Insolvenzverfahren und der Forderungsvertrag vom Arbeitgeber ich brauche Rat?

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5 Antworten

Du bekommst jetzt vom arbeitgeber kein gehalt mehr, sondern insolvenzgeld von der ba. Du musst dich dort melden und die indolvenz deines ag mitteilen. Insolvenzgeld wird drei monate gezahlt. Danach kannst du arbeitslid werden wenn du vom insolvenzverwalter nicht weiter beschäftigt wirst.

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Für mich hört sich das so an als ob ich mit diesem Forderungsvertrtag meine Rechte auf noch ausstehende Gehälter an die Bank übertrage die hier als Insolvenzverwalter tätig ist.

Das tust du, aber erhältst gleichzeitig einen Anspruch gegen die Bank (eine Bank ist nie Insolvenzverwalter, sondern stets eine unabhängige natürliche Person) auf Auszahlung genau dieser Nettoarbeitslöhne. Für dich entsteht also kein Nachteil, entlastet aber deinen Arbeitgeber bis zur Eröffnung des Verfahrens. Dieses Vorgehen ist üblich bei einer sogenannten Insolvenzgeldvorfinanzierung seitens des vorläufigen Verwalters.

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So wie ich das sehe hast du der Bank die Rechte auf deinen Lohn übertragen und die Bank zahlt dir dafür Anteile aus der Insolvenzmasse.

Nun bin ich kein Jurist, fürchte aber, die Zahlung könnte mehr oder weniger deutlich geringer ausfallen.

Denn wer da alles noch bedient werden muss, weiß kein Mensch außer den Firmenbossen. Und die werden es dir nicht verraten.

Kannst du denn den Vertrag überhaupt widerrufen? Die genötigte Eile war mehr als verdächtig.

Du solltest mal einen RA konsultieren. Ich denke, es lohnt sich bei der Summe.

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Hört sich okay an. Der AG kann ja nicht mehr bezahlen, aber du hast Anspruch auf Gehalt gegenüber dem AG. Hier verkaufst der Bank den Teil, den du als Gehalt bekommen vom AG bekommen würdest und die überweisen es dir. Dafür hast du gegenüber dem AG keine Ansprüche mehr.

Schein i.O.

Mal gespannt, was Rechtsexperten sagen.

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Kommentar von Sonnenstern811
01.11.2015, 16:18

Bin auch gespannt. Gerd aus Berlin oder wfw Binder wären interessant zu lesen.

Insolvenzmasse ist ja nun fast immer weniger vorhanden, als die offenen Ansprüche. Sonst hätte man keine Insolvenz. Und obendrein zählt dann noch die Rangfolge. Die ist anders, als mancher es sich erhofft. Also, ich denke, es könnte zumindest brenzlig werden.


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Euer Feedback bestätigt mir meinen Verdacht ausreichend.

Ich setze mich gl Montag morgen mit meiner Firma und der Bank in Verbindung um genaueres zu erfahren.

Glücklicherweise habe ich schon einen einen Job von einem anderen Arbeitgeber angeboten bekommen. Daher werde ich die nächsten Tage meine Kündigung einreichen.

Danke für euer Feedback :;)

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