Inkasso war da?

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8 Antworten

Das Wichtigste ist die folgende Frage: Sind die Schulden vor der Eröffnung der PI entstanden oder erst danach?

Wenn sie danach entstanden sind, kannst du keine Chance, fällt das nicht darunter. Dann sind das neue Schulden.

Wenn sie davor entstanden sind, dann gehören sie mit in die Insolvenz.

Ansonsten: Hast du das damals wirklich bestellt? Wie viel war das und wie hoch sind die angeblichen Inkassogebühren? Hast du damals gewusst, dass du nicht mehr zahlen kannst?

Übrigens: Wenn der nochmal auftaucht, folgende Worte "Verschwinden Sie oder ich rufe die Polizei, zeige sie an und lasse sie vom Grundstück entfernen."

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Mache keine Ratenzahlung bein Inkasso! Das wäre ein neuer Vertrag (Ratenvertrag) und den darfst du in der Insolvenzzeit gar nicht machen. Zu hoffen bleibt das die Forderung vor deiner Insolvenz angefallen ist, sonst ist die Inso in Gefahr. Geh zu deinem Schuldnerberater.

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Schick den Vogel einfach wieder weg.

Nichts unterschreiben oder anderweitige Zusagen machen. Wenn jemand was will, soll er sich schriftlich an dich wenden. Du kannst das dann an deinen Schuldenberater weiterleiten.


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Wieso ist der Gerichtsvollzieher / Mitarbeiter eines Inkassodienstes ein Schwachmat? Du hast doch diese Schulden verursacht. Ja und man kann Dir auch betrügerisches Verhalten unterstellen, wenn Du in dem Wissen, dass Du nicht zahlen kannst, etwas bestellt hast.

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franneck1989 12.09.2016, 11:26

Wieso ist der Gerichtsvollzieher ein Schwachmat?

Das war kein Gerichtsvollzieher

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Wenn du in privatinsolvenz gehst verfallen glaube ich deine schulden somit dürfte eig auch kein betrugsfall vorliegen da du ja zahlen willst nur halt nicht kannst

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Pucky99 12.09.2016, 11:23

Betrug ist in diesem Fall sowieso extrem schwer nachzuweisen. Auf den ersten Blick liegt hier aber sowieso kein Betrug vor.

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geheim007b 12.09.2016, 12:22
@Pucky99

Ein Ding der unmöglichkeit wenn man bei Betrugsanzeigen von der Staatsanwaltschaft dann sinngemäß hört  "er hat zwar jetzt kein Geld und hatte damals kein Geld, aber er könnte damals geglaubt haben heute Geld zu haben". Totschlagargument.... demnach gibt es so was wie Eingehungsbetrug nicht. Ich hatte mir als ich das gelesen hatte ja schon überlegt ne Jacht zu kaufen... hab das Geld zwar nicht, aber würde mir dann ein Lottolos kaufen und davon ausgehen das ich das Geld habe wenn es nötig wird ;)).

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Amtsschimmel25 12.09.2016, 15:43
@geheim007b

Du hast zwar grundsätzlich recht, aber den sog. Eingehungsbetrug gibt es. Er ist selten und sehr schwer zu beweisen, weil die Vorsetzungen sehr schwierig zu differenzieren sind.

Bsp. Energieliefervertrag (Strom) obwohl aufgrund des Angebotes mit Gesamtkosten und Abschlägen im Vergleich zu den zu erwartenden Einkünften offensichtlich ist, dass die entstehenden Forderungen nicht beglichen werden können.

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Hallo,

also, der "Schwachmat" sagt nur, was halt so kommt.

Das wichtigste ist, dass du an die Firma, bzw. Inkassobüro schreibst, dass du dich gerade in der Privatinsolvenz befindest.

Gleichzeitig sollte dein Schuldnerberater wissen, dass da noch einen offene Forderung ist.

Nur so hast du die Möglichkeit eine Betrugsanzeige abzuwenden oder zumindest zum "Guten" zu drehen.

Rede nicht von Schwachmaten, wenn einer seinen Job macht, denn du bist der Erste in der Reihe der Schwachmaten.

Ein wenig mehr Respekt anderen gegenüber würde dir gut zu Gesicht stehen.

LG Mata

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Amtsschimmel25 12.09.2016, 15:36

Du hast ja mal gar keine Ahnung. Inkasso machen ihre Arbeit grundsätzlich nicht ordentlich. Es geht nur ums Geld an gesetzlichen Regelungen vorbei. Die nutzen die Unwissenheit der Schuldner aus.

Jeder seriöse Gläubiger nutz das gerichtliche Mahnverfahren und den Gerichtsvollzieher.

Wenn er innerhalb des Inso-verfahrens Raten vereinbart und zahlt ist das eine Gläubigerbenachteiligung, die seine Restschuldbefreiung gefährdet und eine Rückzahlungspflicht beim Gläubiger auslöst. Es ist keinem geholfen.

Der Gläubiger soll seine Forderungen zur Tabelle anmelden und auf eine Quotenzahlung hoffen.

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Nichts unterschreiben,!! 

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Auf jeden Fall nicht bezahlen. Wenn du in der Insolvenz bist, darfst du das gar nicht.


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