Ist in der Privatinsolvenz auch der Straftatbestand der Insolvenzverschleppung erfüllt?

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5 Antworten

Hallo,

die Begrifflichkeiten Privatinsolvenz und Insolvenzverschleppung sind strikt von einander zu trennen.

Eine Privatinsolvenz kann nur durch eine natürliche Person, die nicht Unternehmer war, eingeleitet werden.

Insolvenzverschleppung kann nur der begehen, der eine Pflicht zur Stellung eines Insolvenzantrags hat (in der Regel Geschäftsführer einer GmbH).

Jedoch ist mit dem Gang in eine Privatinsolvenz auf keinen Fall gleichzeitig auch eine Insolvenzverschleppung begangen.

Ich hoffe ich konnte Ihnen helfen.

KaterKarlo2016

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Nein ,dies gilt nur für Unternehmen, besonders für Geschäftsführer von GmbH s.

Dies dient im Geschäftsverkehr Gläubiger zu schützen ,für Privatpersonen gilt das strafrechtlich nicht.

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Definitiv nein.

Nur bei der sog. Firmeninsolvenz für juristische Personen muss man aufpassen. Bei einer Privatinsolvenz müssen keine Fristen wegen verspäteter Antragstellung beachtet werden.

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Nein, zumindest nicht im strafrechtlichen Sinn.

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Wurde schon mal gefragt. Da wurde geantwortet nein, da man den Zeitpunkt der Insolvenzmeldung selbst bestimmt. Du bist dann höchstens Überschuldet.

Ist in Firmen anders, da gibt es bestimmte Kriterien und Fristen.


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