Inkassounternehmen lediglich Existenzschädigend?

19 Antworten

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Hier sind leider extrem viele Falschinfos unterwegs.

Fakt ist, und da liegen ein paar Antwortgeber richtig: Niemand muss dir eine Ratenzahlung gewähren. Jeder Gläubiger darf auf komplette Zahlung der Schuld bestehen. Wenn das nicht möglich ist, kann der Gläubiger einen gerichtlichen Mahnbescheid beantragen, anschließend einen Vollstreckungsbescheid und dann darf gepfändet werden. Ist nichts zum Pfänden da, dann ist nichts da.

Wenn der Gläubiger bereits von den Zahlungsproblemen weiß, dann sind die außergerichtlichen Inkassogebühren ganz grundsätzlich nicht erlaubt bzw. nicht von dir zu bezahlen. Denn die Zahlungsprobleme läsen sich ja nur wegen dem Inkasso nicht in Wohlgefallen auf. in allen anderen Fällen muss man genau hinschauen. Zur Zeit ermittelt beispielsweise eine Staatsanwaltschaft gegen einen großen Stromdiscounter. Grund ist einfach: Das Inkassobüro ist über die Vorstände mit dem Stromanbieter verbunden. Sprich: Das ist derselbe Laden. Wenn es aber derselbe Laden ist, verbietet das RDG eine Inkassogebühr bzw. genauer gesagt liegt dann keine Rechtsdienstleistung mehr vor und es dürfen keine Gebühren gefordert werden.

Selbst wenn man aber nun die Inkassogebühr OK finden würde, hat auch das eine Höchstgrenze. Selbst wenn man sogar die 1,3 Gebühr angemessen finden würde, sind das nie im Leben 275€. Insofern: Wenn hier wirklich noch nichts bei Gericht war, versucht man dich übel abzuzocken.

Der Stromanbieter darf dir jedoch dann auch den Strom nicht sperren, wenn er von Zahlungsproblemen weiß und wenn du eine angemessene Ratenzahlung anbietest. Das wiederum verbietet das entsprechende Gesetz in den StromGVV.

Alles in allem: Schlüssel mal bitte auf, was genau an Gebühren nun gefordert wird, denn 413€ plus 275€ ergeben bei mir immer noch keine ca. 800€.

habe die Rechnungsaufstellung leider Zuhause gelassen. Werde Sie heute Abend mal beifügen.

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@SvenWolf89

Vorab: Das, was du ohne hungern zu müssen bezahlen kannst, direkt an den Stromanbieter bezahlen. Wichtig: Im Verwendungszweck "Nur Hauptforderung" schreiben. Ob die nun einer Ratenzahlung zustimmen oder nicht: Verweigern werden die das Geld auf keinen fall.

Damit nimmst du zum einen den Wind aus den Segeln und manövrierst dich zeitgleich in eine günstigere Rechtsposition. Denn gerade wenn Geld fliest darf der Stromanbieter wie gesagt nicht mehr einfach so den Strom kappen. Das steht so im StromGVV. Und es ist gut so.

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Hast Du schon mal eine Leistung erbracht und der Kunde hat nicht gezahlt?

Hast Du schon mal selbst 2-3 Mahnungen geschrieben, ohne eine Reaktion zu bekommen?

Hast Du schon mal einen Mahnbescheid und später einen Vollstreckungsbescheid beantragen müssen, weil Du Dein verdientes Geld nicht bekommen hast?

Dann den Vollstreckungsbescheid an den Gerichtsvollzieher geben und mit dem Vermerk: Pfändung fruchtlos, zurück bekommen.

Wenn nein, versuche Dich zumindest mal in die Lage dessen zu versetzen, dem das passiert ist.

Dann überlege, wie viel Arbeit das macht. Was es an Geld kostet, denn nicht nur Deine Leute, oder Du selber setzt ja Arbeit darein, auch das Gericht und der Gerichtsvollzieher wollen Kostenvorschüsse. Bei größeren Unternehmen würde man mehrere Leute damit beschäftigen müssen, eventuell eine ganze Abteilung.

Da ist es nur logisch, diesen Bereich einfach auszulagern. Man verschickt gerade noch die vom Computer generierten Mahnungen. In der letzten wird dem Schuldner mitgeteilt, dass man die Sache nun dem Inkasso übergibt.

Man bekommt einen Teil der Forderung in Cash bezahlt, den Rest macht das Inkassounternehmen dann in eigener Regie.

Über das was die dürfen, auch in der Höhe der Gebühren, gibt es klare Regeln.

Verständlich.

Ohne Inkassogebühr hätte ich meine Schuld gegenüber dem Gläubiger komplett zahlen können.

Mit Inkassogebühr übersteigt es mein Budget.

