Inkassoauftrag Fitnessstudio erhalten

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Hi,

Die hier angesprochene Kündigung muss ja erstmal ausgesprochen werden, bzw geschrieben.

Meiner mMeinung nach befindet sich das Fitnescenter wg der Rücküberweisung in Annahmeverzug. § 293 BGB

guckst du hier.

http://de.wikipedia.org/wiki/Annahmeverzug

Mangels tatsächlich erfolgter Kündigung sehe ich folgenden Sachverhalt.

Das Vertragsverhältnis besteht, der Gläubiger nimmt die an gebotene Zahlung nicht an. Der Gläubiger verweigert seinerseits die geschuldete vertragliche Leistung.

Dann kam eine Mahnung mit der rückfälligen Summe, die ich dann auch fristgerecht überwiesen habe mit dem Vermerk: Sie sollen doch weiterhin auf dieses Konto die monatlichen Gebühren abbuchen.

Ne Mahnung ist keine Kündigung. Zahlung ist nachweisbar erfolgt.

Nach § 314 BGB handelt es sich bei den Verträgen der Fitnersstudios um so genannte "Dauerschuldverhältnisse.

Nach § 314 Abs 1 BGB muss ein wichtiger Grund vorliegen, der es dem Verteragspartner unzumutbar macht das Verteragsverhältnis fortzuführen.

Nach § 314 Abs 2 BGB muss quasi vorher Aabgemahnt werden, bzw Gelegenheit gegeben werden, die Kündigung begründende Pflichtverletzung auszuräumen.

Deine Pflichtverletzung wg des Beitragsrückstandes wurde durch Zahlung in der im Mahnschreiben mitgeteilten Frist ausgeräumt.

Die Begründung für eine fristlose Kündigung ist also weggefallen.

Weil du ja ernstaft die Zahlung angeboten, bzw geleistet hat, befindet sich das Fitnesstudio in Annahmeverzug.

In diesem fall hast DU ein so genanntes Leistungszurückbahaltungsrecht nach § 273 BGB

Du als Schuldner musst nicht Leisten, wenn der Vertragspartner seinerseits nicht leistet.

D.h.

Die Muckibude verweigert die Leistung, indem die dich offenbar nicht mehr trainieren lassen (Mitteilung "Konto 751 ist erloschen")

Die Argumentation ist quasi Rückwärts.

Zuerst stellt sich die Frage, ob in den AGB überhaupt wirksam ne automatische fristlose Kündigung steht. Sonst hätte dir ne Kündigung schriftlich zugehen müssen.

wenn ja:

§ 314 - Kündigung unwirksam, bzw der Grund ist weggefallen.

Demnach hast du einen gültigen Muckibudenvertrag.

DU kommst deinen vertraglichen Verpflichtungen nach - bezahlen.

Durch Zahlung in der in der Mahnung angegeben Frist gibt es keine vertraglichen Verletzingen deinerseits mehr.

Durch die Annahmeverweigerung deiner Überweisung ist die Muckibude im Annahmeverzug.

Durch die Weigerung der Muckibude, die vertraglichen Leistungen zu erbringen, hast du ein Leistungszurückhaltungsrecht.

Um den Inkassomist würde ich mich garnicht kümmern.

Da dachte ich mir ok, dann haben sie mich selber gekündigt und habe daraufhin nichts mehr überwiesen, weil ich dachte, dass das Studio mich selber rausgeschmissen hat und mein Konto ja sowieso erloschen sei.

Das war eigentolich falsch.

Hier kannst du dich nur darauf berufen, dass du nach so genanntem Treu und Glauben gehandelt hast. § 242 BGB

überwiesen habe mit dem Vermerk: Sie sollen doch weiterhin auf dieses Konto die monatlichen Gebühren abbuchen.

Wenn das neue Konto gedeckt war, wäre es kein Problem gewesen die Beiträge einzuziehen.

Ich denke, ich habe die genügend Anhaltspunkte geliefert.

Google das mal durch und dann bringst du das schon in sinnvollem Zusammenhang zu Papier.

Inkasso kannste entweder ignorieren, oder du weist das nach § 174 BGB zurück. - Ne richtige Vollmacht haben die Inkassozecken doch garantiert nicht mitgeschickt.

Es reicht gegenüber dem Inkasso auch ein 2 Zeiler, in dem die Forderung mangels rechtlicher Grundlage zurückgewiesen wird.

Nur niemals mit Inkasso das diskutiren anfangen.

Die o.a. Argumente, 314 BGB 273 BGB 293 BGB usw juckt son Inkassonepper nicht.

Das Inkasso is weder dein Vertragpartner, noch dein Ansprechpartner.

"Liebe Muckibude:

Ich habe auf deine Mahnung vom (Datum) am (datum) fristgerecht gezahlt und gleichzeitig die neue Kontoverbindung zwecks Lastschrifteinzug der weiteren Beiträge mitgeteilt. nach § ... und § ... Annahmeverzug .... usw. siehe oben. ...."

Hey hase! Vielen vielen Dank für deine tolle Antwort! Werde genau das schreiben, wie du es mir beschrieben hast! Vielen Dank! :) :) :)

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"Wertes Inkassobüro. Ich weise die Forderung vollumfänglich zurück. Sämtliche Beiträge wurden am XX.XX.XXXX überwiesen. Ich befinde mich nicht in Verzug. Ich untersage die Speicherung meiner personenbezogenen Daten und die Meldung an Auskunfteien. Einem gerichtlichen Mahnbescheid werde ich widersprechen."

Das würde ich dem Inkasso per Einschreiben schicken und danach schweigen. Sollen die doch erst mal mit dem Studio klären, was da passiert ist.

Für dich spricht vor allem das BGB. Mit der Rücküberweisung liegt hier Annahmeverweigerung durch das Studio vor. Gemäß BGB sind dann sämtliche weiteren Schäden (insbesondere die Inkassokosten) nicht von dir zu bezahlen. Selbst wenn sie nun vor Gericht ziehen würden, musst du die Gerichtskosten nicht bezahlen. Auch aus dem Text, dass das Mitgliedskonto erloschen ist, kann man durchaus auf eine Kündigung durch das Studio schließen. Sofern eine Kündigung monatlich möglich war, gibt es durch das Studio auch keinen Anspruch auf weitere Monatsbeiträge.

Sollte das Inkasso weiter nerven, würde ich kurzen Prozess machen und Strafanzeige wegen Nötigung erstatten.

Du hast die fristlose Kündigung durch den Zahlungsverzug schuldhaft herbeigeführt, also schuldet du Schadenersatz.

Bei der Bemessung des Schadenersatzes muss sich das Studio jedoch anrechnen lassen, dass es dir seine Leistung nicht mehr bereitstellen muss. Gerichte tendieren hier dazu zu sagen, dass ca. 50% der regulären Kosten bis zum normalen Vertragsende maximal gefordert werden dürfen.

Fraglich ist, wieso das Geld zurücküberwiesen wurde. Damit befindet sich das Fitnessstudio meiner Meinung nach im Annahmeverzug.

Nun weiß ich nicht, was ich machen soll...

Schriftlich widersprechen und dich ans Fitnessstudio wenden. Man soll dir doch bitte eine Kostenaufstellung senden. Die Beaufragung des Inkassobüros ware hier m.M.n. krass rechstwidrig.

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