Inkassogebühren (über 50% mehr) zu hoch?

7 Antworten

Maximal 2,50 pro Mahnung wären vor Gericht durchsetzbar.

Das Inkasso "darf" mit 1,3 RVG abrechnen und darauf hoffen das der Schuldner zahlt.Vor Gericht sind nur o,3 RVG Durchsetzungsfähig d.h in Deinem Fall 18 € ( 15 inkassogeb plus 3 € Auslagenpauschale)

Zahlungen immer zweckgebunden : An den GL Überweisen : nur xx € plus 25 verzugskosten (gerundet) Dies im Verwendungszweck des Überweisungsträger fixieren

Eine klage WG der Restkosten extrem unwahrscheinlich da nicht Durchsetzungsfähig.

Stell Dich trotzdem mental auf weitere Briefe ein.Manche schieben noch ein RA schreiben nach.

Brauchst Du AZ oder Links dann noch mal Bescheid sagen.

Zu der Frage, ob berechtigt oder nicht gibt es ja schon ausreichend Antworten.

Warum Du allerdings nicht wenigstens die vier Monate alte Forderung von lächerlichen €35,84 nicht inzwischen beglichen hast, ist völlig unverständlich.

Du beschäftigst seit vier Monaten einen Verwaltungsapparat, der wegen Deiner Gleichgültigkeit hinter Dir herrennen muss und statt endlich wenigstens Deine ursprünglichen Schulden zu bezahlen, kümmerst Du Dich vorrangig darum, zu klären, ob die berechneten Kosten zu hoch sind. Dafür beschäftigst Du hier im Forum auch noch viele gut meinende Leute.

Die Kosten mögen zum Teil zu hoch sein und rechtlich nicht durchsetzbar, aber manchmal könnte man sich wünschen, dass jemand mit Deiner Einstellung noch weit mehr bezahlen müsste, damit er endlich lernt, seinen Verpflichtungen nachzukommen.

Wenn du gleich bezahlt hättest hättest du sehr viel Geld gespart.

Ich finde die Kosten auch sehr hoch, denke aber das das alles so rechtens ist.

Und warum soll das Inkassounternehmen auf seinen Kosten sitzen bleiben? Die knapp 50,-€ sind ja schon für den Verkäufer fällig.

Und falls du weiter vor hast nicht zu bezahlen kann ich dich schon mal darauf hinweisen das es noch teurer werden kann! Spätestens wenn der Gerichhtsvollzieher vor deiner Tür steht bleibt dir keine Wahl mehr.

Und warum soll das Inkassounternehmen auf seinen Kosten sitzen bleiben?

Das muss es ja nicht. Es darf dem Gläubiger eine Rechnung stellen, denn der Gläuniger hat es schließlich beauftragt. Wenn ich Handwerker beauftrage kann ich auch nicht meinen Nachbarn die Rechnung zahlen lassen. Wenn der Pussygraber-in-Chief eine Mauer an der Grenze zu Mexiko beauftragt, zahlt das auch nicht der Mexikaner.

Die knapp 50,-€ sind ja schon für den Verkäufer fällig.

In der Regel nicht. Denn der Grund warum viele Unternehmen auf Inkassobüros statt auf Rechtsanwälte oder das gerichtliche Mahnverfahren bzw. die Zivilklage setzen ist die Tatsache, dass die Inkassobüros pauschal abrechnen oder nur auf Erfolgsbasis.

Das bedeutet natürlich für den Auftraggeber kein Kostenrisiko, wohingehen ein Anwalt ein Honorar berechnen MUSS. Ebenso würde das Mahnverfahren oder die Klage dem Gläubiger erstmal Gerichtskosten verursachen.

Umgekehrt bedeutet dies jedoch für den Schuldner, dass die Inkassokosten meist gar nicht gezahlt werden brauchen, da Verzugsschaden, zu denen sie gehören, wie der Name schon sagt ein Schadenersatz ist. Ein Gläubiger der keine Kosten an einem Inkassobüro hat, hat aber keinen Schaden und ein nicht bezifferbarer Schaden kann in Deutschland nicht eingeklagt werden.

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