Worin liegt da der Vorteil? Alle warten länger auf Ihr Geld und ich rutsch immer weiter ins Minus.

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@SvenWolf89

Die Lösung ist viel leichter, als Du denkst. Mache denen einen Ratenzahlungs- oder Vergleichsvorschlag. So ein Inkassounternehmen liebt auch das schnelle Geld.

Anscheinend ist die Forderung noch nicht gekauft, wenn der Strom noch nicht gesperrt ist.  Ausserdem sind Telefonate in diesen Dingen zu unverbindlich.

Ich würde an Deiner Stelle einen klaren Vorschlag schriftlich unterbreiten und durch Handlung unterlegen. 

Wenn Du vorschlägst sofort den reinen Stromanteil (die 413,-) zu zahlen udn den Rest in monatlichen Raten von z. B. 40,- Euro, dann wird man dem zu 90 % zustimmen, aber die 413,- müssen natürlich unverzüglich fließen.

ICh habe solche Dinge schonmehrfach für Mandanten hinbekommen.

Die Mahnabteilungen bekommen tätlich anrufe mit Vorschlägen die nicht eingehalten werden.

Einen schriftlichen Vorschlag mit gleichzeitigem Geldeingang, macht die fast immer Verhandlungswillig.

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@wfwbinder

Mache denen einen Ratenzahlungs- oder Vergleichsvorschlag. So ein Inkassounternehmen liebt auch das schnelle Geld.

Ja, und dann noch zusätzlich weitere "Einigungsgebühren" zahlen. Ganz schlechter Rat. Wenn man schon finanziell am Abgrund steht, kann man solche unsinnigen Vorschläge ganz toll gebrauchen.

Man sollte ganz grundsätzlich nur das zahlen, was man auch zu 100% zahlen muss. Dazu zählen in diesem Fall keine Inkassogebühren in absurder Höhe.

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@wfwbinder

Als ich den Betrag nicht kannte habe ich dem Stromanbieter ein Fax geschickt, ihm am selben Tag einen Abschlag in Höhe von 200,00 € zu zahlen und um Information bzgl. des Restbetrages gebeten damit ich Ihn mit dem nächsten Lohn ausgleichen kann.

Antwort war das ich mit 200 € erst gar nicht ankommen muss und den gesamten Betrag zahlen muss.

Das Inkassobüro gehört wohl zum Stromanbieter selber, da die Inkassogebühren vom Stromanbieter gefordert werden und nicht von einem externen Inkassobüro.

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@SvenWolf89

Man muss als Privatkunde schon mehrere Monate seine Stromrechnung nicht zahlen, um Schulden in Höhe von mehreren 200 Euro anzuhäufen. Und man sollte sich als Täter nicht immer in der Opferrolle sehen. In der heutigen Zeit ist es fast schon eine refelxartige Reaktion, dass alle anderen am eigenen Versagen schuld sind, nur man selbst nicht.

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@SvenWolf89

Du hast die Schuld bisher nicht begeichen können oder wollen. Wieso solltest du dies dann plötzlich können? Wieso nicht ganz einfach fristgerecht zahlen?

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@AntwortMarkus

Ich hatte damals folgendes Problem:

Ich hatte ein Dispo in Höhe von 500 € was zum Monatsende immer ausgereizt war. Dann fielen meine regelmäßige Einnahmen aus, ich konnte einen größeren Betrag nicht zahlen und mein Konto wurde gepfändet.

Sparkasse löschte den Dispovertrag deswegen, also musste ich zuerst der Sparkasse 500 € bezahlen bevor ich die eigtl. Pfändungssumme zahlen konnte. Dadurch hatte ich volle 2 Monate 0,00 € zur verfügung. Also ich kann dir sagen das Bouillon nach dem 4. Tag nur noch sch eiße schmeckt und auch nicht mehr wirklich satt macht.

Seit dem reiht sich eine Mahnung, Gerichtsschreiben, Inkassoschreiben etc. aneinander so das mir bei jedem Gang zum Briefkasten kotzübel wird. Komme da einfach nicht mehr raus.

Edit: Achso und zahlungsfähiger bin ich nun da ich Gott sei Dank seit 3 Monaten wieder in meinem gelernten Beruf arbeiten kann.

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@AntwortMarkus

Wenn ich dem Unternehmen X 500 € schulde, hat es ein Recht drauf. Mit Inkassounternehmen Y hatte ich nichts zu tun.

Wenn wir das nun in Täter und Opfer aufteilen wie du es machst, war der Stromanbieter das Opfer und übt nun über ein Inkassounternehmen Selbstjustiz aus. Ob und welche Art dieser Selbstjustiz gerechtfertig ist stell ich hier in Frage und nicht "Musste ich das etwa zahlen?" wie mehrfach erwähnt stimme ich zu das dass "nicht zahlen" moralisch verwerflich war.

