Integrationszukunft der Jugendlichen mit Migrationshintergrund und Zuwanderern an deutschen Schulen?

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Das Ergebnis basiert auf 6 Abstimmungen

Zuversichtlich, deutliche Besserungen sind zu erkennen 66%
Ernüchternd, wird immer schlimmer 16%
Die Umstände bleiben auch in Zukunft so wie es ist 16%

5 Antworten

Zuversichtlich, deutliche Besserungen sind zu erkennen

Hei Fernerlim1995, die Chancen, etwas zu lernen, sind in Deutschland für alle Jugendlichen gut. Entscheidend ist, ob du nun Skiskibowsky heißt, Li Wei Ping oder Balikcioglu: Du mußt lernen wollen. Allzu gern, so wie ich das sehe, verschanzen sich mancheJugendliche mit Migrationshintergrund hinter dem Schlagwort Ausländerfeindlichkeit, mit der angeblich ihre Bildungs- unf Aufstiegsschancen unterdrückt werden, um mangelhaften Lerneifer zu kaschieren und die Schuld bei anderen zu suchen. Ich betone: Nicht immer und nicht alle! Im übrigen ist es bei Familien mit Migrationshintergrund so wie bei den "Eingeborenen": Das Elternhaus muss den Boden bereiten, auf dem Bildung gedeihen kann. Grüße!

Zuversichtlich, deutliche Besserungen sind zu erkennen

Deutliche Verbesserungen erkenne ich nur in der Einstellung. Mittlerweile hat sich die Erkenntnis durchgesetzt, dass eine Frühförderung im Kindergartenalter und ein anschließender Einschulungstest, der die Sprachkompetenz erfasst, der richtige Weg wäre, Chancengleichheit zu gewährleisten. Passiert ist in dieser Richtung leider noch nichts.

Bei Kindern/Jugendlichen, die erst nach dem Einschulungsalter nach Deutschland gekommen sind, bosselt auch jede Schule für sich vor sich hin. Hier sollte ebenfalls investiert werden.

Die Umstände bleiben auch in Zukunft so wie es ist

gaaanz schlecht, wenn sie nicht kapieren, dass sie nicht mehr im land ihrer vorfahren sind. die anderen, die wissen wo sie sind und sich auch darauf einlassen - denen geht es erwiesenermassen besser. migration entschuldigt nicht alles und ist auch nicht unbedingt für eigenversagen verantwortlich.

Zuversichtlich, deutliche Besserungen sind zu erkennen

Die Zukunft dieser Jugendlichen hängt ganz stark von der Qualität ihrer Betreuung ab und von den Mitteln, die ihnen der Staat zur Integration bereitstellt.

Ich würde vor allem bei ihnen UND ihren Eltern eine Förderung der deutschen Sprache als extrem wichtig empfinden, weil sie dadurch erst die Möglichkeit haben, sich tatsächlich in unsere Gesellschaft zu integrieren.

Desweiteren muss man sie mit deutschen Kindern zusammenbringen und interkulturelle Freundschaftsbildung fördern, weil sie sich sonst in ihre eigenen Immigrantengruppen zurückziehen und den deutschen eher feindschaftlich entgegentreten. Ich kenne extrem viele Beispiele aus meinem privaten Umfeld, die sich nur mit Menschen gleicher Herkunft umgeben und nichts mit anderen unternehmen.

Ich kann nicht für die Allgemeinheit Sprechen, weil ich in einer Stadt wohne, in der die Integration deutlich besser gelungen ist, als im Rest Deutschlands.

Ernüchternd, wird immer schlimmer

Die meisten Hauptschulen sind bis auf den letzten Platz mit Migranten ausgefüllt. Noch dazu verlassen selbige diese, ohne Abschluss. Der Anteil derer die sich in Realschulen oder gar Gymnasien befinden, ist erschwindent gering.

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