inneren monolog schreiben... hilfe! :)

3 Antworten

Hallo :) Ein innerer Monolog beschäftigt sich mit persönlichen Gedanken der Person, Gefühle etc. Demnach sollte es in der Ich - Form und in Präsens geschrieben sein. Außerdem kannst du Stilmittel einsetzen, um diese Gedanken und Gefühle zu verdeutlichen: Metapher, Alliteration, Satzreihen, Ellipsen.. etc. So ist es menschenbezogener und realer. Meist fängt man mit dem Erklären einer Situation an, danach bist du flexibel(Gedankensprünge etc). Schreib so, wie sich ein Mensch sprechen würde (bzw. wie die Person sich im Stück/Werk benehmen würde). Ich hoffe, das hat dir geholfen, bei weiteren Fragen steh ich gern zur Verfügung! Liebe Grüße Evil

Einen inneren Monolog zu schreiben ist nicht schwer, wenn man sich seine Gedankengänge und Gedankenabläufe anschaut. Man kann das ja: die eigenen Gedanken beobachten und wie sie vom einen Punkt zum andern springen, Schlussfolgerungen ziehen, sich selbst widersprechen, neue Argumente anführen, diese wieder anzweifeln und so weiter. Genau solche Gedankengänge zu Papier zu bringen ist beim inneren Monolog gefragt.

Vom Stil her bist du damit ziemlich frei, typisch ist allerdings die Ich-Form. Von der Zeitform her ist man ebenfalls recht frei, der eine Gedanke bezieht sich auf's Jetzt, der andere vielleicht auf Dinge in der Vergangenheit oder Zukunft. Auch die Länge der Sätze darf ruhig variieren - so wie Gedanken das ja auch tun - einer ist ellenlang ohne Punkt und Komma. Der andere besteht nur aus drei Worten. Mach doch einfach mal eine Übung und schreib einen inneren Monolog über deine Gedanken, wie du am besten einen inneren Monolog schreibst ;)

Bekanntestes (und erstes Buch) deutscher Sprache das sich mit dem Inneren Monolog auseinandersetzt ist Leutnant Gustl von Arthur Schnitzler. Ein Teil von Ulysses von Joyce ist ebenfalls so geschrieben.

Der "Stil" des Inneren Monologes ist eigentlich ganz einfach. Es handelt sich um eine Aneinanderreihung von Gedanken, die weniger strukturiert sind als bei anderen Literaturformen. Der Autor kann sehr schnell zwischen Gedanken hin und herspringen, Vor- und Nachteile gegeneinander abwägen ohne die einzelnen Alternativen wirklich zu begründen. Eben eine Verkettung von Gedanken. Wenn man Inneren Monolog in einer normalen Deutscharbeit verwenden würde, würde man deutliche Abzüge wegen schlechten Stils erhalten

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