Ins Heim wegen mangelder Unterstüzung der Eltern?

... komplette Frage anzeigen

5 Antworten

Hallo Bartek, da hast Du es wirklich nicht leicht!

Du solltest aber ganz schnell damit aufhören, Dich zu ritzen, denn das hilft Dir ja nicht wirklich weiter, auch wenn es Dich jeweils im Moment ein bisschen entlastet.

Ich kann Dir nicht raten, in ein Heim zu gehen, denn es ist doch ein sehr großer Schritt und sehr unwahrscheinlich, dass Du dort mehr Unterstützung als zu Hause erfährst, denn bislang ist die Aufklärung über das Phänomen der Transsexualität noch nicht in der Ausbildung der Erzieher(innen) und Sozialarbeiter(innen) angekommen, was natürlich sehr bedauerlich ist. Wenn Du also nicht zufällig das Glpck hast, dass z.B. der/die ÖLeiter(in) des Heimes, in das Du kommst, im eigenen Verwandten- oder Freundeskreis ein oder mehrere Betroffene hat und sich daher bestens mit dem Thema auskennt, wirst Du im Heim kaum auf Verständnis stoßen.

Da Du aber bereits überlegst, von zu Hause wegzugehen, und Dich sogar schon ritzt, weil es daheim so schwer auszuhalten ist, handelt es sich bei Dir wohl kaum um eine Phase, die noch einmal vorbeigehen wird. Deshalb musst Du Dich natürlich darum kümmern, dass Du auf Deinem Weg weiterkommst - notfalls auch ohne die Unterstützung Deiner Eltern.

Nun hängt es stark davon ab, in welcher Region Du wohnst, wohin Du Dich am besten wenden könntest. Wenn Du "trakine" googelst, findest Du Listen von empfehlenswerten Ärzten und Therapeuten. Vielleicht ist da auch jemand in Deiner Nähe dabei, und vielleicht kannst Du Deine Eltern dazu überreden, mit Dir zu einem von ihnen zu gehen. Du musst ihnen ja nicht noch einmal sagen, dass Du ftm bist. Du könntest ihnen z.B. sagen, dass Du mit dem Ritzen aufhören willst und dass Du aufgrund von Empfehlungen glaubst, dass der Arzt/Therapeut xy Dir da helfen könnte. Wenn Deine Eltern Dich liebhaben, werden sie sicher darauf eingehen. Und bei dem Arzt/Therapeuten kannst Du dann sicher auch ein Gespräch unter 4 Augen haben, und dann kann der oder die anschließend Deinen Eltern erklären, dass Du "nicht spinnst" und dass Du ihre Unterstüzung brauchst.

Schlimmstenfalls musst Du durchhalten, bis Du 18 bist und auf eigenen Füßen stehst. Aber auch dann wirst Du froh sein, wenn Du alles, was Du bereits vorher hast tun können, getan hast.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

heii ich hab mich auch mal geritzt usw.. ich bin da in eine psychartrie erstmal gegeangen..und von dort aus kannst du zum beispiel in eine wohngruppe oder so weil im heim wird dir bei deinen problemen nicht geholfen...und in einer psychartrie ist es gar nicht mal so schlimm :)

hoffe ich konnte dir helfen

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Ja geh ins Heim ... Kann sogar schlimmer werden nur mal zur Info wie sollen deine Eltern dich unterstützten deiner Meinung den noch essen ein warmer Platz zum schlafen hast du

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Raopstah2
31.01.2016, 21:36

Unterstützen könnten sie mich mit einen 

-Therapeut

-einen Binder

-Blockern

-Testo

-Personenstandsänderung

-die Erlaubnis mich zu outen

Aber ja, du weißt es natührlich besser!

0
Kommentar von zeytiin
31.01.2016, 21:37

Ja und das sollen die jetzt auch noch zahlen ?  

0
Kommentar von zeytiin
31.01.2016, 21:37

Wens dir schlecht geht geh zum Jugendamt wie gesagt ;)  

0

Ich hate auch drüber nachgedacht ins Heim zu gehen ,aber das ist nicht die Lösung. Meine Eltern haben mich Anfangs garnicht unterstützt und mich ähnlich wie dich aufgezogen und verstörende Dinge gemacht. Denk aber dran du gehst dann nicht nur weg von deinen Eltern was eine Erleichterung sein kann ,sondern du wirst komplet aus deinem Umfeld gerissen du musst mit Leuten zusammen wohnen die du überhaut nicht kennst und unterstützung gibt es auch nicht wirklich eine.

Geh zu einem Pychologen der kann auch mit deinen Eltern reden und rede mit jemanden der dich unterstützt und der hinter dir steht oder mit Leuten den es ehnlich geht. Das hat mir persönlich sehr geholfen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Du erwartest allen Ernstes, dass deine Eltern dich bei einer Personenstandsänderung und weiteren medizinischen Veränderungen in deinem Alter unterstützen?? Selbst mit Einverständnis deiner Eltern, bist du dafür einfach noch zu jung. Da hilft dir auch kein Heim. Das einzige, das momentan möglich ist, ist ein Therapeut. Und dazu brauchst du deine Eltern nicht unbedingt!

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Raopstah2
03.02.2016, 16:01

Mein Freund, Luuz (au ftm), ist 14 nimmt Testosteron und hat seine Personenstandsänderung au schon hinter sich. Also informiere dich bitte das nächste Mal lieber, bevor du antwortest.

0

Was möchtest Du wissen?