Innentüren austauschen?

4 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Das ist kein Akt und eigentlich recht "einfach" selbst zu machen. Wenn ihr die momentane Breite nicht unbedingt größer braucht, kauft ihr die entsprechenden Zargen inkl. Türen z.B. beim Baumarkt und baut sie selbst ein, YT hilft dabei. Zarge, Tür und Griff (+Bauschaum) kosten in der Summe ca. 200 € (je nach Modell). Hilfreich ist ein Montagesystem (kostet ca. 100 €). Alte Zarge rausreissen, neue Zarge hinlegen, zusammenschrauben (im Winkel), Zapfen montieren, in die Öffnung stellen, ausrichten, fixieren und ausschäumen und das gröbste ist getan. Gegenseite (Zarge) einschieben und Türe einhängen ... fertig.

Was ich aber jetzt mal vermute, euer Haus (Bj. 1938) hat ein ausgemauertes Holzgerüst (ähnlich einem Fachwerk). Da lässt sich die Türbreite sowieso (fast) nicht ändern. Dazu müsstet ihr die Balken komplett versetzen (!) ohne die Statik negativ zu verändern. Den Ausschnitt zu vergrößern (Balken ausschneiden) würde ich auch nicht empfehlen, wegen der Tragkraft. Es gibt regionale Unterschiede, aber dass Häuser damals voll gemauert erstellt wurden, ist mir eher nicht bekannt. Mit Wand kürzen (Steine heraustrennen oder Wand "absägen") ist es daher wohl nicht so einfach.

Und lasst ihr das von einem Handwerker machen, so kostet es pro Türe mindestens 600 € pro Türe (400 € Türe, Zarge und ca. 200 € Einbau.), auch da nach oben keine Grenzen. Reißt ihr die alten Zargen nicht selbst raus, kostet das natürlich noch zusätzlich und auch die Entsorgung müsst ihr noch dazu rechnen.

Beispiele pro Türe.

Woher ich das weiß:
eigene Erfahrung
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Schöne und ausführliche Antwort

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@zSpeck

Nur leider nicht ganz richtig,denn damals war sehr wohl schon die Bauweise mit Trennwänden aus Steinen im Wohnungsbau üblich.

Ein Indiz für ein "Innenfachwerk" wären Holzbalkendecken im Gebäude,so wie es bis zum 1. Wk die übliche Ausführung für einfache Häuser war (Außenmauern aus Stein,innen Holz und Fachwerk ).

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@OlafausNRW

Doch, exakt richtig. Bitte nicht ahnungslos oder aus dem Internet was nachplappern. Es kann durchaus regionale Unterschiede geben, aber diese Bauweise war bis in die 50/60er durchaus üblich, zumindest hier im Südwesten. Die Holzbalkendecken sind ohne Öffnung erstmal nicht zu sehen und auch nicht "an/in" den Wänden, da verputzt. Ich besitze genau so ein Haus aus 1936 und weiß ganz ganz genau von was ich da rede. Zudem haben wir schon einige viele Denkmäler saniert und Sie?

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@OlafausNRW

Naja, was vielleicht noch erwähnenswert wäre ist, dass die Türen aus 1938 Vollholztüren u. Zargen sind.
Vielleicht lasse ich mir auch Maßanfertigungen von Zargen und Türen machen, denn da muss ich nicht stemmen ^^

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@zSpeck

Wie ich bereist sagte, es gibt anpaßbare (Verstellbare ) Zargen, mit denen man unterschiedliche Maße ausgleichen kann.

Lass daher von mehreren Schreinern das ganze prüfen und Angebote machen.Wobei heutzutage Vollholztüren Luxus sind und (fast nicht bezahlbar).

Dabei können die Schreiner dann auch gleich mal einen Blick auf das übrige Holz im Hause werfen, denn das die Türen nach 80 Jahren schon hinüber sind, wundert mich.Normalerweise halten Innentüren (gerade wenn sie noch aus richtigem Holz sind) ein mehrfaches dieser Zeit.

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@zSpeck

Das wäre eigentlich unnötig Geld rausgeworfen. Auch Maßanfertigungen würden im Vergleich zu Türen (z.B.) aus dem Baumarkt keine größere Durchgangsbreite bringen. Das liegt an der Montage, ich weiß von was ich rede.

