inkassoforderung nach 12 jahren ,betrug oder berechtigt?

4 Antworten

Eine EV befreit dich nicht von der Zahlung.

Sie sagt nur, zur Zeit hast du nichts, aber der Titel ist dennoch 30 Jahre lang gültig. So alle 2 bis 3 Jahre darf der Gläubiger bzw. der Gerichtsvollzieher neu anklopfen und die 30 Jahre beginnen von vorne.

Du hast bei deiner Privatinsolvenz die Mietschulden nicht erwähnt, obwohl du wusstest, dass diese bestehen. Damit könntest du dich strafbar gemacht haben. Wird ein Strafverfahren hierüber eröffnet, ist eine Restschuldbefreiung ausgeschlossen.

Du wirst am Montag einen Rechtsanwalt aufsuchen um die Sache einzuschätzen. Ich hoffe für dich deine Wortsprache ist deiner Schriftsprache um Jahre voraus. Das Lesen der Frage ist eine Zumutung.

Ein paar Ergänzungen:

1. Die aus Sicht des Titels zukünftigen Zinsen verjähren, wenn es keine Vollstreckungsversuche gab. Insofern ist ein Großteil der Zinsen weg.

2. Auch ohne Verjährung komme ich nicht ansatzweise auf die 7600€. Die 3600€ auf 12 Jahre, da komme ich auf rund 6200€. Selbst mit den Kosten der Rechtsverfolgung ist das nicht deutlich mehr. Insofern könnte dich hier das Inkasso bereits verarschen, was die Kosten angeht.

3. Eine Strafbarkeit besteht nicht zwangsläufig. Aber ich würde diese Diskussion nicht führen wollen, denn sie kann nur blöd ausgehen für dich. Da gebe ich Kevin Recht.

Tatsächlich ist es durchaus so, dass auch nicht genannte Schulden unter die Restschuldbefreiung fallen. Ein Gläubiger hat durchaus Zeit, sich regelmäßig um Vollstreckungen zu bemühen und er bekommt dann mit, ob der Schuldner in Insolvenz ist oder nicht. Wenn er sich 12 Jahre Zeit lässt, ist das traurig für ihn, seine Schulden sind zunächst aber trotzdem von der Restschuldbefreiung erfasst.

Probleme hat man streng genommen nur dann, wenn man die Schulden böswillig verschweigt und bis zu ein Jahr nach erteilter Restschuldbefreiung.

Ich würde zwar nochmal zu einem Anwalt gehen an deiner Stelle aber soweit ich das weiß, kann dir der Gläubiger eigentlich nichts mehr. Ich würde mich trotzdem moralisch verpflichtet fühlen und versuchen, irgendeinen Vergleich mit dem Inkasso auszuhandeln, beispielsweise eine Einmalzahlung von 2000€ oder ähnliches. Würde diese Verhandlung dem Anwalt überlassen und wichtig: Nur ohne Anerkenntnis einer Rechtspflicht verhandeln.

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Schicke der Inkassobude eine Kopie des Restbefreiungsbeschlusses der Insolvenzgerichts. Die Inkassobude wird wahrscheinlich argumentieren daß diese Forderung nicht von der Restschuldbefreiung erfaßt ist. Schmeiß diese Briefe einfach in den Mülleimer. Auch wenn Du vergessen hast die Forderung damals anzugeben ist sie trotzdem von der Restschuldbefreiung erfaßt, da es sich um eine Privatinsolvenz handelte. Bei einer Regelinsolvenz wäre das nicht ganz so einfach, aber auch nicht unmöglich.

Mietschulden verjähren innerhalb von drei Jahren. Es gilt somit die regelmäßige Verjährungsfrist gemäß § 195 BGB. Diese beginnt mit dem Schluss des Jahres in dem der Mietzahlungsanspruch entstanden ist und der Vermieter von dem Rückstand erfahren hat bzw. hätte erfahren müssen (vgl. § 199 Abs. 1 BGB).

Wenn nichts anderes vereinbart wurde.

Nett, aber wenn er wegen den Mietschulden eine Vermögensauskunft abgab (damals eidesstattliche Erklärung), dann liegt ein Titel vor und dann ist da nichts mehr mit 3 Jahren Verjährung.

