Inkassobüro am Hals - Wie am geschicktesten vorgehen?

7 Antworten

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Überweise einfach die Rechnung selbst. Dazu noch rund (je nach Geschmack) 10€ bis 15€ für Zinsen, Rücklastschriftgebühr, Adressermittlung u.ä.

Der Bahn nachweisbar die neue Adresse und Bankverbindung mitteilen. Die neue Bahncard anfordern, da sie dir nicht zugegangen ist.

Sobald das Inkasso kommt, dem Inkasso mitteilen, dass man längst bezahlt hat und wegen fehlendem Verzugs bzw. Überfallinkasso zurückweist.

Zum Argument "Überfallinkasso" findet man sicher so einiges via Google.

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Woher ich das weiß: Berufserfahrung

Geh vor wie von mepeisen empfohlen und über weise zweckgebunden an die DB ( Zusatz im Überweisungsträger : nur Hauptforderung 66 € / 10 € RLS - Mahnk. Plus kdnr XYZ)

Warte auf das inkassoschreiben und weise mangels Vorlage der Vollmacht ( BGB 174 ) zurück.

Am besten nochmal hier Posten.

Stell Dich trotzdem auf böse Briefe ein.(Inkasso + ra schreiben) Bei der DB ist es oft infoscore/Haas)

Bahn kontaktieren, neue Adresse und Bankverbindung angeben und um erneute Zusendung bitten, da die erste Bahncard ja nicht angekommen ist!

Auf das Schreiben des Inkassounternehmens warten und Summe begleichen.

Unter "Lehrgeld" ablegen und gut!

Woher ich das weiß: Hobby
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Das ist in Bezug auf die Inkassokosten eher unsinnig. Solange keine Mahnung kam, ist man hier ggf. noch nicht mal in Verzug. Dass die Bahn Hilfe braucht, um die neue Adresse ausfindig zu machen, ist eher aus der Kategorie Unsinn.

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@mepeisen

na ja. Woher wissen wir, dass keine Mahnungen kamen? Im OP steht ja, dass die Bahn keine neue Adresse hatte. Und warum SOLL die Bahn die neue Adresse ermitteln? Ich stimme da eher  Leestigter zu. Wenn ich Habanerostyle richtig verstehe, will er nicht auch noch Ungemach mit dem Inkasso haben.

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@vomNDAC

Ich glaube mepeisen lag mit seiner Vermutung schon richtig. Habe mittlerweile mit einer Dame aus dem callcenter der DB gesprochen. Offenbar wurde mir lediglich die "neue" Bahncard ( die natürlich zurückging) und keine weitere Mahnung zugeschickt. Anschließend sofort ein Inkassobüro eingeschaltet. Nach Anfrage bei der "Universum Group" meinerseits, wurde mir mitgeteilt, dass aus den ursprünglich 66 € nun innerhalb von 6 Wochen 132, 90€ entstanden sind. Hab den Bums jetzt überwiesen und die Bahncard zum nächstmöglichen Zeitpunkt gekündigt.

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@vomNDAC
Und warum SOLL die Bahn die neue Adresse ermitteln?

Sie kann es natürlich auch lassen. Der Kackpunkt ist die Frage, wieso sie dafür die Hilfe eines Inkassos braucht. Es gilt die allgemeine Schadensminderungspflicht. Bedeutet: Ein Gläubiger hat in der Wahl der Mittel gerade keine Narrenfreiheit.

Es gibt zig Unternehmen, die die Adressermittlung gegen sehr wenig Geld anbieten (teilweise weniger als 1€). Die Post macht das beispielsweise schon, die Schufa macht es. Aber auch sonst kann die Bahn selbst problemlos eine Anfrage beim zuständigen Meldeamt starten und dann an die neue Adresse die Mahnung senden.

Natürlich kann die Bahn auch ein Inkasso die Aufgabe erledigen lassen, aber deren Kosten sind halt ohne Verzug nicht durchsetzbar. Ganz einfach.

Im übrigen sieht der BGH das ebenso und hat auch Anwaltskosten für nicht erstattungsfähig erklärt, wenn wegen Umzugs noch keine Mahnung erfolgreich zugestellt wurde bzw. kein Verzug vorliegt.

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@Habanerostyle

Ich hoffe, dass du die Inkassokosten weggelassen hast. Selbst wenn man sie bezahlen wollte: Mehr wie 18€ gibbet dafür auch nicht.

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