Insolvenzverwalter meiner Ehefrau will gemeinsame Veranlagung, da ich noch Verlustvorträge habe. Kann er das verlangen?

2 Antworten

Das versuchen Insolvenzverwalter immer wieder. Hierauf haben Sie aber absolut keinen Anspruch.

Man ist zwar verpflichtet, seinen Ehegatten (auch in finanzieller Hinsicht) zu unterstützen. Aber nicht um jeden Preis. Vielmehr gilt dies nur, soweit dies ohne Verletzung eigener Interessen möglich ist.Der Verbrauch der Verlustvorträge bei einer Zusammenveranlagung zu Gunsten Ihres Ehegatten stellt eine solche Verletzung eigener Interessen dar, so dass Sie gerade nicht verpflichtet sind, einer gemeinsamen Veranlagung zuzustimmen.

Das hat das OLG Schleswig bereits im Mai 2014 entschieden - http://kanzlei-eichhorn.com/kein-anspruch-des-insolvenzverwalters-auf-steuerliche-zusammenveranlagung-olg-schleswig-beschl-v-23-05-14-az-10-uf-6313/#more-544

Man kann dich nicht zwingen @MrMoney61 hat Recht.

Nur wenn sie wegen eines großen Forderungsausfalls Insolvenz anmelden muss, dürfte sie doch eigene Verluste haben.

Ich habe eine Fehlerhafte Steuererklärung abgegeben. Insolvenzverwalter hat den Bescheid nicht an mich weitergeleitet. Was kann ich machen ?

Ich habe anfang des Jahres die Steuererklärung für mich und meine Frau abgegeben. Wir sind verheiratet stkl. 3/Ehefrau und 5/ich . Ich befinde mich in der Insolvenz. Bis dato immer Zusammenveranlagt. Leider ist mir diesmal ein Fehler unterlaufen und die Erklärung ist mit getrennter Veranlagung rausgegangen da das Online system die günstigste Steuervariante ausgewäht hat. Wir haben da nicht drauf geachtet. Jetzt bekamen wir einen Bescheid das meine Ehefrau günstigste Stkl. eine hohe Nachzahlung leisten muss. Uns wurde klar das ein Fehler passiert ist. Vom Finanzamt haben wir erfahren das mein Insolvenzverwalter den Steuerbescheid schon im Juni erhalten hat und sich sehr über die imens hohe Rückerstattung gefreut hat. Die Einspruchsfrist sei verstrichen und der Steuerbescheid bestadskräftig. Somit kein Einspruch mehr möglich.- Hätte mein IV mich nicht zeitnah informieren müssen ? - Nur er kann den Steuerbescheid anfechten und das wird er wohl nicht tun. Was kann ich machen ? Wie kann meine Frau sich wehren. Sie betrifft das Insolvenzverfahren ja nicht ?Desweiteren wohnen wir getrennt, sind aber in unserer Freizeit immer zusammen und führen unsere Ehe fort. Wie kann man das nachweisen ? Muss man das überhaupt nachweisen.Kann das ein Problem werden bei der Mitwirkungspflicht im InsoVerfahren und ein Versagungsgrund für die Restschuldbefreiung ?Ich wäre echt dankbar für einige Tips und Rat.

es geht weiter:

meine Frau hat Einspruch gg. Steuerbescheid eingelegt und fordert die Zusammenveranlagung.  Von meiner Seite hat sie eine scfhriftliche Zustimmung.  Muss der IV einwilligen ?

Ich habe meinen Steuerbescheid als nichtig und falsch erklärt da die Unterschrift des IVs fehlt. Parallel habe ich dem IV eine korrigierte Steuererklärung (Zusammenveranlagung) zugeschickt und die Bitte diese zu Unterschreiben und dem FA zuzusenden. Muss er darauf eingehen ?

Wie verhält es sich wenn neu berechnet wird und ein neuer steuerbescheid mit zusammenveranlagung erstellt wird. Das FA hat dem IV ja schon geld überwiesen. Kann es sich eine Teilbetrag wiederholen ?

