu erben gibt, ist unklar. So kann z.B. durch Pflegekosten das Vermögen verbraucht werden.

Ein Jurist berät sie für alle drei zufriedenstellend . Die Schwester sollte ins Grundbuch eingetragen sein , das erleichtert die Geldaufnahme für größere Investitionen. Die Werte des in etwa 40 Jahren anstehenden Erbes , sollte man in % angeben .     Jetzt sind sie drei sich noch einig , aber da kommen ev. noch andere ins Spiel : Schwiegerkinder und mögl. Lebensabschnittgefährtin .

Erbstreit,kann jemand weiter helfen,?

Hallo,ich habe da eine Frage,vielleicht kann ja jemand helfen. Es geht darum,das wir 5 Kinder sind und alle 5 nach dem Tod der Mutter (Vater ist schon verstorben) geerbt haben. Vier Kinder von uns,unter anderm ich hatten keien Kontakt mehr zu meiner Mutter,es gab streitereien........ Meine Mutter saß im Rollstuhl war aber geistig noch voll auf der Höhe.Meine Schwester die noch einen guten Kontakt zu meiner Mutter hatte und in Mutters Haus wohnt,hat sich um Mutter gekümmert. Jetzt stellte sich heraus,das meine Schwester die sich um meine Mutter gekümmert hat das Haus erbt,und wir (also ich und meine drei Geschwister) das Barvermögen vermacht wurden. Nachweißlich wurden grosse Menge Geld von Mutters Konto abgehoben,und das alles von der Schwester (die das Haus geerbt hat),mit der schriftlichen Einwilligung meiner Mutter. Jetzt ist meine Mutter ja verstorben,und meine Schwester sagt das sie auch nicht weiss wo das Geld geblieben ist,sie hat halt nur im Auftrag von Mutter das Geld abgeholt (mit Kontovollmacht) und Mutter jedesmal das Geld ausgehändigt,sie hat sich das auch unterschreiben lassen,das sie Mutter das Geld ausgehändigt hat. Das Geld ist beim durchsuchen der Wohnung nicht aufgetaucht. Die Frage ist ja,wie soll Mutter das ganze Geld ausgegeben haben,wenn sie nicht mal aus dem Haus gegangen ist. Wir wollen unserer Schwester ja nichts unterstellen,aber wir vermuten alle vier Geschwister,das sie das Geld bei Seite geschafft hat. Was können wir dagegen tun? Vielleicht kann ja jemand helfen. Gruss Birgit

...zur Frage

Kann man Wohnrecht erben trotz unterschriebener Verzichtserklärung bei Hausübertragung auf Bruder

Wir haben ein Haus als "Schenkung" übernommen. Ganz früher gehörte das Haus den Großeltern meines Mannes. Den Eltern meines Mannes wurde damals ein lebenslanges, vererbbares Wohnrecht eingetragen. Nach dem Tode der Großeltern ging das Haus auf seine Eltern über. Trotzdem blieb das Wohnrecht so bestehen. Jetzt hat mein Mann das Haus also "geschenkt" bekommen. Das lebenslange, vererbbare Wohnrecht für die Eltern ist einfach so wie es war geblieben. Die Geschwister haben alle eine Verzichtserklärung unterschrieben, das sie keine Ansprüche auf Haus und Grundstück haben. Besonders der ledigen, älteren Schwester, die hier lange Zeit kostenlos gelebt hat, fiel es aber sichtlich schwer. Wenn mein Mann nicht auch damals drauf bestanden hätte, das sie hier auszieht, nachdem er mich kennengelernt hatte, würde sie mit ihren nunmehr 40 Jahren womöglich immer noch kostenlos in unserem Haus leben. Ich habe jetzt das dumme Gefühl, das diese Schwester nun daraufhin arbeitet, das Wohnrecht der Eltern vererbt zu bekommen, damit sie hier wieder schmarotzen kann. Wäre so eine Vererbung des Wohnrechtes überhaupt möglich? Schließlich hat sie ja bei der Übertragung des Hauses auf meinen Mann eine Verzichtserklärung, welche Haus und Grundstück betrifft, unterschrieben. Falls es dummerweise doch möglich wäre, könnte man das vererbte Wohnrecht dann irgendwie anfechten?

...zur Frage

Verzichtserklärung und Pflichtanteil

Hallo Ich hoffe es kann mir hier jemand eine hilfreiche Antwort geben. Meine Eltern besitzen ein Haus, was einen jetztigen Zeitwert von 120.000Euro hat. Mein Bruder will es meinen Eltern abkaufen. Und meine Schwester und ich sollen eine Verzichtserklärung unterschreiben, was ich verneint habe. Nun meine Frage. Wie hoch ist der Pflichtanteil den ich von meinem Bruder bekommen müßte? Er will mich mit 3000 Euro abspeisen wenn ich die Verzichtserklärung unterschreibe. Das will ich aber nicht, weil ich denke das mein Pflichtteil viel höher ist. Mein Bruder hat mir gesagt, wenn er das Haus jetzt zu Lebzeiten meinen Eltern abkauft, würde mir nur was zustehen wenn meine Mutter in den nächsten 10 Jahren versterben würde, falls nicht, und meine Mutter lebt noch länger als 10 Jahre würde ich nix mehr kriegen. Ist das richtig? Ich hoffe auf hilfreiche Antworten. Vielen Dank schon mal an alle.

...zur Frage

Erbschaftsverwalter beauftragen , wer kann das?

