Interessiere ich mich nur für Psychopathen bzw. etwas verrückte Männer.. Hauptsache einfach nicht 08/15?

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2 Antworten

Teil II

also es ging gerade drum, den Vergleich zwischen Partner und Fiktion wegzulassen. Also das Bild vom Traum-Partner nicht dem Partner aufzulegen.

Durch Bewertung oder Vergleich des Äußeren oder der Eigenschaften verkennen wir, wer jemand wirklich ist. Wir müssen die Gesamtidentität ausblenden um uns auf die Eigenschaft zu fokussieren. Dadurch verlieren wir die Nähe und verlieren die Bindung. Klar.

So. Beim Verknallen in Rockstars und Filmcharaktäre wird in der Entwicklung der Identität der Umgang mit den eigenen Stärken und Schwächen nach außen verlagert. Da wir glauben, uns in der fiktiven Gestalt zu erkennen, die wir mögen, wird oder bleibt das Bild von der eigenen Identität verzerrt.

Da du dir die bösen Charaktäre ausgesucht hast würde ich vermuten, bist du mit deinen Schwächen nicht gerade zimperlich. Das wird schwierig, wenn dein Partner als Spiegelbild oder Ebenbild dann gleichzeitig so ein "makelloser" Filmheld sein soll.

Das sind also schon drei gute Gründe warum wir den fiktiven Charakter oder Traumpartner in uns zuerst selbst suchen müssten.

Ich würde sagen man kann die Vorlieben, die man irgendwann entwickelt hat, nie ganz ablegen. Gerade weil es so schwer ist, sich mit der eigenen Identität und den Stärken und Schwächen zu befassen und sie dann auch noch zu ändern.

Dir fehlt Action.

1. Du verknallst dich in Typen dies nicht gibt. Wenn jmd sich vom Expartner trennt, sucht er das genaus Gegenteil. Wenn jmd seine Ehepartner/in verliert, bleibt er bei dem Schema (Ersatz, den es nicht gibt). Also bist du unglücklich fiktional verknallt und bleibst dabei. Bringt uns zu 2.

2. Wie kann man sich entfiktionalisieren um glücklich zu werden. Wie kann man Hoffnungen und Träume zerstören?
-suchen bis man aufgibt. Dann ist man von sich enttäuscht wenn man aufgibt oder von dem enttäuscht wo er (sie, es) nicht ist.
-suchen bis man findet. Dann ist man glücklich, wenn es das ist was man gesucht hat oder enttäuscht wenn es das doch nicht ist, was man dachte.
-finden ohne zu suchen. Wenn man unvoreingenommen bleibt und das was man gefunden hat nicht mit dem vergleich was man mal hatte oder mal gesucht hat.
-oh, aufgeben ohne zu suchen müsste es auch noch geben. Ehm, hm.. Auch enttäuschend, würde ich sagen.

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