Insolvenzeröffnung, Gläubiger vergessen und hat Titel erwirkt, was nun?

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3 Antworten

Ganz grundsätzlich fallen auch die Gerichtskosten unter die Insolvenz. Zahlen musst auch nicht du sondern grundsätzlich der Gläubiger. Dieser hat bei Klageeinreichung nämlich alles vorgestreckt. Was du bekommen hast, war also insofern ein "Kostenfestsetzungsbeschluss" (sollte auch drüber stehen). Der Gläubiger kann das dann zwar wiederum von dir fordern, aber das ist schlichtweg ebenfalls eine Insolvenzforderung. Erst Recht, wenn er noch vor der Klage vom Insolvenzverwalter angeschrieben wurde, denn dann war die Klage insgesamt völlig unnötig.

Du hast grundsätzlich alles richtig gemacht und der Insolvenzverwalter hat dir im Prinzip alles korrekt geschildert. Da die Schuld aus 2012 ist, wird der Gläubiger in die Insolvenz aufgenommen und von einer späteren Restschuldbefreiung umfasst.

Sollte sich ein Gerichtsvollzieher bei dir melden, weil der Gläubiger nun vollstrecken will, sprichst du mit deinem Insolvenzverwalter. Ggf. hilft es auch schon, dem Gerichtsvollzieher kurz zu schreiben, dass dies eine Insolvenzforderung ist und deswegen ein Vollstreckungsverbot gilt.

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Wie sollst du das denn bezahlen wenn du so oder so pleite bist? Eidesstattliche Versicherung würd ich mal sagen... Have Fun in 6 Jahren, je nachdem wie diszipliniert man sich dran hält, biste frei. Viel Erfolg^^

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Dann musst du mal mit einem vom Gericht reden und ihm das so schildern!

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