Inkasso-Verfahren, obwohl ich das Geld längst überwiesen habe - wie kann ich das stoppen!?

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3 Antworten

LisaLisa1996w,

Du solltest antworten und eindeutig widersprechen. Ich würde es als Brief machen (0,70 € Porto). 

Hier ein Entwurf, den Du an Deine Situation anpassen solltest.

Hat der Rechtsanwalt eine Vollmachtsurkunde im Original, also mit Originalunterschrift des GF des Gläubigers vorgelegt? Ich habe den Fall nein berücksichtigt.

Weitere Briefe ignorieren.

Falls dennoch ein gerichtlicher Mahnbescheid zugestellt wird, dann innerhalb der 14-tägigen-Frist schriftlich beim Mahngericht mit dem beigefügten Formular widersprechen.

Und am Rande: Das Abo ist aber nun gekündigt, oder?

-------------------- schnipp --------------------

Absender (LisaLisa1996w )

Empfänger (Rechtsanwaltskanzlei)

Ort, Datum

Aktenzeichen

Abo-Dienstleister ./. Nat

Ihre Mahnung vom Datum

Widerspruch gegen Ihre Forderung

Sehr geehrte Damen und Herren,

Ihre oben genannte Mahnung habe ich am Datum erhalten. Ich widerspreche der Forderung Ihrer Mandatin und den weiteren von Ihnen aufgestellten Verzugs-/Mahnkosten. Ich werde nicht zahlen, da die Forderung unberechtigt ist.

Ich begründe meinen Widerspruch wie folgt:

Die Forderung wurde inklusive überhöhter Mahnkosten am Datum an Ihre Mandantin überwiesen.

Im Übrigen weise ich weise Ihre Mahnung mangels Vorlage einer ordnungsgemäßen Vollmachtsurkunde im Original zurück (§ 174 BGB).

Rein vorsorglich mache ich Sie darauf aufmerksam, dass eine widersprochene Forderung nicht an die Schufa oder eine andere Auskunftei gemeldet werden darf (§ 28a BDSG).

Bitte verzichten Sie auf weitere Mahnungen und auf die Beantragung eines gerichtlichen Mahnbescheides. Einen solchen würde ich vollumfänglich widersprechen. Den in diesem Schreiben geäußerten Forderungswiderspruch halte ich konsequent aufrecht, da die Forderung Ihrer Auftraggeberin unberechtigt ist.

Mit freundlichen Grüßen

Unterschrift

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Kommentar von LisaLisa1996w
02.06.2016, 20:43

vielen Dank. Es ist so, dass in dem Brief explizit stand "Datum bei Zahlungseingang" (am 28.06) und ich habe es am 27.06 um etwa 10 Uhr überwiesen. Also sind sie ja eigentlich schon im Recht oder? Aber die meisten Unternehmen sind ja doch schon kulanter wenn das Geld 1-2 Tage später auf ihrem Konto ist. Wobei es schon unverschämt ist mir per Email Mahnkosten zu stellen, ich dachte das seien Bearbeitungs und vor allem Papierkosten? Und ich MUSS das ja jetzt doppelt bezahlen, weil ich den gesamten Betrag an den Anwalt schicken soll und der sendet die 15 Euro (wovon ich 12 bereits bezahlt habe) an die entsprechende Firma. Wenn ich das beanstande... was wird dann passieren?

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Kommentar von LisaLisa1996w
02.06.2016, 21:07

okay, ich werde wohl besser bezahlen

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Kommentar von LisaLisa1996w
02.06.2016, 23:08

Ich kann nicht so tolle Texte verfassen wie du :-D

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Nein, nicht zahlen, und wenn noch was kommen sollte, einfach mit Anwalt drohen, dann ist Ruhe.

Kannst auch ganz formlos hinschreiben, dass du das Geld schon überwiesen hast

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Kommentar von LisaLisa1996w
02.06.2016, 20:54

aber auch wenn ich am 27.06 überwiesen habe und das Mahndatum der 28. war? (Datum bei Zahlungseingang, also ist das Geld etwa 1-2 Tage zu spät eingetroffen)

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Schick eine Kopie der Überweisung vom 27.05. mit Rückschein.

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Kommentar von LisaLisa1996w
03.06.2016, 10:11

aber da stand Datum bei Zahlungseingang?

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