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Wie vorgehen, wenn Inkassofirma mit gerichtlichen Schritten droht?

Hallo,

dank einer Streitigkeit mit der Credit & Collections Service GmbH bin ich nun auch Teil dieser Community :) Die Ausgangsposition möchte ich nur kurz beschreiben.

Am 20.01.2017 habe ich einen Brief erhalten, dass der Versuch 2,99€ (Einkauf im nächsten Nahkauf) abzubuchen fehlgeschlagen ist. Dadurch wurde die Inkassofirma CSS Inkasso beauftragt, das Geld einzufordern. Forderung: 2,99€ Hauptforderung, 2,40€ Bankrücklastschriftskosten, 15€ Adressermittlungskosten, 9,90€ Verzugsschaden der Ingenico Payment Services GmbH, 33,75€ Geschätsgebühr (§§ 280 , 241 , 286 BGB , NR. 2300 VV RVG) und 6,75€ Auslagen (§§ 280 , 241 , 286 BGB , Nr. 7002 VV RVG). Natürlich habe ich fleißig im Internet recherchiert, da mir eine Gesamtforderung von 70,79€ bei einer Hauptforderung von 2,99€ etwas zu hoch erschien. Zum Schluss gekommen bin ich, dass Verzugsschaden, Geschäftsgebühr und Auslagen gar nicht von mir getragen werden müssen (sofern noch keine Mahnung erfolgt ist). Also habe ich aufgerundet 25€ (Hauptforderung, Bankrücklastschritskosten, Adressermittlungskosten) direkt an Nahkauf überwiesen und den Fall für mich als abgeschlossen erklärt und es auch so der Inkassofirma mitgeteilt. Heute habe ich einen weiteren Brief (im Titel "2. Mahnung - Ihre girocard-Zahlung...") erhalten, dass nur eine Teilzahlung von 25€ erfolgt ist und sie deshalb den Restbetrag von 45,79€ fordern. Sollte der Betrag bis zur gesetzten Frist (15.02.2017) nicht überwiesen worden sein, werde CSS Inkasso gerichtliche Schritte gegen mich einleiten. Zudem würden sie sich vorbehalten, den Forderungsbetrag gemäß § 28a Abs. 1 Nr. 4 Bundesdatenschutz an die SCHUFA Holding AG zu übermitteln (soweit ich nach Eintritt der Fälligkeit der Forderung mindestens zweimal schriftlich gemahnt wurde, zwischen der ersten mahnung und der Übermittlung mindestens vier Wochen liegen und ich die Forderung nicht bestritten habe)

Da ich zum zweiten Brief keine Tipps im Internet finden konnte, erhoffe ich mir hier etwas Rat.

Vielen Dank fürs lesen!

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Hallo ,

Also meine Mutter hat jetzt privat Indolvenz beantragt das wurde auch alles genehmigt .. Und diesem Betrag sind Mitschulen von 2001 in vollem Umfang anerkannt wurden.. Diese Schulden stammen aus einer Wohnung mit meinem Vater der aber bis zum 14.01.2016 nie Post von dem Inkassounternehmen bekommen hat aber jetzt weil es jetzt erst raus kam bzw aufgewühlt wurde.

Jetzt ist meine Frage da eigentlich die ganze Summe von 6756€ in die Indolvenz rein gegangen ist und nicht nur meine Mutter ihr Anteil wie ist das jetzt zu handhaben?

Info Mein Vater hat Post bekommen das es sehr lange geruht hat und die das nicht mehr ruhen lassen wollen nach 15 Jahren er soll die Hälfte von der oben Genannten Summe Zahlen...

Und da frage ich mich ob das rechtes ist obwohl ja der gesamte Betrag anerkannt wurde .. (Er hat denn Mietvertrag mit Unterschrieben) aber trotzdem hat 15 Jahre nichts davon gehört und aufeinmal seit meine Mutter die Raten nicht mehr zahlt und die Post bekommen haben das sie Insolvenz angemeldet hat schreiben Sie aufeinmal ihm obwohl der gesamte Betrag ja anerkannt wurde als die Summe meiner Mutter

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