Inkassoforderungen gerechtfertigt?

9 Antworten

Ungerechtfertigt bzw. nicht nachvollziehbar ist für mich die Nebenforderung des Auftraggebers i.H.v. 16,50.

War auch mein Gedanke.

Wenn es sich um Rücklastschriftkosten oder Mahngebühren handeln würde, sollte man diese auch eindeutig benennen können.

Bei einer 0,7 Vergütung komme ich zudem auf € 31,50 und nicht auf € 37,80?

Plus Auslagenpauschale (7001). Dennoch kennst du meine Meinung zu Inkassokosten im Massengeschäft.

Erstattbar ist nur, was dem Gläubiger vorher in Rechnung gestellt wurde und das ist mit 99% Sicherheit keine 0,7 Gebühr gewesen.

Sind die fraglichen Summen alle gerechtfertigt und sollte die Forderung des Inkassobüros vollständig beglichen werden?

Die Hauptforderung nebst Zinsen sollte schnellstmöglich (zweckgebunden!) an den Gläubiger gezahlt werden. Gegenüber dem Inkassobüro wird der Widerspruch erklärt, inkl. Datenweitergabeverbot, Anforderung der Vollmacht und Erklärung zu den schwammigen Kosten.

Keine Telefonate mit Gegenseite in einem Rechtsstreit als juristischer Laie.

Hallo Pantibas,

solange sich die Forderung noch nicht im gerichtlichen Mahnverfahren befindet, kann das Inkassobüro bzw. der Gläubiger neben der Hauptforderung lediglich Verzugszins nach § 288 Abs. 1 BGB verlangen, sofern der Schuldner in Verzug geraten ist. Ob das hier der Fall ist, vermag ich nicht zu beurteilen, ist aber aufgrund des überschaubaren Zinsbetrages nebensächlich. Die Nebenforderung und die Inkassovergütung hingegen sind nichts anderes als der Versuch des Inkassobüros Geld zu verdienen. Anders wäre es, wenn zumindest die Nebenforderung im Rahmen eines Schadenersatzes als solcher nachgewiesen werden könnte. Da das IB dies nicht getan hat, gehe ich davon aus, dass es sich dabei nicht um einen von Deiner Freundin verursachten Schaden handelt.

In Gerichtsvollzieherkreisen müssen die Forderungsaufstellungen der IBs nebenbei gesagt regelmäßig um Positionen wie die von Dir angeführten bereinigt werden.

Infolgedessen halte ich ein Schreiben wie von mepeisen vorgeschlagen durchaus für angebracht.

Ich hoffe, ich konnte Dir hiermit weiterhelfen.

Freundliche Grüße

itasca

Ganz ehrlich - bei der geringen Summe zahl lieber, statt dich mit dem Unternehmen über einen Streit wegen "fehlender" Mahnungen einzulassen. Das geht dann ganz schnell in den Bereich von über 300€ und ggf. hat man die Mahnungen ja tatsächlich übersehen oder als Werbung abgetan, vielleicht sogar im Spamordner des Mailprogramms gelandet.

Die Mahnkosten erscheinen mir nachvollziehbar bei, es handelt sich schließlich um eine Forderung vom Juli.

Danke für die Kommentare. Ich glaube das Thema ist eher etwas für ein Fachforum. Man sollte die Forderungsaufstellung eines Inkassobüros schon mal auf seine Richtigkeit prüfen und nicht blind alles bezahlen. Aber werde es wohl einfach begleichen, damit die Sache aus der Welt ist.

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Ganz ehrlich - bei der geringen Summe zahl lieber, statt dich mit dem Unternehmen über einen Streit wegen "fehlender" Mahnungen einzulassen.

Genau diese Haltung hält die Branche am leben. Inkassobüros sind ganz nah im Bereich der quasi-legalisierten Schutzgelderpressung.

Ich weiß nicht wie du da aufgestellt bist aber ich bin Unternehmer und von mir kriegt keiner Geld, das ihm nicht zusteht denn vom Geld ausgeben wird man nicht reich.

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