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3 Antworten

Willkommen in einer klassischen Abofalle.

"kissnofrog" ist eine Singlebörse laut Google. Wikipedia hat dieses Thema sehr gut bearbeitet, besser als ich es jemals könnte. Deswegen werde ich hier den link posten und dich bitten dich dort selbst schlau zu machen! :)

http://de.wikipedia.org/wiki/Abofalle

Das wichtigste für dich ist Punkt 3 in dem Artikel, den das wird wahrscheinlich auf dich zukommen! Zahlen solltest du meiner Meinung nach aber nicht, lieber da durch und das Geld verweigern als solche Betrugsmaschen gut heissen und mitfinanzieren!

Bis denn, Harle :)

und ich vermute dass die absichtlich Verstorbene anschreiben, auch wenn die absolut nix damit zu tun hatten. Die Hinterbliebenen werden schon zahlen... Verbraucherschutz fragen

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Ich habe dort hingeschrieben und eine Sterburkunde beigelegt (leider keine Kopie gemacht)

Natürlich reichlich ungeschickt. Ce la vie. In Zukunft nur Kopien verschicken, so eine Sterbeurkunde ist nicht billig auf Dauer :-)

Ich würde exakt gar nichts tun. Solange kein gerichtliches Mahnschreiben kommt, ist das nichts als Papier. Erst ein gerichtliches Schreiben ist irgendwie wichtig. Du hast einmal widersprochen, damit ist gut.

Wenn man doch etwas machen will, naja, ich würde dann empfehlen: Suche dir das fürs Inkasso zuständige Aufsichtsgericht und die für den Anwalt zuständige Anwaltskammer an. Reiche dort eine Beschwerde ein. Gleiche Beschwerde kann man auch ans Bundesministerium für Justiz schicken. Inhalt der Beschwerde: Vorsätzlicher und angekündigter Bruch des RDGEG/RDG/RVG. Denn: Ping-Pong-Spiele zwischen Inkasso und Anwälten, um hier doppelte Kosten in der gleichen Sache zu verursachen, sind verboten. Oder anders ausgedrückt: Dass ein Inkasso zur außergerichtlichen Mahnung oder zum Stellen eines Mahnbescheides zusätzlich einen Anwalt beauftragt ist einfach nur Quatsch.

Bei den Beschwerden kann man noch den dezenten Hinweis einbauen, dass der Geschäftsführer Weinreich den Rechtsausschuss des deutschen Bundestages angelogen hat, als er behauptete, seine Unternehmen würden seriös arbeiten. Sie wollen hier aber Gelder von Toten eintreiben obwohl diese keine Verträge mehr schließen. Und man kann dezent darauf hinweisen, dass der Herr Weinreich behauptet, dass seine Unternehmen nicht gegen das RVG verstoßen würden. Tun sie aber doch und das mit System, wie man sieht.

macht sich gut, wenn man sich bei Gericht beschwert, dass der Geschäftsführer des Inkassos die Politik anlügt :-)

P.S.: Es könnte theoretisch sein, dass dein Vater vor seinem Tod den Vertrag abschloss und der ungekündigt weiter lief. Im Moment würde ich mich darauf berufen, dass du davon keine Ahnung hast und da die auch ein Inkasso auf euch hetzen ohne dir irgendwie zu erklären, warum denen die zugesandte Sterbeurkunde egal ist, braucht man sich auch im Moment nicht bewegen und irgendwas anerkennen. Die werden sich gewiss bald nimmer melden, wenn die die Beschwerden lesen und zur Stellungnahme deswegen aufgefordert werden :-)

War dein Vater Single? Das ist ne Single-Börse, verlange die entsprechenden Verträge mit der rechtsgültigen Unterschrift deines Vaters. Dann wird wohl Ruhe sein. Google mal nach dem RA, laut Google hat der einen schlechten Ruf.

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