Inkassounternehmen von Vodafone trotz laufender Zahlungen eingeschalet!

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5 Antworten

Mittlerweile habe Ich mit dem Inkassobüro auf eine Ratenzahlung in vorheriger Höhe geeinigt (1 Rate pro Monat) jedoch klar erklärt, daß Ich NUR die Hauptforderung anerkenne und es notfalls auf einen gerichtl. Mahnbescheid ankommen lasse.

Komplett richtig reagiert. Bei Wissen um Zahlungsunfähigkeit ist das Einschalten eines Inkassobüros das reine Privatvergnügen des Gläubigers. Es muss von dir nicht erstattet werden. Und völlig richtig ist auch, ausschließlich zweckgebunden zu bezahlen.

Mittlerweile frage Ich mich allerdings, ob Ich überhaupt zu weiteren Zahlungen verpflichtet bin, angesichts des schäbigen und schuldhaften Verhaltens seitens VF, und des Umstands, daß Ich für einen Vertrag bezahle, der bis zum Ende der Laufzeit niemals mehr freigeschaltet werden wird?!

Schwierig. Du warst in Verzug. Ob nun die Betreuung einen Fehler gemacht hat, wäre zu untersuchen. Wichtig wäre die Frage, wo die unsinnige Adresse herkommt, so dass die Rechnungen im Nirvana verschwanden. Also letztendlich die Schuldfrage zur falschen Adresse. Das ändert aber aus Sicht Vodafone in der Tat nichts. Die durften dir den Vertrag kündigen und die dürfen einen Schadensersatz fordern. Zwar darf dann nur 50% der Grundgebühr gefordert werden, geht man nach aktuellen urteilen, aber die Nummer ist nicht leicht.

Wenn du irgendwie aufklären kannst, wer da Mist gebaut hat, dann kann man ggf. noch einmal einen Anwalt mit Schadensersatzforderungen losschicken. Aber auch nur dann, denn wenn du nicht weißt, wer da Mist gebaut hat, ist das schwer.

Vielen Dank - eindeutig die hilfreichste Antwort! :-) OK, die mir bekannte Sachlage nochmal in Kürze: - die Rechnungsabteilung von VF hat die Sache verbockt, kein Zweifel: der Witz ist, daß Schreiben v. VF aus ANDEREN Abteilungen korrekt adressiert waren = ankamen! In einem Schreiben an d. Betreuungsbüro hat VF die Schlappe sogar eingestanden! Welcher Mitarbeiter namentlich versagt hat, kann Ich natürlich nicht wissen..!

  • das Betreuungsbüro ist mittlerweile gerichtsbekannt - Urteil gegen sich, weil durch Verschulden v. Fr. Huyè ein behinderter Klient seine Wohnung verlor (samt Rollstuhl von Rollkommando auf die Straße befördert)! Helfen wird mir das allerdings nicht; das Betreuungsgericht war nicht sehr hilfreich, und nach gängiger Rechtsprechung scheinen Betreuungsbüros nicht zu Nachforschungen über ausbleibende Rechnungen verpflichtet zu sein... den meisten Schlamassel, den mir die "Betreuung" an Schulden und überteuerten Verträgen hinterlassen hat, konnte Ich inzwischen bereinigen - aber um die Inkassosache werd' Ich mich wohl selbst kümmern müssen!

  • wie gesagt: Ich habe BFS risk& coll. v.Anf. an klar gesagt, daß Ich die Hauptforderung anerkenne, aber KEINERLEI Inkassogebühren wg. unnötiger Einschaltung bezahlen werde. Da Ich zwischenzeitlich - bevore Ich sie v. meiner Zahlungsunfähigkeit über eugen konnte - auch die üblichen Drohbriefe (Schufa, Verfahren, Pfändung....) bekommen habe, habe Ich denen auch angekündigt, daß Ich im Zweifelsfall Beschwerde beim Bundesverband d. Inkassounternehmen einreichen werde (würd' Ich ggbfs. auch glatt machen)!

Was Ich aber jetzt noch unbedingt wissen muß, ist wieviel GENAU Ich wirklich noch zu zahlen habe - die Auflistung v. BFS ist da logischerweise keine Hilfe! ;) Der Rückstand, wie oben geschildert, beträgt konstant 5 Monatsraten (a ca. 35€) - bis z. Vertragsende Anf. 2015 + 5 Mon. darüber hinaus! Wieviel Verzugszinsen werden prozentual aber WIRKLICH fällig, bzw. was genau v. Gesamtvertrag ist der "Grundbetrag" ?! Wenn Ich die Info noch habe, denk' Ich, kann Ich's richten! 8)

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@toka14

Hast du es von Vodafone schriftlich, dass da Mist gebaut wurde mit der Adresse? Dann würde ich einen Anwalt aufsuchen (ggf. mit Beratungsschein) und prüfen, inwieweit man da kostengünstig aus der Nummer rauskommt oder sogar etwas zurückfordern kann.

Das Betreuungsbüro dann einmal links liegen lassen. Natürlich gibt es ggf. keine gesetzliche Pflicht für die, da nachzuhaken. Aber die haben offensichtlich auch nicht den Fehler gemacht, sondern Vodafone selbst. Derjenige, der einen Schaden mitverschuldet, muss auch für dieses Mitverschulden gerade stehen. Dieses einfache Prinzip gilt und deswegen würde ich einen Anwalt das ganze anfechten lassen. Es geht hier ja um einen mittleren 3stelligen Betrag bis 2015...