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@OlafausNRW

Ach bitte lassen Sie das dumme Geschwätz. Wenn man erkennbar keine Ahnung hat, nur mal was im Inet gelesen hat, bringt das für den FS nichts. Holzbalken können ganz normal in der Decke "abgehängt" (Vertäfelung, Regipsplatten etc.) sein. Nur wer Röntgenaugen hat, sieht diese. "Verraten" tun die sich also höchstens wenn man die Decke öffnet. Jaja, die Leiche ist erkennbar wenn sie tot ist. Das ist ja mal eine Erkenntnis ... wow...Gratulation dazu... tztztz

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@OlafausNRW

Auch hier offenbart sich die Laienannahme. "Es gibt" diese verstellbaren Zargen nicht nur, sie sind in der Mehrzahl die Regel (bitte gängiges Modell nennen, welches nicht verstellbar ist). Und noch was vom Profi, bei 80 Jahren alten Häusern kommt es schon mal vor, dass es Besuch vom Holzwurm gab, gerade bei Vollholztüren (!!!). Aber wer solche Häuser noch nie von Innen gesehen hat, woher soll man es auch wissen. "Kopf schüttel".

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@OlafausNRW

Sorry ich muss es so deutlich sagen, Du bist ein geistiger Tiefflieger. Doof dahergeredet, keine Ahnung, ertappt und darauf aufmerksam gemacht worden und jetzt verzweifelt versuchen davon abzulenken. Du bist wohl nicht des lesens mächtig. Sogar in deinem link ist zu lesen, dass die Zarge einstellbar ist. 20 mm sind nicht nur ein paar mm sondern 2 cm!

Und zum Holzwurm. Auch hier eine völlig sinnlos Antwort auf keine Frage, oder wo steht, dass der Holzwurm nicht erkannt wurde/würde, das hat hier niemand behauptet?!

Lass es lieber, du machst dich hier immer lächerlicher.

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@AchIchBins

Ach ja, hahaha :D Sehr amüsant euch beim Schreiben zuzusehen.

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gute Idee

Wieviel denkt ihr kostet das

das wird auf Stundenlohnbasis abgerechnet. Zuviele Unbekannte.

Angebote einholen - Welches Mauerwerk sollte bekannt sein, müssen Träger eingezogen werden

Hallo,

also das glaube ich weniger.

Wenn es sich nicht um ein uraltes Fachwerkhaus aus dem Mittelalter handelt,sind die Türen (und Rahmen) normalerweise größer als heutige DIN-Maße.

Dafür gibt es anpaßbare Zargen, die man in die vorhande Öffnung montieren kann.

Ich würde mir Angebote von mehreren Schreinern einholen und dann das günstigste nehmen.

Woher ich das weiß:
eigene Erfahrung
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Das Haus ist aus dem Baujahr 1938.
Danke, das werde ich machen.

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Es mag zwar ihre eigene Erfahrung sein, aber ich aus der Erfahrung von mehr als hundert sanierten Denkmal-Wohnungen muss anmerken, dass die Türen tatsächlich eher kleiner sind/waren als die in den 80ern 86 cm und den heutigen (üblichen) 100 cm.

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@AchIchBins

Also die Maße von Türen sind nicht erst seit gestern genormt :-)

Seit 100 Jahren in der DIN 18100 und davor in den jeweiligen Städtischen Bauordnungen.Daher und aus dem Grunde, das früher die Türen als "Blendrahmentüren" gebuat wurden,mit heutigen DIN-Türen sowieso nicht möglich.

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@OlafausNRW

Was soll mir ihr Kommentar nun sagen bzw. aussagen? Der FS schreibt doch Bj. 1938. Ich helfe gerne aus: 2018-1938=80 Jahre ... und nicht 100. Ich besitze selbst ein Haus von 1936 und kann das bzgl. der angenommenen Türenbreite ganz gut beurteilen. Zudem haben wir schon jahrhunderte alte Gebäude saniert, die Türen waren definitiv nicht (!) breiter. Sie sind auch Bauträger und sanieren Denkmalobjekte?

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@OlafausNRW

Ach nee wirklich .... das hat ja nun keiner angenommen .. lol. Und die Norm von 1938 weist eine größere Durchgangsbreite als heute aus?!

"normalerweise größer als heutige DIN-Maße" (siehe ihre Behauptung)... so ein Unsinn!

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@OlafausNRW

Du hast die Behauptung aufgestellt also jammer nicht rum wenn man dir das Gegenteil beweist. Du bist nicht der Erste der sich im Hintergrund dann mal informiert und seine Fehler erkennt. Ich weiß es ist peinlich und du versuchst jetzt mit irgendeinem Zeugs noch die Kurve zu kriegen, dafür ist es aber zu spät. FS fragen nach Hilfe, korrekter Hilfe und nicht nach Vermutungen und Annahmen. Wenn man vom Fachmann auf seine Falschaussagen hingewiesen wird, ist es das einzig Richtige still zu sein und nicht noch irgendwelche kruden Aussagen hervorzukramen.

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haben Innentüren eigentlich Norm-Maße?

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