Ist dieses Inkasso-Verfahren rechtens?

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6 Antworten

Nachdem ich diese Rechnung niemals besaß, forderte ich diese 5x
schriftlich beim Stromanbieter an. Ich habe niemals eine Rechnungskopie
bekommen in der ersichtlich ist wie der Betrag zustande gekommen ist.

100% sicher, dass du nicht vertraglich der Onlinebereitstellung der Rechnung zugestimmt hast?

Die Aufforderungen erfolgten belegbar (Einwurfeinschreiben oder dergleichen?)

Hat das Inkassounternehmen recht darauf Kosten zu schlagen

Die Beauftragung des Inkassobüros ist hier krass rechtswidrig. Es liegt, nach deiner Schilderung, kein Verzug vor, also erübrigt sich auch der Ersatz des Verzugsschadens.

Dann hast du jetzt eine angemessene Frist, die Rechnung zu begutachten und dann zu bezahlen (an den Versorger, auf keinen Fall ans Inkassobüro), wenn alles stimmig ist.

Ohne Rechnung hat das unternemen auch keinen tittel gegen dich den sie an das inkasso unternehmen verkaufen können nimm dir einen anwalt den dein anbieter wollte dir keine auskunft geben  Wen du zb nachweisen kanst das du dich um die rechnung bemüht hast kann  dein anwalt wohl auch was machen.Abetr da du das doppelte sofort zahlen solst weist auf ein unseriöse firma hin den die hätten dich erstmal anschreiben müssen und zur zahlung auffordern und nicht 50% Mehrkosten sofort verlangen.in der höhe müste das Sittenwiedrieg sein.Ein seriöses inkaso unternehmen würde  zb mahnkosten aufschlagen und vieleicht noch eine bearbeitungsgebühr aber nichts in der höhe.Dafür müstes du das verfahren zb um 5 jahre oder länger ziehen.Gehe zum anwalt und lass dir helfen sonst kommen die mit einem Gerichtsviollzieher Eventuel kann dir auch der verbraucherschutz helfen.!

Die Einschaltung eines Inkassobüros ist hier aus mehreren Gründen rechtswidrig.

  • Du hast der Forderung widersprochen
  • Du hast offenbar nie eine Rechnung bekommen, also lag auch kein Verzug vor
  • Die Gebühren der Inkassobude sind deshalb, und weil sie regelmäßig gegen die Schadensminderungspflicht verstoßen, nicht durchsetzbar

Daher kannst du in Ruhe die Rechnung prüfen und den unstrittigen Teil direkt an den Stromanbieter bezahlen.

keine Rechnung -> keine Forderung... ich würde den Spies rumdrehen und eine Rechnung mit Frist von 4 Wochen fordern und ansonsten auf eine Rückzahlung der Abschlagszahlungen bestehen (gleich mit Ankündigen), zur not via Mahnbescheid.

Ein Inkassounternehmen bleibt ein Inkassounternehmen. Über Rechtsgeschäfte würde ich mich nie von diesen Leuten verunsichern lassen, die wollen auch nur ihr Brot verdienen.

Zudem die Zahlungen ja nicht grundlos nicht mehr erfolgten. Falls rechtsanwätlicher Beistand vorhanden, am besten mit diesem absprechen und sich beraten lassen.

die wollen auch nur ihr Brot verdienen.

Die Zeugen Jehovas wollen das auch und trotzdem muss sie niemand (finanziell) durchfüttern, der das nicht will.

Wenn ein Gläubiger einen berechtigten Einwand eines Schuldners ignoriert, bleibt er auf den Kosten des Inkassos grundsätzlich sitzen. §254 BGB. So einfach ist das.

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@mepeisen

Das habe ich doch gesagt?
Es geht mir doch darum, dass die auch nur ihr Geld verdienen wollen und daher Stress machen. Ob das rechtens ist juckt die doch  nicht, hauptsache man ist verunsichert und zahlt.

Verstehe das Problem mit meiner Antwort nicht?

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meine Antwort wird Dir nicht gefallen ..

sie h a b e n  das recht !  :(

Kannst Du beweisen, das Dein Energieanbieter Dir keine Rechnung geschickt hat - obwohl Du Dich um diese bemüht hast ? Wahrscheinlich nicht   ..  Und das ist Schlacht !!

Du wirst die Energierechnung  PLUS  die Mahnkosten PLUS die meist gesalzenen Inkassogebühren zahlen müssen.

WENN  Du tatsächlich völlig "unschuldig" sein solltest , und Du das iiirgend wie halbwegs belegen kannst , dann nehme Dir einen Anwalt.
Wenn Du nur wenig verdienst, kannst Du das sogenannte Armenrecht in Anspruch nehmen, dann kostet Dich der Anwalt nur so um die 20€  bis 30€  ..

Viel Glück

meine Antwort wird Dir nicht gefallen ..

Sie gefällt mir nicht, weil sie Schwachsinn ist.

Kannst Du beweisen, das Dein Energieanbieter Dir keine Rechnung geschickt hat

Schwachsinn Nr. 1: Die Beweislast liegt immer bei dem der eine Positivbehauptung aufstellt. Wer Post nicht belegbar versendet, hat ein Beweisproblem, nicht der Empfänger! Der Fragesteller muss gar nichts beweisen, sondern der Versorger, dass die Rechnung im Machtbereich des Empfängers eingegangen ist.

Du wirst die Energierechnung  PLUS  die Mahnkosten PLUS die meist gesalzenen Inkassogebühren zahlen müssen.

Schwachsinn Nr. 2: Inkassogebühren sind Privatvergnügen des Gläubigers, nicht des Schuldners. Die Erstattbarkeit ist hier aufrgund meiner Ausführung in meinem Beitrag aber auch unter "Schwachsinn 1" nicht gegeben. Es lag kein Verzug vor!

Selbst wenn er in Verzug gewesen wäre, unterläge der Gläubiger ferner immer noch der Schadensminderungspflicht (§ 254 BGB i.V.m. § 4 Abs. 5 RDGEG). Die Einschaltung eines Inkassobüros verstößt i.d.R. dagegen, ergo muss der Schuldner diese nicht bezahlen.

WENN  Du tatsächlich völlig "unschuldig" sein solltest , und Du das iiirgend wie halbwegs belegen kannst , dann nehme Dir einen Anwalt.

Schwachsinn Nr. 3: Ich gehe einfach mal davon aus, dass die Einlassungen des Fragestellers korrekt sind. In dem Fall gibt es keinen Grund auf eigene Kosten einen Anwalt zu bemühen, so lange keine Klageschrift bei ihm eingeht. Das ist aufgrund der o.g. Angaben ehr unwahrscheinlich.

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