Internet Aktivität meiner Kinder überwachen

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12 Antworten

Du trittst die Privatsphäre deiner Kinder, deines Freundes und die von Bekannten mit Füßen indem du sie überwachst bzw. gewonnene Kenntnisse über Daten nutzt (siehe die Frage zu dem Partner deiner Freundin dessen Zugangsdaten du erfahren hast und auch genutzt hast). Und dann regst du dich auf wenn die Regierung (theoretisch) den Bürger überwacht.

Tut mir leid, aber in meinen Augen misst du in zweierlei Maß, du heuchelst dir selbst die Hucke voll (so hätte meine Oma das damals ausgedrückt).

Übrigens machst du dich strafbar mit der Nutzung von persönlichen Daten anderer Leute. Das du einen Keylogger auf deinem privaten PC hast ist dein Bier, aber wenn du die dadurch gewonnenen Daten von anderen Leuten (die mal deinen PC nutzen) verwendest um in deren persönlichen Konten zu stöbern..... da machst dich strafbar. Nur mal so nebenbei als Kommentar weil es zu deinem bevorzugten Thema passt.

Es gibt auch die Möglichkeit von Kindersicherungen die man am Computer einrichten kann. Das heißt, bestimmte festgelegte Seiten können dann nicht aufgerufen werden (unter anderem).

Das, und eine gescheite Aufklärung über eine gescheite Benutzung dieses Gerätes, plus festgelegte Zeiten (oder zumindest eine gewisse Kontrolle über die Menge und Dauer der Benutzung) ist allemal sinnvoller als Spionageprogramme.

Hallo,

die Überwachung der Internetaktivitäten seiner Kinder bedarf keiner verbotenen Spionagesoftware, sondern pädagogische Fähigkeiten. Ich kann mir kaum vorstellen, dass ein fernüberwachtes, und damit total veunsichertes Kind, eine positive Entwicklung erfährt. Du solltest vielleicht mal eine Erziehungsberatungstelle kontaktieren.

Gute Tipps findest schaden dennoch nicht, die findest du z.B. hier:

w w w . bmfsfj.de/BMFSFJ/Service/publikationen,did=4712.h t m l ? (Leerzeichen entfernen)

Möchte man vermeiden, dass Kinder und Erwachsene für sie gefährliche Seiten besuchen, kann man durch die Verwendung eines selektierenden DNS-Servers entsprechende Seiten weitestgehend ausblenden (FamilyShield). OpenDNS verwendet Block.- und Filterlisten, die man seinen Bedürfnissen anpassen kann. Wie es funktioniert, wird auf folgender Seite erläutert:

http://www.langer.ws/2013/12/der-einfachste-webfilter/

Persönlich verwende ich seit vielen Jahren OpenDNS und schütze damit meinen Rechner auch erfolgreich vor Schadware.

LG Culles

Lass das bleiben. Es würde mich nicht wundern, wenn sich Deine Kinder beizeiten von Dir abwenden.

Schlimm, dass Du so gar kein Vertrauen zu Deinen Kindern hat.

ich mache mir als Mutter Sorgen...kannst du das denn überhaupt nicht verstehen?

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@sandralippert

und warum meinst Du musst Du auch deinen lebenspartner mit diese illegalen Software kontrollieren????

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@sandralippert

Doch - bin 3fache Mutter.

Wenn aber kein Vertrauen herrscht, läuft bei der Erziehung was falsch.

Du kannst Dich erst mal gemeinsam mit Deinen Kindern an den PC setzen und sie einweisen, danach solltest Du den Kindern langsam zutrauen, dass sie es befolgen.

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Ich bin selbst Vater. Und ich kann es verstehen das man sich Sorgen macht. Aber vom Sorgen machen zum totalitären Überwachungssystem, ist schon ein gewaltiger Sprung. Und das ist es was behandelt werden sollte, nicht deine Sorgen, die sind nachvollziehbar.

