inkassorechnung

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5 Antworten

Du kanntest die Zahlungsbedingungen und hattest die Forderung ohne weitere Aufforderung zu zahlen. Seit Ablauf der Zahlungsfrist - wenn nichts anderes vereinbart wurde, spätestens seit 30 Tagen nach Lieferung befindest du dich in Verzug.

Eine Mahnung muss niemand schreiben.Sie hätten dir auchgleich einen gerichtlichen Mahnbescheid schicken lassen können.

Wie kommst du da jetzt raus? Ganz einfach - überweise den Rechnungsbetrag zzgl. 5% Zinsen seit Rechnungsdatem und 5 Euro Mahngebühr direkt an den Gläubiger - nicht ans Inkasso!

Dann schickst du dem Inkassoladen eine Mail mit einem Widerspruch. Du teilst mit, dass die Hauptforderung bezahlt ist und du weitere Gebühren der Inkassofirma auch bei weiteren Mahnungen nicht bezahlen wirst. Punkt.

Dann kommt noch bischen böses Papier und dann ist Ruhe.

Und künftig achtest du drauf, deine Rechnungen pünktlich zu bezahlen!

Nein, es muss nicht gemahnt werden. Steht auf der Rechnung ein eindeutiges Zahlungsziel bist du bei Überschreiten in Verzug. Ansonsten 30 Tage nach Rechnungsstellung.

Du kannst allerdings weiterhin die Hauptforderung zzgl. der Verzugszinsen und der Mahngebühr von 2,50 € an den Gläubiger zahlen. Dem Inkassobüro schickst du anschließend einen Widerspruch über die Gebühren, und erklärst dass die Forderung nicht besteht.

Wenn die jetzt ohne jede Mahnung Mondgebühren in Rechnung stellen (mehr als 40-50€ zusätzlich zum Rechnungsbetrag), muss man die zumindest nicht in der Höhe zahlen.

Damit befindet man sich zwar im Verzug, WENN man vorher ausdrücklich darauf hingewiesen wurde (als Verbraucher), dass nach 30 Tagen Verzug eintritt, doch auch dann muss sich der Gläubiger zweckmäßiger Mittel bedienen und darf den "Schaden" nicht künstlich in die Höhe treiben - eine einfache Mahnung kann man wohl von ihm erwarten. Legitime Verzugskosten wären also Mahngebühr von ca. 3-5 € maximal und Verzugszins in Höhe von ca. 5% (Google!), also nicht viel. Für nicht versandte Mahnungen muss man auch keine Mahngebühr zahlen.

Die würde ich an der Stelle direkt dem Gläubiger überweisen und dem Inkasso widersprechen. Allerdings werden sie weiter mit Computerbriefen nerven, schreiben, dass sie es nicht anerkennen und man trotzdem zahlen müsse usw. Nach einem Widerspruch gibt es übrigens keine Grundlage für immer weiter steigende Gebührenforderungen von Inkassos, wenn dann noch Schreiben mit immer höheren Gebühren kommen, muss man die nicht bezahlen!

Auf -echten- gerichtl. Mahnbescheid achten, sollte er unwahrscheinlicher Weise kommen. Genau lesen, man muss innerhalb 14 Tagen ggü. Gericht widersprechen, sonst Vollstreckung!

Viele vermeintliche "Billiganbieter" lauern nur darauf, dass Leute ihre Rechnungen mal vergessen, um dann routinemäßig per EDV an Inkassos abzugeben, die dann gleich Mondgebühren ohne jede Rechtsgrundlage fordern. Auf die Weise machen sie den Profit, den sie im einvernehmlichen Geschäft nicht machen können.

auch inkassos lassen mit sich reden,die meisten inkassos kaufen die forderungen den gläubigern ab und das zu einem spottpreis,wenn du dem inkasso die gründe für deine nichtzahlung darlegst und um einen vergleich bittest in höhe von sagen wir mal 50%,machen die immer noch gut,viele inkassen gehen darauf ein und man kommt sogar noch günstiger weg als die hauptforderung war,für weitere fragen stehe ich gerne zur verfügung

auch inkassos lassen mit sich reden,die meisten inkassos kaufen die forderungen den gläubigern ab

Beides trifft üblicherweise nicht zu.

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Kommt darauf an, was auf der Rechnung stand. Falls Du auf die Fälligkeit der Forderung und die Verzugsfolgen schriftlich hingewiesen worden bist, ist die Mahnung nach dem Gesetz entbehrlich, auch wenn Du Verbraucher bist.

Was erstmal nur heißt, DASS Verzug eintritt und zusätzliche Kosten entstehen können. Aber noch längst nicht rechtfertigt, dass sofort bei einer 30€-Bestellung 50€ und mehr an zusätzlichen Gebühren fällig sind!

Inkassos -dürfen- von Schuldnern alles mögliche fordern. Die rechtlich durchsetzbaren Forderungen sind aber sehr begrenzt, höchstens entsprechend einer Anwaltstätigkeit (meist sind die Inkasso-Forderungen deutlich höher). Gerichte haben in einem Großteil der Fälle auch schon ganz gegen Inkassogebühren entschieden.

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@whiteTree

Stimmt, mehr als RVG-Gebühren dürfen die Inkasso-Butzen nicht verlangen.

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@LeonardNeun

@whitetree hat leider recht

"Dürfen" geht immer

Eingeklagt werden diese Gebühren aber nicht

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