Interpretation Spearman Rho

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Zunächst mal ist die Frage, auf welchem Signifikanzniveau Du getestet hast. Hattest Du 95% zweiseitig festgelegt, und ist, unter der Nullhypothese "kein Zusammenhang", die Wahrscheinlichkeit für einen Stichprobenwert von < oder = -0,332 oder > oder = +0,332 größer als oder gleich 5% geworden, dann bedeutet das Ergebnis nur, dass Du diese Nullhypothese nicht mit 95%-ger Sicherheit verwerfen kannst, entweder ist Deine Stichprobe zu klein oder es ist tatsächlich kein Zusammenhang da.

Wenn Deine Signifikanz < 5% geworden ist, dann hängt die Zusammenhangsrichtung von Deinen Skalierungen ab. Ich nehme an, sie sind gleich gerichtet, d.h. niedrige Kosten und wenig Reformpolitik sind mit niedrigeren Zahlen versehen als höhere Kosten und mehr Reformpolitik (oder beide andersherum, wäre aber komisch). Dann bedeutet das Ergebnis in der Tat, je höher die Kosten, desto weniger Reformpolitik wird betrieben. Wenn eine der beiden Skalen andersherum gepolt ist (wäre sehr merkwürdig), dann wäre Deine Hypothese allerdings bestätigt..

Hattest Du allerdings eine einseitige Nullhypthese, "es gibt keinen positiven Zusammenhang", dann führt jedes negative Ergebnis sowieso dazu, dass Du diese Nullhypothese nicht verwerfen kannst (wieder unter der Voraussetzung gleich gerichteter Skalen), und das natürlich auf jedem gewählten Signifikanzniveau.

Das die Kosten weniger werden?

danke, aber noch ne Frage, werden die kosten weniger, wenn Reformpolitik zu- oder abnimmt?

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@dani0601

Kann sie doch garnicht sie sind voneinander abhängig oder verstehe ich den Text falsch?

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Mittelwertimputation

Hallo zusammen

ich hoffe hier kann mir jemand helfen, da ich etwas verzweifelt bin :-)

Ich habe einen sehr umfangreichen Datensatz und auch einige fehlende Werte. Der Datensatz besteht aus 2 verschiedenen Fragebögen. Es sind aber insgesamt nicht viele Werte die fehlen, weshalb ich gerne eine Mittelwertimputation machen wollte. Nun habe ich gelesen, dass diese eigentlich nur bei multivariatnormalverteilten Variablen empfolen wird. Dies trifft auf den 1. Fragebogen zu auf den 2. leider nicht. Meine Fragen sind nun

1.) Wie überhaupt mache ich eine Mittelwertimputation in SPSS, leider kann ich dazu nichts finden. 2.) Kann ich das für beide Datensätze überhaupt getrennt machen? (sprich eine Mittelwertimputation und eine multiple?) und 3.) Könnte ich meine Ergebnisse nicht mehr interpretieren, würde ich für die nicht-normalverteilten ebenfalls eine Mittelwertimputation machen?

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Statistik: multiple Regression oder Korrelation?

Hallo zusammen,

ich stehe vor zwei Problemen bei der Datenauswertwertung:

1) ich bin mir unsicher ob ich eine Korrelation oder Regression anwenden muss. DIe Situation ist die Folgende:ich muss überprüfen ob die (metrisch skalierten) Variablen A, B und C die (metrisch skalierte) Variable D signifikant beeinflussen (bzw. Zusammenhang besteht, es handelt sich hierbei nur um eine Querschnittsstudie). DIe Variablen sind nicht normalverteilt, daher würde nur eine Rangkorrelation nach Spearman in Frage kommen. Jedoch wendet man bei der Fragestellung normalerweise eine Regression an, richtig? Die unabhängigen Variablen korrelieren nicht miteinander, daher wäre dies möglich. Jedoch sind die Residuen nicht normalverteilt. Arbeite ich dann besser mit einer Korrelation?