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da deine Tochter 13 ist ist sie langsam alt genug um zu wissen was die in Internet da tut ich war mit 13 auch schon bei Schülervz und knuddels , sie kommt langsam in die Pubertät da ist es normal das sie vllt mal auf falsche Seiten geht weil die wissen möchte wie das ganze funktioniert , es ist normal das die meisten Kinder ihren Eltern davon nichts erzählen weil so gut wie alle Eltern kein Verständnis dafür haben wenn die Tochter zB mit grade 14 schon die Pille will, man sollte mit den Kindern reden die aufklären dann muss man die auch nicht so kontrollieren ..

wie wäre es denn, wenn du, statt deine Kinder auf Schritt und Tritt zu überwachen und somit das Vertrauensverhältnis zwischen Mutter und Kind zu zerstören, mit ihnen GEMEINSAM im Internet unterwegs wärst?

Gerade im Internet kann man durch einen Werbebanner, eine seltsame Seite, Scherzlinks von Freunden oder pure Neugier sehr schnell auf schiefe Bahnen kommen und Dinge sehen, die ein 10jähriger ganz sicher nicht sehen sollte.

Du lässt deine Kinder ja hoffentlich auch nicht alleine mit Geld in der Tasche beliebig irgendwas im Supermarkt einkaufen - oder einfach so durch eine unbekannte Stadt laufen. Ebenso solltest du ein Kind nicht alleine im Internet rumsurfen lassen.

Sei dabei, biete direkt Dialog und Erklärung an. Es werden Fragen kommen, die du sofort beantworten kannst. So lernt das Kind langsam, wo es problemlos hingehen und hinsehen kann und wo es vorsichtig sein sollte, wird eine schöne und eine feste Beziehung geschaffen. Der Ansatz von dir dagegen legt den Grundstein zur Entfremdung, späteren Konflikte und ständigem, gegenseitigen Mißtrauen.

Endlich mal eine Antwort, die sachlich ist...danke dir...

ok also ich werde darüber nachdenken. Meine Tochter ist 13 und besitzt schon einen Rechner mit Internet, dort handhabe ich es wie oben beschrieben. Ihr habt natürlich recht: ich erfahre es erst im nachhinein. Aber irgendwie gibt mir das Sicherheit.

Am liebsten würde ich es so machen wie du vorschlägst: immer dabei zu sein. Aber irgendwie dachte ich, es gibt Software, die die privatsphäre nicht ganz so sehr verletzt und aber trotzdem eine gewisse Kontroll und Überwachungsmöglichkeit erlaubt.

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@sandralippert

es gibt explizite Software mit Sperrlisten oder sogenannten Whitelists. In erstere trägst du die Seiten ein, die auf keinen Fall besucht werden sollen (bekommt man über Filterabos auch von Anbietern direkt angeboten), in die andere trägt man selbst Seiten ein, die gut sind und die explizit erlaubt sind. Der Vorteil von letzterer Lösung: Man kann gezielt sagen "du darfst dort gerne surfen - aber mehr auch nicht", bedeutet dann aber auch mehr Administrationsaufwand. Erstgenannte ist einfacher einzubauen, bietet aber eventuell Schlupflöcher.

Eine derartige Filtersoftware kann gerne helfen - und gleichzeitig kannst du deinem Sohn ja auch sagen, dass er dir erzählen soll, was er alles so gesehen und gesucht hat. Wenn du da dann nicht direkt mit Strafen reagierst, sondern im Gegenteil sogar Interesse daran zeigst, wird er keine Vorbehalte haben und offen mit dir darüber reden.

Sei für deine Kinder nicht die "böse Mama", die kontrolliert und ständig hinter ihnen steht, sondern die Mama, die sich interessiert, die sich sorgt und helfen will. Damit erreichst du weit mehr als durch diese Überwachung - und förderst gleichzeitig auch die Medienkompetenz deiner Kinder.

