Inkassogebühren rechtens?

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9 Antworten

damit gesteht man die Schuld ja ein

Nicht wirklich. So lange keinem Ratenvertrag zugestimmt wurde. Auch stellt sich die Frage an wen die Forderung gerichtet ist. An dich, deine Frau oder an euch beide als Ehepaar.

Die 300,- € hast du an den Gläubiger überwiesen? Das war gut. Überweise die restlichen 51,- € und vorbei ist der Spuk.

Ich hab mich gewundert, da in diesem Schreiben gar kein Forderer steht, also es wird nirgends erwähnt von wem eigentlich diese aufstellung kommt.

Dann antworte denen doch einfach mal, dass sie dir die Inkassovollmacht vorlegen sollen. Ohne die würde ich schon mal gar nichts überweisen.

Außerdem solltet ihr vor weiteren Zahlungen die Echtheit der Forderung und die angegeben Bankverbindung prüfen. Es gab in letzter Zeit einige Betrugsfälle diesbezüglich.

Da ihr schon Geld an die Schweine verloren habt, würde ich lieber einen Anwalt um Rat fragen. Ich würde auf Betrüger tippen, auf die ihr reingefallen seid. Sie haben offensichtlich nichts in der Hand, sondern auf genau das Verhalten gehofft: Nämlich einfach bezahlen.

Hallo zusammen,

zunächst einmal ist es Fakt, dass diese Firma ein eingetragenes Inkassounternehmen ist und somit rechtlich schon einmal für die Beitreibung von Forderungen zugelassen ist.

Die Metthoden dieser Firma halte ich jedoch für sehr fraglich. Ich hatte vor etwa einem halben Jahr mit denen zu tun. Es ging um eine ursprüngliche Forderung von 78,00 EUR die ich vergessen hatte zu bezahlen. Das Inkassounternehmen wollte von mir dann schließlich knapp 300,00 EUR haben. Ich habe die 78,00 EUR die gerechtfertigt waren dann dierekt an den Gläubiger gezahlt. Darauf hin kamen von der Inkassofirma noch mehrere Drohungen und Mahnungen. Die Inkassokosten habe ich nie bezahlt! Die angedrohte Klage hat besagte Firma bis heute nicht umgesetzt. wahrscheinlich weil die genau wissen, dass sie vor jedem Gericht verloren hätten. Ich kann nur empfehlen, sofern ein Teilbetrag tatsächlich geschuldet ist, nur dierekt an den Gläubiger zahlen und keinesfalls die Inkassokosten. Das ist einfach nur Abzocke!

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@WosService

Dankeschön schonmal....

Wie komme ich denn an die Daten von dem Gläubiger wenn diese nirgends aufgeführt sind?

MFG

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Wow geht ja echt fix mit den Antworten.

Naja ich kann es ja nicht beantworten ob jemand 300€ bekommen hat. Ich hab das nur dem text entnommen von wegen abzüglich Zahlungen. Das interpretiere ich so als hätte ich, wenn es was richtiges ist, schonmal jemandem 300€ bezahlt habe. Wie gesagt es wird nirgends erwähnt wer wo was überhaupt etwas fordert.

MFG

Keine Panik. Mit der Zahlung habt ihr zunächst gar keine Schuld eingestanden. Ich würde nun ein Einschreiben hinschicken. Beispielsweise "Ich weise die Forderung vollumfänglich zurück. Zur Prüfung shcicken Sie mir zu: Vertragskopie, Vollmacht/ Nachweis des Forderungsübergangs, Rechnungskopie, Zahlungsbelege, Forderungsaufstellung. Ich untersage die Speicherung meiner personenbezogenen Daten. Ich untersage die Weitergabe an Auskunfteien. Die versehentlich bezahlten 30€ fordere ich bis auf weiteres zurück. Aufgrund der zu hohen Gebührenlegung und dem nicht ersichtlichem Gläubiger oder Vertragsgegenstand ergeht Beschwerde beim zuständigen Aufsichtsgericht".

Dann unter www.rechtsdienstleister.de schauen, welches Gericht zuständig ist und dort beschweren. Wegen nicht ersichtlichem Gläubiger oder Vertragsgegenstand, wegen viel zu hoher Gebührenlegung.

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@mepeisen

Hallo,

dankeschön klingt ja zumindest mal nicht so dramatisch. Ich werde dann ein Einschreiben mit dem Text den Sie mir als Beispiel gesendet haben zu dieser EOS gesellschaft schicken.

Was passiert denn wenn diese Forderung richtig sein sollte? Ich kann mich an nichts erinnern aber manchmal weiß man ja nie?! Wären denn die 163€ gerechtfertigt? Wenn man bedenkt das ja anscheinend nur noch eine Summe von 50 Euro ausstehend sein sollen von was auch immer?

MFG

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@derdiedas83

In der Höhe sind die 163€ so oder so nicht berechtigt. Ansonsten meine die meisten Gerichte, dass Inkassogebühren nicht durchsetzbar sind. Streng genommen kommt es auf den Richter an.

Aber: Wenn man dann die 50€ bezahlt (plus etwaiger Zinsen und Briefporto) bleiben nur noch die Inkassogebühren übrig. Es gibt irgendwie keine erfolgreichen Klagen, wo nur die Inkassogebühren eingeklagt wurden.

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Ist die Forderung denn sachlich korrekt? Hattet Ihr jemand 351,- geschuldet und 300 bereits bezahlt? Das erwähnst Du leider nicht.

der hat schon Zahlungen in Höhe von 300€ bekommen ...?

Den Teil musst erstmal Du beantworten, nicht wir.

schau, ob eure bank das geld zurückbuchen kann.

dann googel die firma, dann gitb es infos und tips

schau, ob eure bank das geld zurückbuchen kann.

Wenn es sich um eine vom Fragesteller bzw. seiner Ehefrau veranlasste Überweisung handelt, dann geht das nicht.

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Würde halt da anrufen und das abklären.

auf garkeinenfall weiter an die Bezahlen.

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