Inventar selber erstellen? Software?

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2 Antworten

wenn es ein Unternehmen ist, sollte so eine Liste eigentlich im Steuerprogramm (z.B. Wiso von Buhl Data für kleinere Unternehmen oder Datev) existieren. Da kann man die Inventarliste drucken und abhaken. Die Frage ist doch, was soll mit der Liste gemacht werden. Normalerweise werden Genestände bei Anschaffung inventarisiert und mit Nummern versehen. Soll die Liste auch für Wartungsintervalle (z.B. Feuerlöscher) dienen, empfiehlt sich eine Excelliste. Sie bietet die Möglichkeit selbst benötigte individuelle Spalten anzulegen.

Wenn es umfangreicher wird (mit Abschreibung, Garantie, ...), es kommt halt auch auf die Anzahl Gegenstände und den Bedarf an. Excel ist aber auf jeden Fall ein guter Einstieg da es für fast jede Profi-Software Importschnittstellen gibt.

Also ich muss keine Liste erstellen, nur im Allgemeinen wissen wie das so geht!

Excel hab ich mir auch schon gedacht, aber in vielen Foren gelesen, dass es mit der Zeit unübersichtlich wird. Ja du hast auch Recht, da es in Bezug auf Garantie und Wartung von Rechnern dienen soll.

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@fitness4life

Also als Tipp: Mache dir erst mal Gedanken wieviele Geräte das betrifft und welche Informationen gespeichert werden sollen. Unübersichtlich wird das ganze wenn bei jedem Rechner z. B. der Lieferant mit vollständiger Anschrift gespeichert werden soll. Die tippst du dann bei jedem Rechner ein. Hier ist dann definitiv eine Datenbank erforderlich. Selbst machen und Access (oder OpenOffice oder was auch immer) nutzen oder wirklich eine Anwendung kaufen. Wie gesagt, eine Frage der Menge und des Kosten/Nutzen-Verhältnis

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@reporter0815

Also das würde in etwa 100 Rechner betreffen! Ich denke eine Datenbank mit Access wäre da sinnvoller. Was wären denn deiner Meinung nach wichtige Infos für die Inventarisierung von so viel Rechnern?

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@fitness4life

Was wichtig ist musst Du schon selbst im Betrieb erfragen, im Detail.

Fragen: Wer braucht welche Informationen und wann. Wo kommen die Informationen her und wer verarbeitet sie.

Ich würde mal die betroffenen Abteilungen befragen. - Buchhaltung (Lieferant, Abschreibungsinformationen.....) - Support (Einstellungen, Betriebssystem, Software und Lizenzen, Netzwerk, User ....) - Garantie und Wartung (Updates, Garantie, Sicherungsintervalle ....)

Sollen nur die Rechner als Ganzes genannt werden, gibt es gleichartige Rechnertypen, soll die Ausstattung (Prozessor, Laufwerke, netzverbindung, Standort, Anschlussport.....) gespeichert werden.

Also, alle Informationen sammeln (je mehr je besser, nachträglich ändern ist meist sehr umständlich), Mustertabelle in Excel und dann Normalisieren.

Und dann muss noch geklärt werden wer das Ganze pflegt und dafür Verantwortlich ist, die Geschäftsprozesse im Betrieb darauf abstimmen. Bei Anschaffung eines neuen Rechners muss derjenige der die Datenbank pflegt - oder mehrere- ja auch die Information bekomen.

Viel Erfolg

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@fitness4life

Kannst du mir vielleicht die frage noch beantworten, was denn so eine Inventarisierung überhaupt bringt? Damit man weiß wann die Garantie abläuft habe ich schon mit aufgenommen. Aber bringt die Inventarisierung noch welche Vorteile mit sich?

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Deine Frage ist zwar schon etwas her, aber ich will trotzdem meine Tipp abgeben für alle welche dieselbe Aufgabenstellung haben. Inventarverwaltung wird häufig vernachlässigt, aber ist ungemein wichtig (nicht nur wegen der Ordung ...es gibt auch Vorschriften zur Inventarisierung).

Ich habe folgendes Programm im Einsatz und bin rundum zufrieden. Das Programm macht mehr als ich eigentlich nutze. Infos zum Programm gibt es hier:

www.brewes.de/inventarisierung/inventarsoftware-2013.html

Man kann aber auch einfach mal die Brewes Kundenbetreuung anrufen, die sind sehr kompetent. Ich habe dort zuletzt Fluchtwegbeschilderung und Warnschilder gekauft. Tolle Beratung und schneller Service.

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