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Da jetzt geklärt ist, das der Weg den du einschlägst falsch ist. Hier also Vorschläge wie du sonst damit umgehen kannst. 1. Versuche deinen Kindern einen vernünftigen Umgang mit Medien beizubringen! Das ist ein wichtiger Teil einer jeden Erziehungsarbeit. Das du nicht willst das deine Kinder P. oder Gewalt gucken, sei es online oder im Fernsehen, mag verständlich sein und zum Teil auch, mit deinen Methoden kontrollierbar. Aber was ist das Problem an Sex und Gewalt? Das Problem ist nicht der Sex oder die Gewalt, sondern die Art wie Kinder sowas aufnehmen könnten. Also in der Art: "Was in P. zu sehen ist, ist Sex wie er sein sollte. (oder ist, o.ä.)" "Gewalt ist normal oder cool" Das ist der Grund warum wir Kinder von sowas fern halten. Aber Medien transportieren noch ganz andere aussagen und zwangsläufig so gut kannst du garnicht kontrollieren kommen deine Kinder, früher oder später, damit in Kontakt. Hier einige Beispiele: "Menschen nach ihrem Aussehen zu beurteilen ist in Ordnung."- zu sehen in diversen Castingshows. "Es gibt von Wissenschaftlern bestätigte Wunder im Koran"-eine Lüge die in vielen yt Videos zum Thema aufkommt. "Es gibt gute und böse Menschen"-kommt ständig unterschwellig vor und wird schon fast nicht mehr angezweifelt...u.v.m... Du kommst also, Software hin oder her, nicht darum herum deine Kinder ständig aufzuklären. 2. Mach dir klar das du irgendwann sterben wirst. Wer kontrolliert deine Kinder dann? Wenn du Software als Ersatz für Erziehung verwendest, sind deine Kinder nicht gut für die Welt gerüstet. Also rüste sie, und Vertrauen sowie die Fehler welche sie sicher machen werden, sind die ideale Generalprobe fürs Leben, nutze es solange du da bist um ihnen zu helfen. Es gäbe noch mehr, aber der Text ist jetzt schon zu lang.

Die Illegalität deines Vorgehens wurde ja bereits erwähnt, ebenso wie moralisch verwerflich das ist was du da machst. Jetzt fehlt noch ein Punkt der bei sowas immer zu kurz kommt, nämlich der Schaden den deine (ja deine) Psyche dadurch nehmen kann. Klar, wenn deine Kinder das merken haben sie reichlich zu schlucken. Aber ich habe vor kurzem erlebt wie ein Freund von mir wahnsinnig wurde, weil er seine Freundin mit solcher Software ausspioniert hat. Im Nachhinein erscheint mir logisch das es soweit kommen musste, und ich will den Mechanismus dahinter nicht erklären müssen. Aber glaube mir einfach, Vertrauen ist auch für dich Gesünder.

Wenn man sich Deine anderen Fragen und Antworten anschaut, kann man für Dich, Deine Kinder und Lebenspartner nur Mitleid empfinden.

Dein Kontrollzwang geht zu weit, hast Du schon mal über professionelle Hilfe in Form eines Arztbesuches nachgedacht ?

Also nochmal: anstatt hier Kritik auszuüben, wie würdest du das Internet Verhalten deiner Kinder kontrollieren? Oder hättest auch du keine Bedenken????

Jetzt mal im ernst, würdet ihr eure Kinder bedenkenlos alleinde unbeaufsichtigt erlauben das Internet zu benutzen? Offensichtlich ja wie ich euch verstehe...

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@sandralippert

Jetzt mal im ernst

Das was ich geschrieben habe ist im ernst !

Gibt eigentlich nur 2 Möglichkeiten, entweder Du willst hier Werbung machen für Programme, würde auch Deinen Nutzernamen hier erklären, der ist gleich wie in Deinem Link ein Beispiel.

Oder Du solltest dringen ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen, Dein Kontrollzwang ist alles andere als "normal".