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Mittlerweile gibt es eine neue Entwicklung! Vor einigen Tagen sandte mir "risk&collection" einen Brief folgenden Inhalts: "In der vorgenannten Angelegenheit haben Sie bisher durch Ihre Ratenzahlungen den größten Teil der Gesamtforderung ausgeglichen. Um den Vorgang komplett abschließen zu können, bitten wir sie, die noch bestehende Restforderung in Höhe von EUR 29,42 zum nächsten Ratenzahlungstermin vollständig auszugleichen." Dies überrascht mich allerdings sehr, da Ich meinen Vodafone-Vertrag erst zum Januar kommenden Jahres kündigen konnte u. daher nach meinen Berechnungen bis Mitte 2015 die vereinbarte Rate hätte zahlen müssen. Nun bin Ich ehrlich gesagt nicht sicher, ob Ich eher erleichtert oder wütend sein soll!? Dass die Ganoven von einem Inkassobüro nichts verschenken, dürfte klar sein - tatsächlich hatten sie lange zuvor mein Vergleichsangebot in Höhe einer Monatsrate abgelehnt u. bestanden auf vollständige Abzahlung ihrer astronomischen (Fantasie-)Rechnung. M.E.n. kann diese neue Verkündigung nur bedeuten, daß Vodafone - nachdem klar war, daß mein Vertrag niemals während der Laufzeit freigeschaltet werden würde - diesen vorzeitig gekündigt, ohne mich hiervon zu informieren, und die von mir geleisteten Ratenzahlungen nach Vertragsende dazu benutzt, risk&collection zu bezahlen. In meinen Überweisungen hatte Ich aber eindeutig im Verwendungszweck "NUR HAUPTFORDERUNG" markiert - somit wären meine Raten eindeutig ohne mein Einverständnis zweckentfremded worden! Sicher werden einige jetzt denken, daß Ich froh sein sollte, die ganze Angelegenheit irgendwie abschließen zu können... aber ehrlich gesagt widerstrebt das meinem Rechtsempfinden - Vodafone hat die gesamte Misere durch ihre eingangs geschilderte Unfähigkeit alleinverschuldet, und die juristischen Mitarbeiter in Inkassounternehmen schimpfen sich immerhin Rechtsanwälte, so lachhaft dies angesichts ihrer Tätigkeit auch sein mag. Mit einer solchen Straftat sollte sie man also nicht davonkommen lassen!? Ich denke dahingehend, zunächst von risk&collection Aufklärung über die tatsächliche Verwendung meiner Zahlungen zu fordern, u. gegebenenfalls den "Bundesverband deutscher Inkassounternehmen", dessen Mitglied r&c ja ist, einzuschalten; gerichtliche Schritte würde Ich mir zumindest vorbehalten. Ich würde mich freuen, hierzu einige qualifizierte(!) Gedankengänge zu hören - namentlich gerne von MEPEISEN (wenn Du das liest :) ), der bislang die hilfreichsten Antworten gab u. offensichtlich einiges v.d. Materie versteht. Vielen Dank im Voraus!

Oh, die Betreuung ist Längst auf meinen Antrag aufgehoben, bitte darauf jetzt nicht mehr abzielen - die enstandenen SCHULDEN habe Ich jedoch nach wie vor am Hals! Ich habe diesen Punkt nur aufgeführt, um das Zustandekommen eines 5monatigen Rückstands ohne eigenes Verschulden zu erklären, da VF + BFS auf die "Mitwirkungspflicht" abgezielt haben - die bestand m.M.n. allerdings auch auf seiten Vodafones!? ./.

Es gibt keine "Mitwirkungspflicht" im BGB. Wenn ich als Unternehmen meine Rechnungen aus dem Fenster werfe statt richtig zuzustellen, dann gerät der Schuldner auch nicht einfach mal so in Verzug. Irgendeiner ist verantwortlich für die falsche Adresse und derjenige hat zumindest die Probleme verursacht. Wenn Vodafone selbst Unfug trieb, dann muss Vodafone gemäß §254 BGB auch selbst dafür gerade stehen. Die Schulden selbst verschwinden nicht, natürlich musst du den Vertrag bezahlen. Aber derjenige, der die falsche Adresse verantwortet (sei es Vodafone oder die Betreuung) hat für den Schaden (Verzugskosten, Zahlung ohne Möglichkeit der Nutzung ab Abschaltung) einzustehen.

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Wende dich an das Gericht und lehne die Betreuerin ab. Sicherlich gibt es so etwas wie eine Dienstaufsichtsbeschwerde. Die würde ich stellen.

Meine obenstehende Antwort sollte eigentlich die letzten beiträge kommentieren - 'tschuldigung, nin neu hier! ;)

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Ist das Betreueungsbüro noch tätig für Dich?

Du könntest einen Beratungsschein beim Amtsgericht beantragen, damit gehst Du dann zu einem Rechtsanwalt für Sozialrecht.

wegen dem Inkassounternehmen solltest Du jede Forderung zurückweisen und nicht mehr bezahlen. Grundsätzlich verweigerst Du Inkassogebühren, Mahnkosten und sonst. Beitreibungskosten.

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