2) Mein zweites Problem betrifft die Analyse nach den Moderatoren. Diese sind ebenfalls metrisch skaliert, ich würde diese aber einfach nach mediansplit teilen. Wenn ich nun den Datensatz aufteile und je eine Korrelation bzw Regression durchführe, erhalte ich sehr stark unterschiedliche Korrelationen (Beispiel: Bei Gruppe A ist die Korrelation von A zu D 0,9 und bei Gruppe B ist die Korrelation von A zu D 0,2). Die unterschiede in den Korrelationen müssten eigentlich signifikant sein, jedoch würde ich dies gerne mit einem Test bestätigen bzw auf einer wissenschaftlichen Grundlage arumentieren dass der Unterschied signifikant ist. Ich habe bereits gelesen dass es hier keinen Test in SPSS gibt, aber gibt es eine mathematische Formel? Einen internetrechner würde ich ungern als wisschenaftliche quelle angeben. Bzw. ist es überhaupt korrekt den Moderatoreffekt so zu überprüfen?

Ich bin für jede Hilfe wahnsinnig dankbar!! Viele Grüße, Anna

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IQ-Test Ergebnis interpretieren?

Hi,

ich habe den IQ-Test der Süddeutschen Zeitung ( http://iqtest.sueddeutsche.de )

gemacht.

Es kam (unabhängig von der begrenzten Aussagekraft solcher Online-Tests) das Ergebnis raus, dass ich überall recht durchschnittlich bin, außer bei Analogien und logischen Schlussfolgerungen, wo ich stark überdurchschnittlich abschneiden konnte.

Dieses Ergebnis habe ich schon bei vielen Tests erhalten, nur die Interpretation fällt mir schwer.

Hat jemand z.B Ideen in welche Konkrete berufliche Richtung das weisen könnte oder was mir dann besonders leicht fallen würde?

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Bestätigung/Hilfe bei Interpretation von "Wilder Rosenbusch", Rainer Maria Rilke, Symbolismus

Hei :)

Ich soll das Gedicht "Wilder Rosenbusch" von Rilke interpretieren und bin ehrlich gesagt ein bisschen überfordert °°~

"Wilder Rosenbusch

Wie steht er da vor den Verdunkelungen des Regenabends, jung und rein; in seinen Ranken schenkend ausgeschwungen und doch versunken in sein Rose-sein;

die flachen Blüten, da und dort schon offen, jegliche ungewollt und ungepflegt: so, von sich selbst unendlich übertroffen und unbeschreiblich aus sich selbst erregt,

ruft er den Wandrer, der in abendlicher Nachdenklichkeit den Weg vorüberkommt: Oh sieh mich stehn, sieh her, was bin ich sicher und unbeschützt und habe was mir frommt."

Kann man den Rosenbusch als ruhigen, sich mit sich selbst beschäftigenden und zufriedenen Menschen auffassen, oder habe ich da etwas überinterpretiert? Aber irgendwie wirkt er auch wild, wegen der ausgeschwungenen Ranken...

Und dieses "ungewollt und ungepflegt" zeigt ja auch nochmal dieses Wilde...generell klingen diese ganzen "un"s ja schon recht negativ, wie ich finde, was ja nicht zur idealistischen Einstellung des Symbolismus passt, weshalb ich mit der Interpretation überfordert bin...

Außerdem suche ich verzweifelt nach Lautmalerei. Ich hätte Alliterationen von s und n mit "SeiNeN raNkeN ScheNkeNd auSgeSchwuNgen uNd doch verSunkeN in SeiN roSe-Sein", aber ich weiß nicht, wie ich die deuten soll. "s" wäre ja summen von Bienen oder so, aber die kommen da ja gar nicht vor. Wind wäre ne andere Alternative, aber auch der spielt ja keine wirkliche Rolle. Mit dem "n" kann ich gar nichts anfangen .-.

Synästhesien, ebenfalls typisch für den Symbolismus, hab ich auch keine gefunden. Bin ich zu blöd dafür, oder gibt es wirklich keine?

Ich habe den Wanderer in abendlicher Nachdenklichkeit mal als Mensch, der am Ende seines Lebens steht und darüber nachdenkt, wie sein Leben so war, interpretiert. Ist das zu weit hergeholt oder macht das Sinn? Könnte der Appell zur Zufriedenheit in den letzten zwei Zeilen an Menschen wie ihn gerichtet sein?

Und es werden ja auch die Blüten erwähnt. Sie stehen ja für Fruchtbarkeit und so. Kann man das so interpretieren, dass sich Rilke ein allmählich besseres Leben erhofft, nachdem der erste Weltkrieg so viel Zerstörung gebracht hat? (ist von 1924 glaub ich). Könnten die "un"s für die aktuell noch negative Situation stehen?

Vielen Dank im Voraus, LG Lilli

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