Also nochmal: anstatt hier Kritik auszuüben, wie würdest du das Internet Verhalten deiner Kinder kontrollieren?

Gar nicht, die Privatsphäre lasse ich meinen Kindern, je nach Alter der Kinder werden Seiten im Vorfeld geblockt, und vor allem den Kindern die Gefahren immer und immer wieder erklärt.

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@sandralippert

Jetzt mal im ernst

Du kontrollierst ja auch Deinen Lebenspartner bei FB, also was soll diese Frage mit den Kindern???

Wer kein Vertrauen in sich selber hat wird nie Vertrauen in anderen haben!

entweder Du willst hier Werbung machen für Programme

davon gehe ich auch aus! Das erklärt ihre vielen Antworten mit dieser Software! (Werbung!!!)

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punkt 1: solche software, die du bereits einsetzt, ist schlichtweg verboten. auch wenn es sich um dein computer und deine kinder handelt. das verletzt die privatsphäre. ein einfacher "p0rno-blocker" langt da alle mal.

punkt 2: du solltest mehr vertrauen zu deinen kindern haben. wenn du es wirklich nötig hast jeden einzelnen klick ihrerseits zu überwachen, ist da bei der aufklärung schon mächtig was schief gegangen. da solltest du dann ansetzen

ja also ich gebe dir recht: es ist vollkommen unnötig alles zu überwachen, deshalb will ich ja etwas wie oben beschrieben.

Bei punkt 1 kann ich dir leider nicht zustimmen. Du darfst solche Programme selbstverständlich auf dem eigenen Rechner einsetzen bzw. den Rechner deiner Kinder.

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Heftig :D Zum Glück war meine Mutter früher nicht so krass drauf

Lass denen doch mal ein bischen Freiheit...

mein Sohn ist 10 und möchte endlich Internet haben. Habt ihr nicht die Befürchtung, dass die da auf Seiten kommen, die für Kinder nicht geeignet sind oder zu Inhalten Zugang haben, die für Kinder nicht gut sind? ich denke da nicht nur an p. sondern auch Gewalt usw....

wie handhabt ihr das??

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@sandralippert

Was nützt es dir wenn du nachträglich erfährst dass deine Kinder auf schlimmen Seiten waren??

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@onomant

ok, kannst du mir denn dann dahingehend helfen, dass du mir Vorschläge nennst, wie man denn damit umgehen sollte, oder hätetst du bei deinen Kindern überhaupt keine Bedenken?

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@tonio47

Kannst du mir denn Vorschläge nennen, wie du damit umgehen würdest? Wie würdest du das Surfverhalten deiner Kinder kontrollieren? Oder hättest du diesbezüglich keine Bedenken?

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@sandralippert
oder hätetst du bei deinen Kindern überhaupt keine Bedenken?

wenn ich auch mal Deine anderen bisher aufgeschriebenen Antworten lese, dann liegt das Problem nicht bei Deinen Kindern, sondern eher bei Dir, dass Du nicht Vertrauen kannst!

Ich bin echt schockiert wenn ich lese wie Du drauf bist und wie Du andere "überwachen" musst!!!

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@sandralippert

Blockier die Prno Seiten und lass gut sein. Kinder kommen nicht auf irgendwelche schlimmen Seiten, diese sind meistens versteckter als man denkt. Ausserdem kommt man mit 10 langsam in das Alter wo man solche Sachen kennen lernt. Du kannst es nicht verhindern. Ich bin 16, stell dir vor ich wüsste nicht das es Vergewalt*ungen gibt oder so, gehört zum Teil auch zur Algemeinbildung. In der Tagesschau wird ja auch immer wieder über schlimme Dinge brichtet, und deine Kinder werden es in der Schule von anderen Schülern erfahren. Darum mach dir darüber keine Gedanken. Ich mag mich nicht errinnern dass ich jemals nach schlimmen Sachen im Internet gesucht habe, geschweige denn diese geschaut falls sie ausversehen aufgekommen wären.

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