Internate: kostenübernahme durch Jugendamt

8 Antworten

Unsere Tochter wollte aus ganz anderen Gründen auf ein Internat. Sie selbst wollte es und aufgrund der Umstände erschien es uns tatsächlich das beste, zumal die Internatsunterbringung nur während der Woche war. Da es ein staatliches Internat war, hielten sich die Kosten so in Grenzen, dass wir zwar ganz ordentlich in Vorleistung gehen mussten, aber bei unserer Tochter konnten wir sicher sein, dass das Geld nicht sinnlos zum Fenster raus geworfen wurde. Außerdem hatte sie jederzeit die Möglichkeit, wieder raus zu gehen und auf die frühere Schule zu wechseln. Nach den 3 Jahren sagte sie, dass es die schönste Zeit ihres Lebens war. Das Umfeld stimmte und Zoff mit den Eltern kam kaum vor, da sie am Wochenende jedesmal froh war, daheim zu sein. Einerseits musste sie sich im Internet an eine strenge Ordnung halten, aber andererseits hatte sie Freiheiten, die wir ihr hier gar nicht hätten geben können. Sie entwickelte gute Beziehungen zu den Erziehern, die alle ein sehr persönliches Verhältnis zu den Schülern entwickelten und in jeder Lebenslage halfen. Hört sich ziemlich ideal an. War es auch! Wenn Du mehr wissen willst, mach ein Freundschaftsangebot.

Halle bwhoch2, danke für das positive Sternchen. Schön, dass ihr mit eurer Tochter und dem Internat so ein Glück hattet. Was du schreibst hört sich sehr gut an. Aber, ich glaube nicht, das Liz und ihrer Mutter mit einer solchen Maßnahme geholfen wäre Ich habe den Eindruck, dass bei Liz die Trauerarbeit um den Vater noch nicht abgeschlossen ist, bzw. nicht wirklich in Angriff genommen wurde, da die Probleme ihre Ursache haben und sie deshalb auch ihre Mama nicht allein lassen sollte.Aber, das ist meine ganz private Meinung. Und, wenn sie zum Jugendamt geht, kommt sie bestenfalls in eine Wohngruppe mit anderen "vorbelasteten" Jugendlichen - und davor würde es mir als Mutter gruseln...

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@HexeClaudia

Jugendamt auf keinen Fall, solange sie als Tochter nicht vernachlässigt wird und sich die Konflikte nicht in Gewalttätigkeit entladen. Dennoch bin ich schon der Meinung, dass eine gute Beziehung zwischen Mutter und Tochter, die in der Pubertät sehr problematisch werden kann, noch dazu, wenn die Mutter allein ist und nicht auf die Hilfe des Vaters zurück greifen kann, ein Wechsel auf ein Internat durchaus eine Lösung sein kann. Es gab in dem Internat meiner Tochter viele Schüler, die eine sehr problematische Elternbeziehung hatten oder generell große Probleme in der Familie aus verschiedensten Gründen. In der Internatsgemeinschaft fanden sie den Halt, den sie brauchten und vor allem die Konzentration auf die Schule während der Woche und auch Unterstützung, wenn es mal nicht so läuft und nicht nur die Schule betreffend. Das befassen mit der Frage, ob Internat eine Option ist, kann auch dazu beitragen, die Probleme zwischen den beiden in den Griff zu bekommen.

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@bwhoch2

Dann war deine Tochter auf einem wirlich SEHR gutem Internat...

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@HexeClaudia

Ich denke schon, dass sie wirklich Glück gehabt hat. Zumindest sieht sie das uneingeschränkt so. Ob ein Internat gut, sehr gut oder weniger gut ist, hängt sicher auch davon ab, wie Schüler/Schülerin das erlebt, also subjektiv. Wird ein Kind auf ein Internat geschickt, obwohl es das gar nicht will, ist kein Internat gut. Es hängt also von der persönlichen Einstellung ab und ganz wichtig natürlich: Wie sind die Erzieher?

Weniger wichtig, aber auch: In welchem Zustand ist die Schule, was wird angeboten und natürlich auch die Lage.

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Hallo, in welchem Internat war deine Tochter?

