insolvenz und unterhaltspflicht

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1 Antwort

Gemäß § 40 Insolvenzordnung nehmen familienrechtliche Unterhaltsansprüche, soweit sie nach Eröffnung des Insolvenzverfahrens fällig geworden sind, an dem Insolvenzverfahren nicht teil. Sie müssen und können unabhängig vom Insolvenzverfahren eingeklagt werden. Es handelt sich um eine insolvenzfreie Forderung und der Beklagte ist passivlegitimiert. (So das OLG Naumburg, AZ 3 UF 83/02)

Das heißt, dass der Mindestunterhalt auf jeden Fall nicht angetastet wird und vom minderjährigen Kind einklagbar ist. Da aber das Kind in deinem eigenen Haushalt wohnt, kann das evtl. auch noch anders sein. Auf jeden Fall musst du dass bei der Eröffnung des Insolvenzverfahrens bei der Erstellung der Unterlagen berücksichtigen, da wird ja ein Fachkundiger anwesend sein.

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