intellektuelle Weiterbildung

7 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

aber eben alles was mich interessiert

Dann würde ich meine Interessen erweitern. Ich kann zwar verstehen, dass du durch die Schule traumatisiert bist was Naturwissenschaften anbelangt, das ist leider ein weit verbreitetes Problem mit Ursachen die tief im System verwurzelt sind, aber nun hast du ja die Möglichkeit dir die Zugangsweise selbst zu wählen, das macht den Unterschied! Wenn du erst einmal begriffen hast, das z.B. Mathematik herzlich wenig mit dem gleichnamigen Schulfach zu tun hat (das sollte eher ''rechnen und foltern'' genannt werden), dann sollte das Trauma bald der Trauer weichen warum dir so viel vorenthalten wurde. Unter den großen Denkern der Vergangenheit war die große Mehrheit der Mathematik zugetan und das nicht ohne Grund. Du könntest z.B. bei Mandelbrot-Mengen und Möbius-Bändern anfangen, vielleicht kannst du dabei ja mehr finden als nur zugrunde liegenden Formeln.

Befasse dich einfach mal mit Wissenschaften, mit denen du dich noch nicht befasst hast. Wie wäre es mit Soziologie, Anthropologie, Psychologie?

Oder du könntest zum Beispiel auch mal zu den Theorien und Ideen, die du schon kennst, besonders zu den philosophischen(da ist es am leichtesten) ausgeprägte Stellungnahmen schreiben.

Wenn du mit den Geistswissenschaften durch bist, dann schau dir Ökologie, Biologie, Technik und Mathematik an!

uff... damit habe ich schonmal angefangen, aber aufgrund meiner 14 jährigen schullaufbahn bin ich von naturwissenschaften ein wenig traumatisiert. was würdest du denn empfehlen?

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@qmtal

also nicht von den 4 gebieten, sondern was innerhalb der gebiete? das grundverständnis zu den gebieten habe ich glaube ich aus der schule und dem alltag

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@qmtal

Die Kategorien der Sprachen nach N. Chomsky ist spannend. Lineare Algebra aber auch. Außerdem empfehle ich den Zusammenhang von Lifestyle-Medikamenten und Gewässerökologie, um nach zuviel Mathe das Hirn "auszuschütteln".

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Wie wäre es mit Bücher über Philosophie, Physik, Psychologie ect.? Oder Dokumentationen von Berühmtheiten lesen z.B das Buch von Mandela?

Lies' dir die Wiki-Artikel bestimmter Philosophen/Mathematiker/Denker und ihren Ideologien durch und tue so, als würdest du einen Disput mit der jeweiligen Person führen.

Ich halte momentan ein imaginäres Gespräch mit Bertrand Russell. Teils plädiere ich seine recht zynischen Argumente, aber er übertreibt ein wenig, meiner Meinung nach. Beispieslweise seine "Teekanne" - die geht wirklich zu weit und verspottet die Religion regelrecht.

Ich sag' ihm gerade die Meinung.

Mach das. Nette Idee!
Aber gegen seine glasklare Logik wird es Deine Meinung schwerhaben.

Gruß, earnest

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@earnest

Ich hab' auch nichts gegen seine Logik. Nur der Zynismus, der aus seinen Zitaten hervorgeht, stört mich.

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@Hirnkrampf

O.o klingt ganz interressant, aber so ein Gespräch klingt schon seeeehr eigenartig, natürlich denkt man darüber nach, wie diejenige Person darüber urteilen würde, aber so ein ganzes Gespräch verstört mich ehrlich gesagt schon ein bisschen^^

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Beispieslweise seine "Teekanne" - die geht wirklich zu weit und verspottet die Religion regelrecht

Spott ist es nicht, eine kluge Parodie ist es. Und logisch ist sie auf jeden Fall.

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@DeutscherIdiot

Habe ich mal irgendwo gelesen: "Spott ist das, was Zynikern aus dem Mund fällt, ohne davor nachgedacht zu haben."

Hätte Russell nachgedacht, bevor er seinen Spott von sich gab, dann wäre ihm bewusst gewesen, wie lächerlich seine Äußerung werden würde aufgrund dessen, dass der Vergleich zwischen einer höheren Macht und einer Teekanne nicht funktioniert. Und das ist evident, schätze ich.

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@Hirnkrampf

Die Analogie sollte doch lediglich die Beweislast demonstrieren. Nicht mehr und nicht weniger.

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