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@frautel

Es war ein Internat mitten in Bayern. Gerne teile ich mehr mit, aber nicht gerne so öffentlich, sondern über eine Freundschaftsanfrage. Bitte um Verständnis.

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Die allereinfachste Lösung: Melde dich einfach beim Jugendamt und frag nach. Dort kann man dir auch gleich andere Möglichkeiten zeigen, die vielleicht in Frage kommen.

Nebenbei (die Hauptfrage wurde ja schon erschöpfend beantwortet): deine Selbstdiagnose ist zu äußerst (!) hoher Wahrscheinlichkeit völlig falsch. Außerdem sind ADHS, Asperger und Hochbegabung erstens drei völlig verschiedene Eigenschaften und zweitens sind alle nur äußerst wage definiert und entsprechend schwer (und sinnfrei) zu diagnostizieren.

Am besten, du vergißt die Selbstdiagnosen. Natürlich ist es verlockend, nach psychologischen Begriffen zu schauen und dann eine Ablenkung und Ausrede für alles Mögliche zu haben; am Ende ist aber auch die psychologische Hypochondrie äußerst schädlich und eine Belastung für dich und andere.

du bist auch so ein ganz schlaues Kerlechen, aber dennoch möchte ich mich, auf Grund allgemeiner Höflichkeitsformen, dafür bedenken, dass du die die Mühe gemacht hast hier eine, nicht sonderlich gute, Antwort zu schreiben. Also vielen Dank dafür!

So was ist an deiner Antwort zu bemängeln habe:

Denkst du wirklich, dass ich einfach mal behaupte ADHS/ Aserer zu haben oder hochbegabt zu sein, ohne mich gründlich darüber zu informieren?

Dein erster erheblicher Fehler: ADHS tritt sehr häufig in Zusammenhang mit hb auf, genauso, wie Asperger und hb oft emeinsam auftreten.

womit du Recht hast, eine Selbstdiagnose ist völlig sinnfrei, dennoch nehme ich nicht an, dass diese falsch ist.

zweiter Fehler: eine Hochbegabung ist nicht zeimlich wage definiert

dritter Fehler, ich habe nur eine Vermutung geäußert und keine Selbstdiagnose aufgestellt, diese Erfolgt nächsten Monat durch einen Psychologen.

und ich suche eine Bezeichnung für vieles was bei mir schief elaufen ist. Ich suche eine Erklärung, die mir verrät, wieso ich nicht bin wie viele andere Jugendliche in meinen Alter und und und ...

Und ich möchte mich entschuldigen falss dieser Komantar zu unhöfflich oder zu arrogant bei dir ankommt!

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@lizonetwo

Okay, vielleicht habe ich dich falsch eingeordnet. Dennoch spricht doch nichts dagegen, mal zu einem Fachmann zu gehen (was dann ja auch passieren wird).

Die Diskussion, ob die fraglichen Definitionen wage / sinnvoll / wissenschaftlich sind, ersparen wir uns mal besser.

Der Versuch, eine Vielzahl von komplexen Problemen auf eine (bzw. 3) einfache Ursachen zurückzuführen, muß aber fehlgehen. ADHS und Hochbegabung sind rein deskriptive Begriffe und die Gemeinsamkeiten der darunter Leidenden sind zu gering, um daraus allgemeingültige Lösungsansätze zu erschließen.

So weit ist die Psychologie noch lange nicht.

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Internatskostenübernahme aus persönlichen Gründen?

Hallo, und ein Dankeschön an alle, die antworten!