Hallo, die Situation bei unserem Erbfall ist alles andere als schön. Unser Vater ist gestorben und hinterlässt seine zweite Frau ,eine stieftochter und als leibliche Kinder mich und meine Schwester .Im Testament steht , das die Frau die hälfte und die Kinder (auch die Stieftochter ) die andere Hälfte zusammen bekommen. Es ist jetzt gekommen wie es kommen musste , schon bei der Beerdigung floss böses Blut. Da meine Schwester und ich nicht mehr dort wohnen und weit weg sind haben wir auch keinen Überblick was in dem Haus geschieht (was ja auch zur Erbmasse gehört) . Bekannte sahen nur das schon viele Anhänger mit Sachen weggefahren sind , wahrscheinlich zum Haus der Stieftochter. Auf Telefon wird nicht reagiert und sonst will man auch keinen Kontakt zu uns. Da die jetzige Situation die Erbauseinandersetzung nicht grade vereinfacht sondern unmöglich macht ist klar. Meine Schwester sagte nun es gäbe die Möglichkeit bei solchen Situationen einen Erbschaftsverwalter einzusetzen ,wenn keine Vertrauensbasis zur derzeitigen Erbschaftsverwalterin (Stiefmutter ,dazu hat sie sich erklärt) besteht . Wie läuft das dann , können meine schwester und ich diesen beauftragen, oder müssen da alle zustimmen? Wohin muss ich mich wegen eines Erbschaftsverwalters wenden? Wie wird der bezahlt , durch die Erbteile ? Vielen Dank für Hilfe !!!!

...zur Frage

Erbe nach Betreuung?

unser Vater ist im Mai verstorben, er selbst hatte nur Barvermögen und meine Schwerster war Betreuerin seines Vermögens.Wir haben nun beim Amtsgericht den Verzicht einer Schlussrechnung gestellt da alles was unsere Schwester darlegt logisch ist. Was passiert jetzt müssen wir noch irgendwelche Anträge stellen das Gericht hat den Eingang unsere Verzichtserklärung bestätigt.

...zur Frage

Erbengemeinschaft mit unterschiedlichen Anteilen

Guten Tag liebe Forumsmitglieder, ich möchte euch kurz ein paar Eckdaten vorab geben um den Fall besser verstehen zu können. Ich schreibe hier im Auftrag meines Vaters, da er selbst ungerne mit dem PC arbeitet. Die Erbengemeinschaft besteht aus 2 Kindern (Sohn und Tochter) wo nun beide Elternteile verstorben sind. 2006 ist die Mutter verstorben und nun vor ca. 3 Monaten der Vater. Die Tochter ist seit etlicher Zeit Arbeitslos und bezieht ALG 2. Der Vater hatte vor seinem Tod ein Testament bei einem Notar erstellen lassen indem der Sohn als Alleinerbe eingetragen ist und die Tochter nur Ihren Pflichtteilsanspruch gelten machen kann. Seit ca 5-6 Jahren pflegt der Sohn den Vater in seiner Eigentumswohnung mithilfe eines Pflegedienstes etc. Er fährt jeden Tag zu seinem Vater und verliert dadurch auch seine Ehefrau. Die Tochter kam gelegentlich zu Besuch, meldete sich aber auch 4-6 Wochen mal gar nicht und war nicht bereit den Sohn bei der Pflege zu unterstützen. Sie musste zuviel für das Arbeitsamt erledigen... In der ganzen Zeit unterstütze selbst der Sohn seine Schwester mit mittlerweile ca. 5000 Euro für die Miete etc. Dies ist nur geliehen und wurde schriftlich festgehalten dass bei Erbantritt alles abgegolten wird. Nachdem nun der Vater verstorben war, tauchte das Testament auf welches den Sohn als Alleinerbe sieht und die Tochter nur mit einem Pflichtteil berechtigt hat. Gründe dafür sind u.a. ein Diebstahl bei dem eigenen Vater und die Verweigerung den Sohn bei der Pflege zu unterstützen. Das Vermögen beläuft sich laut Testament auf 30.000 Euro (Eigentumswohnung). Sohn und Tochter haben sich nun mehrfach zusammen getan um eine Einigung zu erzielen. Der Sohn unterbreitete der Tochter ein ein Angebot von 15.000 Euro plus Erlass der angehäuften Schulden über ca. 5000 Euro. Damit Sie keine Probleme mit dem Arbeitsamt erhält sollte alles (auf Wunsch) unterm Tisch laufen... Die Tochter fing an sich zu streiten und beleidigte den Sohn aufs Höchste. Angeblich wäre das Testament gefälscht und nicht rechtens und alle würden sie ver***** wollen. Außerdem würde der Wert 30.000 nicht stimmen, da die Eigentumswohnung angeblich mehr Wert hat. Bis dahin wurde kein Gutachten erstellt um Kosten zu sparen. Der Sohn bezahlte alle Folgerechnungen was mit der Wohnung zusammen hing und auch alle Kosten des Nachlassgericht wurden bisher von ihm bezahlt. Die Tochter konnte sich nicht beteiligen. Bis heute ist keine Einigung erzielt worden :-( Der Sohn möchte das Haus in dem er und seine Schwester aufgewachsen sind, nicht verkaufen sondern selbst einziehen. Zu sehr hängen Erinnerungen an der Wohnung. Im Grundbuch standen die Mutter und Vater zu je 1/2. Leider wurde beim Tod der Mutter vergessen, dies umzuschreiben. Dieser Fehler ist nun erst dem Grundbuchamt aufgefallen woraus sich weitere Probleme erstrecken. Der 1/2 Anteil der Mutter geht auf den Vater über. Ihm gehört also 75 % der Eigentumswohnung. Die restlichen 25 % gehen zu je 12.5% auf Sohn und Tochter über. La

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?