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In etwa so viel, dass 275€ gebühren einem Stundenlohn von 1500€ oder mehr bedeuten würde.

Warum? Selbst wenn Mahnungen nicht sowieso schon voll automatisch verschickt werden, tippt den niemand per Hand ein und druckt den aus. Dazu bastelt man sich einmalig eine Vorlage. Der Mahnbrief ist inklusive Verpacken in 5 Minuten erledigt.

Zweiten und Dritten Mahnbrief braucht kein Mensch.

Mahnbescheid beantragen geht online und wenn man sich einmal beschäftigt ist das ebenso in 5 Minuten erledigt.

Aber alles ab Mahnbescheid, da gibt es sowieso feste Gebührensätze für Anwälte und Inkassos. Mit diesem Aufwand die außergerichtlichen Inkassokosten zu ver-argumentieren ist absolut verkehrt.

Und schließlich gibt es, man kann davon halten was man will, die überdeutliche Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs. Und die besagt im Kern: Sämtliche Personalaufwände aus Zahlungsausfällen dürfen nicht dem Kunden auferlegt werden. Das ist Kerngeschäft eines Kaufmanns und muss über eine vernünftige Preiskalkulation am Markt bei den vertragspreisen mit einkalkuliert werden.

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Die hohen Aufschläge der Inkassounternehmen auf die ursprünglichen Rechnungen erklären sich daraus, dass das Risiko, dass nicht gezahlt wird, sehr hoch ist. Es handelt sich ja durchweg um Rechnungen an Leute, die bisher ihre Verbindlichkeiten nicht beglichen haben und von denen zum großen Teil zu erwarten ist, dass sie es nur zögerlich, wenn überhaupt, tun werden.

Bevor ein Inkassounternehmen eingeschaltet wird, hat der Gläubiger schon eine Menge versucht, um sich mit dem Schuldner zu verständigen. Aber, wenn der sich nicht - oder erst in letzter Sekunde - rührt, kann man doch nicht das Inkassounternehmen allein an den Pranger stellen!

Die hohen Aufschläge der Inkassounternehmen auf die ursprünglichen Rechnungen erklären sich daraus, dass das Risiko, dass nicht gezahlt wird, sehr hoch ist

Das ist die praktische Erklärung. Die zweite Erklärung ist der Ferrarie vor der Tür. In Wirtschaftsmagazinen wird von den großen, Arvato und EOS geprahlt, wie groß die Gewinnmarchen sind und dass zum Beispiel bei EOS mittlerweile angedeutet wird, dass die Wachstumszahlen um ein vielfaches besser ist, als das eigentliche Kerngeschäft, der Otto-Versand.

Aber gesetzlich gesehen gibt es deine Argumentation nicht. Es gibt Gesetze und mit 275€ gebühren werden die hier eindeutig mit Füßen getreten. Diese 275€ Gebühren mittels Drohung einer Stromabschaltung einzutreiben, ist sogar eine Straftat (Nötigung).

Dass man Schulden bezahlen muss. Dass man damit auch Kosten verursacht, alles gut und schön. Aber es gibt Grenzen und an die hat sich der Gläubiger zu halten. Schuldner sind kein Freiwild ohne Rechte.

Ich will dir nicht unterstellen, dass du diese Infos absichtlich so schreibst. Aber es gibt leider viel zu viele Falschinfos. Sehr viele in Deutschland denken, dass Inkassos irgendetwas besonderes sind. Dass die alles dürften. Sie lassen sich einschüchtern und haben Angst vor den Phrasen "Es kommt ein Gerichtsvollzieher" oder "Wenn sie widersprechen geht's vor Gericht und es wird noch teurer."

Schaut man genau hin, sind diese Phrasen Schwachsinn. Denn ein gerichtlicher Mahnbescheid mit Ratenzahlung beim Gerichtsvollzieher ist sogar günstiger als der Inkasso-Gebühren-Wahnsinn. Klingt lustig, aber dem ist definitiv so. gerne kann ich dir das vorrechnen.

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Inkassogebühren § 4 Abs. 5 RDGEG i.V.m. §§ 2, 13, Nr. 2300 VV RVG i.V.m. §§ 280, 286 BGB: 22,50 EUR

Inkassoauslagen § 4 Abs. 5 RDGEG i.V.m. §§ 2, 13, Nr. 7002 VV RVG i.V.m. §§ 280, 286 BGB: 4,50 EUR

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< das Ganze nun 4x - das ist schon weitaus mehr als der Betrag den ich dem Mandanten der Tesch schulde und bringt mich etwas zum schmunzeln...

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