Ich habe schon seit längerer Zeit ein Tief in meinem Leben, und halte es hier nicht mehr aus. Ich habe schon mit meiner Mutter über meine Probleme geredet, aber sie meinte nur, dass sie mich einfach noch Mal zu einer Psychologin bringt (vor paar Jahren war ich schon bei einer) und damit ist die Sache für sie erledigt. 1. Hat mir damals die Frau überhaupt nicht geholfen, und mich auch nicht ernstgenommen 2. War ich auch schon zum gleichen Zeitpunkt bei der Schulpsychologin und die hat meine Probleme einfach (trotz meines ausdrücklichen Wunsches, es nicht zu tun) alles meiner damaligen Klassenlehrerin erzählt. Daher traue ich Psychologen grundsätzlich nicht. Dennoch ist meine jetzige Situation unschön und ich kann das nicht mehr, Suizidgedanken habe ich zwar, aber keine Ahnung wie man sowas macht, damits auch klappt. Also hab ich mir überlegt, abzuhauen und auf der Straße zu leben, was auf Dauer aber auch nichts bringt, und ich noch immer etwas Hoffnung habe, es bis zu meinem 18 Geburtstag durchzuhalten. Deswegen würde ich jetzt, um einfach hier wegzukommen, ein Internat besuchen wollen. Ich habe mich schon informiert, und herausgefunden dass das ziemlich teuer ist. Wir haben eh nicht viel Geld, und soweit ich weiß, sind Stipendien ziemlich schwer zu kriegen. Daher meine Frage Nr 1: Ich bin in der achten Klasse (Gymnasium) und habe einen Durchschnitt von 1,8. Reicht das für ein Stipendium? Und meine 2 Frage lautet: Kann ich aus privaten Gründen einen Kostenübernahme für ein Internat bekommen?

Vielen Dank, und freundlich Grüße, A .

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Können die nicht mal runter kommen? Wenn das alles nicht läuft bleibe ich einfach auf meiner Schule und gut ist.

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Kann nicht vielleicht sogar das Jugendamt oder so schulkosten übernehmen?

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Seit ich sehr klein bin hat meine Mutter öfter mal Wutausbrüche. Z.B. ist sie einmal in mein Zimmer gerannt hat ein Regal zerstört und ihre Hände haben durch einen Bilderrahmen der da drauf stand angefangen zu bluten. Dabei hat sie mich angeschrien ich wäre Schuld daran das sie so ausrastet. Damals war ich so 8 Jahre alt. Danach und davor gab es mehrere solcher Emotionsausbrüche wegen irgendwelcher Kleinigkeiten. Sie schreit dabei immer rum und sagt das ich oder meine Schwestern daran Schuld sind. Ich halte es zuhause kaum aus weil ich immer Angst bekomme, wenn irgendjemand die Treppe hochkommt. Es ist nicht so als gäbe es keine Momente wo alles OK ist, aber selbst während dieser Momente habe ich Angst das sie wütend wird. Meine eine Schwester meint das wir das Jugendamt einschalten sollten, meine andere ist dagegen, weil sie nicht so viele Ausbrüche mitbekommen hat.

Ich bin mir nicht sicher ob man in der Situation, dass Jugendamt einschalten kann, weil man zu so einem Fall im Internet nichts findet und Aussagen wie "Wenn du dich bei deiner Familie unwohl fühlst kannst du das Jugendamt einschalten." mir auch nicht weiterhelfen. Nur damit es klar ist: meine Mutter hat mich nie geschlagen. Wenn ich das Jugendamt einschalte müsste ich mir sicher sein das ich ab dem Zeitpunkt wo meine Mutter davon erfährt, sie nie wieder sehen müsste, weil ich wirklich Angst vor ihr habe.

Ich weiß auch nicht wie das mit den Beweisen geregelt wird. Wenn nur eine Schwester zustimmt, reicht das dann aus? Ansonsten hat nur meine Tante einmal einen kleineren Wutausbruch mitbekommen, weil mein Vater selten zuhause ist. Meine Nachbarn kriegen auch nicht viel mit. Sie haben zwar einmal gehört wie meine Mutter geschrien hat, aber sie halten sie für sehr nett und sagten mal so etwas zu mir wie "Du must mal besser mit deiner Mutter umgehen."

Meine Mutter würde natürlich auch alles leugnen. Als ich sie nachdem sie sich beruhigt hatte darauf angesprochen habe sagte sie "So doll raste ich jetzt nicht aus."

Bevor eine Familientherapie vorgeschlagen wird: Meine Mutter hasst Psychologen und Therapeuten. Letztendlich wäre sie vor anderen nett und würde zuhause immer extremst wütend auf mich sein.

Und hat irgendjemand eine Ahnung wie man so etwas beim Jugendamt meldet?

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