Intubation Leckage

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4 Antworten

Die Leckage kann man nur in den modernen halbgeschlossenen und geschlossenen Narkosegeräten ermitteln. Dabei wird durch Flow-Sensoren gemessen, wieviel Gasgemisch über den inspiratorischen Schenkel in den Patienten hineingeht, und wieviel auf der anderen Seite zurückkommt. Die Differenz ist die Leckage - zumindest fast. Von diesem fehlenden Volumen müssen dann noch divere Volumina abgezogen werden. So geht z.B. ein gewisser Teil des Gasgemisches für die Messung des Kohlendioxidgehaltes der Ausatemluft drauf, außerdem atmet der Patient ja CO2 wieder aus, das durch einen Filter aus der Atemluft entfernt wird und somit auch das Gasvolumen reduziert. Diese Volumina errechnet die Maschine aus den ganzen Messwerten. Die Maschine rechnet also folgendes: Eingeatmete Luft minus ausgeatmete Luft, davon aber ein bestimmter Bestandteil wegen technischer Verfahren bedingt abgezogen, ist die Leckage (z.B.: Vinsp = 5,6l/min, Vexp = 5,3 l/min, Differenz = 300ml, davon aber 170 ml/min technisch bedingt, eigentliche Leckage also 130 ml/min). Ds "echte" Leckage-Volumen kann bei modernen Geräten im wesentlichen drei Ursachen haben: Der Tubus sitzt nicht dicht, das Gerät ist kaputt oder der Patient hat irgendwo eine pulmonale Fistel und verliert Luft nach außen. Das kommt meist nur bei Thoraxchirurgie oder bei Emphysematikern bzw. anderen schwer Lungenkranken vor. Bei ungeblockten Kindertuben, um die scheint es dir ja zu gehen, gibt es immer eine Leckage, da immer ein bisschen Luft neben dem Tubus her strömt. Je enger der Atemweg aber, also wenn der Tubus eine Stenose überbrückt, wie du schreibst, wird die Leckage bei konstantem Atemwegsdruck aber natürlich geringer.

Hi pocetnick,der sogen.Leck-Wert kann nur indirekt mittels des Kapnometers gemessen werden.Eine Leckage entsteht durch einen zu kleinen Tubus,dass de facto der Totraum der Atemwege sich Vergrößert,da ja Luft zwischen defr Trachea und dem Tubusdurchmesser vorbeiströmt,die zur sogenann ten Pendelfluss der zwischen Tubus und Trachea strömt,nicht verwertbar ist.Somit kann es zur Unterversorgung des Pat.mit den Atemgasen führen und die Abatmung der CO2-reichen Luft behindert sit und es zu einer Hyperkapnie kommt,was letztlich zu Ateinsuffizienz wie respiatorische Acidose in in der Folge auch zur metalbolischen Problemen führen kann.Ausserdem sind die Messwerte der Atemvorgänge nicht mehr stimmig,sodass die Kontrolleure zugeführten Atemgasse und die a bgeatmeten CO2-werte auch falsch sein können.Daher muss der Tubus nach richtiger Platzierung unbedingt geblockt werden,damit es zur beschriebene Erhöhung des Totraumes erst gar nicht kommen kann.Dafür idt der Narkosearzt verantwortlich.LG Sto

Naja ,du hast ja je beatmungsmodus verschiedene Einstellungen .

Ich denke mal es errechnet sich aus dem nicht erreichen des vti bzw vte

pocetnick 28.01.2013, 00:02

Kannst du das technisch näher erläutern?

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normajeanbaker 28.01.2013, 00:10
@pocetnick

Am schlauchsythem gibt esbei bei druckkontrollierten beatmung zwei kleine Schläuche die messen den insp und exp druck.

Volumen was vorbeistroemt fehlt also.der druck fällt .. Was reingeht muss auch raus.

Technisch hm,sorry,ich würde es Sensor nennen.

Frag doch mal bei einem Hersteller nach.

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pocetnick 28.01.2013, 00:14
@normajeanbaker

Wenn man den PEEP (Druck?) runterdreht auf 0, würde das den "Leck-Wert" beeinflussen? Es kann ja nun auch über den Tubus Luft entweichen(?).

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normajeanbaker 28.01.2013, 00:20
@pocetnick

Ich glaube nicht,weil primär geht es ja ums Volumen was verloren geht..

Peep von 0,kannst du die maschine eh gleich auslassen.:-)

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pocetnick 28.01.2013, 00:26
@normajeanbaker

Ich verstehe das Prinzip. Aber verhindert PEEP bei der Expiration nicht automatisch auch eine Expiration über den Tubus? Und "zwingt" somit die Luft andere Wege zu finden?

Entschuldige, ich habe mich damit bisher gedanklich nicht auseinandersetzen müssen. Meine Vorstellungen sind also maximal halbgar. Dank deiner Hilfe verstehe ich die Zusammenhänge jetzt schon besser.

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normajeanbaker 28.01.2013, 00:29
@pocetnick

Der peep ist der druck der in der Lunge bleibt,sonst kollabiert die.

Also der hält die Lunge auf.

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pocetnick 28.01.2013, 00:33
@normajeanbaker

Ok, wenn also künstlich (PEEP > 0) ein Druck aufgebaut wird, kann dann Luft über den Tubus entweichen? Wenn nein, müsste sich ja der "Leck-Wert" erhöhen, sofern ein Leck besteht (?). Es ist in diesem Fall nur ein sichtbarer Schlauch über die Nase eingeführt.

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normajeanbaker 28.01.2013, 00:42
@pocetnick

Vielleicht ist der Tabus zu klein?

Die Luft muss ja wieder raus sonst gäbe es druck hoch Alarm .

Aber wie gesagt die leckage,soweit sie den pat nicht beeinflusst ist "egal"

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pocetnick 28.01.2013, 00:46
@normajeanbaker

Ich frage mich, ob PEEP, sofern größer Null, ein Entweichen von Luft über den Tubus behindern kann. In diesem Fall würde PEEP ja automatisch auch den errechneten Leck-Wert beeinflussen.

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D Aber selbst wenn jemand eine leckage von 100%hat.und die restlichen Parameter ok sind,und  Die vitalwerte im normbereich sind,und es dem pat gut geht.ist es egal

pocetnick 28.01.2013, 00:38

In diesem Fall geht es um die potenzielle Gefahr der Etablierung einer Stenose im Kehlkopfbereich. Das Leck ist also ein Indiz für eine mögliche Verschlechterung des Zustandes.

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normajeanbaker 28.01.2013, 00:48
@pocetnick

Aber eine stenose wurde den exp und insp druck erhöhen,bzw wurde die maschine alarmieren.

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pocetnick 28.01.2013, 00:51
@normajeanbaker

Nein, der Tubus überbrückt sie. Deshalb ist das kleiner werdende Leck ein Indiz für eine Verschlechterung. Oder verstehe ich etwas falsch?

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normajeanbaker 28.01.2013, 00:59
@pocetnick

Ok die stenose ist durch den tubus erstmal "weg." .das leck wird kleiner ist doch gut.um so besser ist der pat beatmet .

Ein leckage von null %wäre dann optimal.

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normajeanbaker 28.01.2013, 01:06
@normajeanbaker

Obwohl ich keinen Patienten kenne der eine leckage von null hat, Bzw gibt es Geräte die das nicht anzeigen.

Und wie gesagt solange der Rest stimmt.würde ich mir keine Gedanken machen.was sagen den die Ärzte auf Station ?

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