Ich war beim Anwalt und der konnte mir nicht so richtig helfen.

Lohnt es sich bei diesem Fall vors Finanzgericht zu gehen ?

Oder ist die Sachlage klar.

Vielen Dank an alle die hier sachlich kommentieren.

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Insolvenzverwalter will nur Steuerklärung für Jahre mit Rückzahlung machen. Ist das in Ordnung?

Hallo, befinde mich im 1 Jahr der Privatinsolvenz. Für die Jahre 2013 - 2016 müssen noch die Steuerklärungen gemacht werden. Für die Jahre 13,14 und 16 hat der Insolvenzverwalter die Erklärung durch sein Steuerbüro machen lassen. Für das Jahr 2015 will er sie nicht machen lassen, da dort eine Nachzahlung erwartet wird. Er hat mir aber durch den Steuerberater anbieten lassen, gegen Kostenübernahme diese Steuerklärung zu machen. Ist dieses rechtens? Ich dachte mit Beginn der Insolvenz übernimmt der Insolvenzverwalter meine gesamten Steuerpflichten und nicht nur die für die Gläubiger positiven.

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Nachzahlung Einkommenssteuer wegen Insolvenzgeld?

Hallo,

ich stehe schon seit längerem in "Verhandlung" mit dem Finanzamt wegen meines Einkommenssteuerbescheids für das Jahr 2012. Das Finanzamt hat eine Nachzahlung in Höhe von ca. 780€ erhoben, begründet wurde dies mit dem Progressionsvorbehalt. Ich habe dazu auch ehemalige Kollegen befragt. Diese hatten keine derartigen Nachzahlungen.

Bevor ich jetzt meinen Einspruch zurückziehe, wollte ich mir noch eine dritte (und vierte, fünfte..?) Meinung dazu einholen.

Im Jahr 2012 habe ich monatlich 1800€ brutto verdient. Mein damaliger AG hat dann Insolvenz angemeldet. Für September und Oktober habe ich Insolvenzgeld von der Agentur für Arbeit erhalten (jeweils knapp 1200€). Zum 1.11.2012 habe ich dann direkt einen neuen AG gefunden.

Im Antwortschreiben des Finanzamts heißt es wörtlich:

"Der Steuersatz in Höhe von 16.1171% [...] ergibt sich aus den an Sie gezahlten Lohnersatzleistungen (Arbeitslosengeld für den Zeitraum vom 01.09.2012 bis 31.10.2012)."

Ich habe das Finanzamt bereits dazu befragt, allerdings keine verständliche Antwort bekommen. Als Werbungskosten wurden lediglich die 1000€ Werbungskostenpauschale berücksichtigt.

Bei einem Steuersatz von 16,1171% und einem zu versteuernden Betrag von ca. 2400€ komme ich auf ca. 386€ und nicht auf 780€. Wie kommt diese Differenz zu Stande? Oder anders gefragt: Wie kann aus zwei Monaten Insolvenzgeldbezug eine Einkommenssteuerlast von 780€ entstehen?

Liegt dort irgendwie ein Fehler vor? Lohnt es sich weiter dagegen anzugehen und ggf. einen Steuerberater / Anwalt einzuschalten?

Vielen Dank schonmal für eure Antworten. Wenn noch Informationen fehlen, liefere ich diese gern nach.

MfG Marco

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Hallo liebe Leute

2013 gründete ich ein Musiklabel mit dem Wunsch, irgendwann davon leben zu können. Leider kam ich neben meinem Studium nicht dazu die nötige Zeit dafür aufzubringen. Nach und nach haben mich die Kosten überrannt, IHK Beitrag hier, Steuerberater dort - ich rief meinen Steuerberater an und teilte ihn mit, dass ich keine Kapazitäten hätte die UG fortzuführen. Er meinte das beste sei die UG einzufrieren. Gut, ich verließ mich auf den Herrn und widmete mich meinem Studium.

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Nun flatterte eine Rechnung über 600 Euro ein. Ich staunte nicht schlecht!

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