Intelligenz: Wie aussagekräftig ist ein IQ-Test?

18 Antworten

Es gibt diese Skala:

Die Skala bleibt immer gleich. Es wird nur immer auf 100 angepasst. Und ja, die meisten haben noch nie einen IQ Test gemacht. Man glaubt aber, dass man anhand von paar Tausend Probanten ein repräsentatives Ergebnis bekommt, was man auf ganz Deutschland übertragt. Heißt zum Beispiel: 5000-10000 Probanden machen einen wissenschaftlich entwickelten IQ Test und die Ergebnisse von den 5000-10000 sollen auf den IQ 100 berechnet werden und wenn du dann den IQ Test machst, wird dir gezeigt wie gut du abschneidest im Vergleich zu den 5000-10000, sprich: durchschnitt oder überdurchschnittlich oder hochbegabt.

Anders gesagt: IQ Tests messen nicht wirklich deine Intelligenz ansich, sondern sie messen nur wie du abschneidest im Vergleich zu den anderen. Wenn du zum Beispiel über die Jahre gleich intelligent geglieben bist, aber die Bevölkerung intelligenter wird, dann wirst du beim IQ Test weniger Punkte bekommen obwohl du gleich intelligent geblieben bist.
Oder wenn ein durchschnittlicher Deutscher nach Ghana fliegt, wäre er da überdurchschnittlich bis hochbegabt.

 - (Psychologie, Ausbildung und Studium, Gesellschaft)

Naja.. Durchschnitt wird eben berechnet 😅

Man nehme alle Werte die man hat und addiert sie miteinander, im Anschluss teilt man sie durch die Anzahl der Werte die man addiert hat

Beispiel:

IQ: (90 + 80 + 120 + 110):4=100

Der IQ gibt lediglich ein Potenzial an.. Je höher der IQ desto leichter fällt einem das Lernen.. Das heißt jedoch nicht, daß jemand mit einem iq von 80 kein bachelor erreichen kann nur das er mehr dafür lernen muss als jemand mit 130

Für die jeweilige Person mit einem höheren iq, werden Lösungen offensichtlicher sein im Vergleich zu jenem mit niedrigeren iq - ist letztlich eine Zeitfrage

Wie aussagekräftig kann ein IQ test schon sein wenn er von einem subjekt erfunden wurde? die Tests sind auch so ausgelegt das 100 der Durchschnitt bleibt - dazu muss nur die Punktevergabe angepasst werden (abgesehen vom gesamten test.. Ein Affe bekommt nicht den gleichen test wie ein mensch ebenso bekommt ein mensch mit bspw geistige Behinderungen nicht den selben wie ein gesunder) sodas ein Durchschnitt 100 Punkte erreicht. Sprich: hier wird für den Durchschnitt andersrum rann gegangen für die erstbestimmung da die Werte erst nach dem Ergebnis entsteht man rechnet also von 100(=x/(v+w+y+z))rückwärts

Lg,

Lacrimis

naja fast ganz richtig zumindest im ansatz. der iq test relativiert sich immer selbst sprich die eigeneleistung kann mit steigender anzahl an teilnehmer leicht varieren. heute bekommst du mit dem ergebniss 98 ausgewiessen und in 10 jahren dan 101 zurück mit den identischen antworten.

dies liegt daran das die punkte gemessen werden und eingetragen und die nullsakal (100 der mittelwert) bei jedem neuen ergebniss das hinterlegt wird neu gemittelt. hat man mehrer ergebnisse verschiebt sich so die 100 immer mit jedem test etwas nach unten oder oben.

wer allerdings einen iq zwischen 85 und 115 sollte sich keine gedanken machen machen das liegt alles völlig in der norm. erst bei werten gegen 70 oder kleiner beginnen die probleme, wobei solche werte meist nur bei mesnchen die an z.b. autismus leiden gemessen werden oder gravirende kopfverletzungen davongetragen haben.

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IQ Tests werden tatseachlich immer so angepasst, dass der Grossteil der Ergebnisse 100 bedeutet, Bell Kurve halt.

Dabei werden nur die Menschen die getestet werden beruecksichtigt, da hast du recht.

Aber dein Test-Ergebnis ist relativ zu Menschen mit aehnlichem Hintergrund wie du: Menschen aehnlichen Alters ohne medizinische, neurologische, psychiatrische oder physische Bedingungen, die die Wahrnehmung oder den Abschluss der Tests beeintraechtigen wuerden.

Ein Kritikpunkt ist, dass nicht an Punkte wie Muttersprache, Art der Ausbildung, Beruf, Geschlecht oder Ethnizitaet/Kultur angepasst wird.

Was haben Muttersprache, Ausbildung, Beruf, Geschlecht und Ethnie mit Intelligenz zu tun? Ich meine es wäre schön mal zu differenzieren, aber den direkten Zusammenhang, sehe ich da nicht.

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Natürlich werden die angepasst. Du glaubst wirklich, dass ein ausgebildeter Psychologe bei einer Person, die kein oder sehr schlecht Deutsch spricht, einen sprachlastigen IQ-Test machen würde^^?

Wahrscheinlich legt derselbe Psychologe dann einem blinden einen visuellen IQ-Test vor und bescheinigt ihm dann schwerste geistige Behinderung.

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Das ist wie bei allen Dingen.

Es wird eine repräsentative Gruppe erstellt, getestet evtl. eine Vergleichstestung durchgeführt und auf die Allgemeinheit übertragen.

Aussagekräftig sind i.d.R. die standardisierten Tests die von eingearbeiteten Psychologen, Sonderpädagogen etc. durchgeführt werden.

Beachte aber, das solche Tests nicht sehr aussagekräftig über den gesamten Intelekt eines Menschen sind.

Sie sagen lediglich etwas darüber aus in welchem kognitiven Bereich die Testperson wie gut oder schlecht zu einer Vergleichsgruppe steht.

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – gesunder Menschenverstand und Lebenserfahrung für Drei

Wie bei jeder Statistik reicht es wenn man eine genügend große Stichprobe nimmt. In der Regel reichen 1000 Leute der jeweiligen Vergleichsgruppe.

Es werden sehr viele Tests gemacht.

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