Inkassogebühren bezahlen, obwohl Forderung vorher ausgeglichen wurde?

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6 Antworten

Kurze Frage: Wo hat sie etwas bestellt? Bei Otto oder irgendeinem zu diesem Konzern gehörenden Shop? Wenn ja, dann sind die Inkassokosten ganz grundsätzlich nicht durchsetzbar. Ich würde dann wie folgt vorgehen:

- Strafanzeige gegen die Mitarbeiter des Inkassos wegen gewerblichen Betrugs und wegen Nötigung. Hintergrund: Die täuschen absichtlich darüber hinweg, dass sie berechtigt wären, Inkassogebühren zu verlangen. tatsächlich aber handelt es sich um verbundene Unternehmen (EOS ist eine Otto-Tochterfirma) und gemäß §2 RDG liegt keine Rechtsdienstleistung in diesem Fall vor.

- Beschwerde beim Amtsgericht Hamburg (kostet außer Briefporto nichts): Ebenfalls beschweren wegen der Täuschung, dass sie für konzerninterne Forderungen Inkassogebühren erheben. Und Antrag, denen deswegen die Lizenz zu entziehen, weil sie schon früher deswegen Warnungen vom Amtsgericht erhalten haben.

Falls es nicht Otto war, ist es aber auch nicht schlimm. Solange es ein geschäftserfahrener Gläubiger ist, sind Inkassogebühren nicht durchsetzbar. Dann würde ich nur folgendes schicken: "Werte EOS. Ihre ständigen Lügen und absichtlichen Verwechslungen von irgendwelchen Zahlungen habe ich satt. Von mir bekommt ihr keinen Cent. Wendet euch wegen der Bezahlung an eure Auftraggeber. Ich untersage ausdrücklich die telefonische Kontaktaufnahme, die Speicherung meiner personenbezogenen Daten und die Meldung an Auskunfteien. Einem gerichtlichen Mahnbescheid werde ich widersprechen und weitere Bettelbriefe bleiben unbeantwortet."

Und dann schweigen. Solange nichts von einem Gericht kommt, passiert rein gar nichts.

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Leider sind inzwischen viele Firmen dazu übergegangen bei Zahlungsverzug nicht selbst tätig zu werden. Statt selbst zu mahnen beauftragen sie ein Inkassounternehmen und die behaupten ihre Forderung sei grundsätzl ein vom Schuldner zu zahlender Verzugsschaden. Das scheint plausibel zu klingen aber...

... Gerichte akzeptieren keine Mahngebühren über 5,00 Euro!

Nervig aber kostengünstig ist in solchen Fällen die oft drohend abgefassten Schreiben zu ignorieren und gegen einen Mahnbescheid (falls der tatsächl kommt) Widerspruch einzulegen, denn dann muss der Forderungsinhaber und nicht das Inkassounternehmen beim Amtsgericht auf Zahlung klagen und die angebl Forderung beweisen. Auf dieses Prozessrisiko wird in 99% verzichtet!

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deine Mutter will zahlen um Ruhe zu haben. Genau darauf spekulieren die. Wenn ihr nachweisen könnt, dass euer Konto am 6.1. mit der Zahlung belastet wurde können die euch gar nix. (Kontoauszug)

Auch die Drohung einen gerichtlichen Mahnbescheid zu erwirken spielt da keine Rolle, das kann jeder gegen jeden, ohne Überhaupt eine Schuld nachweisn zu müssn. Lasst die Incassofritzen abtreten!

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Mit diesen Verbrechern habe ich auch schon meine Erfahrungen machen müssen. Eine wirklich rein profitorientierte Gesellschaft.

Ich hatte eine in Verzug geratene Rechnung gezahlt inkl. aller im Vorfeld vereinbarten Gebühren. Ein dreiviertel Jahr später kam die nächste Forderung zu diesem Sachverhalt in denen nachträglich noch einmal 150,00 € Anwaltsgebühren veranschlagt wurden. Hier streite ich mich schon seit 1,5 Jahren mit denen herum.

Das ist eine ganz linke Bande, die aber leider immer am Rande der Legalität agiert.

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Wendet euch an die Firma bei der ihr bestellt und bezahlt habt. die müssen das Inkassobüro zurückpfeifen.

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Such bitte einmal bei Google, ich meine vor kurzem etwas neues über Inkassogebühren gelesen zu haben. Leider weiß ich nicht mehr wo, auf jeden Fall aber im Internet.

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