Inkasso schreiben ohne Mahnungen?

8 Antworten

Wenn die Erstberatung nichts kostet bzw. du Prozesskostenhilfe bekommst, dann wende dich an einem Anwalt deines Vertrauens. Ansonsten kannst du es noch beim Discord von Herrn Solmecke probieren. Dort sind viele kompetente Juristen unterwegs.

Sollten alle Stricke reißen, dann zahle die 123 Euro, bevor es noch mehr wird. Soviel sind 123 Euro auch nicht. Notfalls findet Ostern bei dir in diesem Jahr früher statt und Verwandte und Bekannte/Freunde helfen dir aus. Sieh es als Lehrgeld und verzichte in Zukunft auf Amazon, wenn du es nicht unbedingt brauchst. ;)

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Ob ne Mahnung auf diesem Wege rechtlich standhält, muss dann ein Gericht entscheiden. Da gibt es schon paar Anforderungen was den sicheren Empfang angeht. Sich auf das Amazonnachrichtensystem zu verlassen ist ja ganz schön mutig.

Ich denke nicht. Zumindest nicht bei Verbrauchern. Aber Urteile überraschen mich auch oft.

Wie ist die Rechtslage?

Die Frage ist... hat der VK von sich aus ein Inkasso beauftragt, wenn ja, welches, oder kommt es im Auftrag von Amazon. Das sind 2 verschiedene Dinge.

Die Rechtslage was das Inkasso betrifft: Maximal 15,00 € Inkassogebühr zzgl. maximal 3,00 € Auslagen.

Die Rechtslage des Problems mit dem Verkäufer: Schwierig, durchaus.
Du hättest aber dich an den VK wenden müssen wenn Amazon dir nicht hilft oder helfen kann wie man mit dem Artikel umzugehen hat.

Ich würde es noch immer tun ... damit diese Sache zumindest mal einen Abschluss findet.

Woher ich das weiß:Hobby – 17 jährige Inkassoerfahrung.

Schwierig.

Eine kurze Recherche hat ergeben, dass eine Mahnung nicht extra notwendig ist, wenn auf der Rechnung oder dem Kaufvertrag bereits ein fixer Zahlungstermin vorgegeben ist. Danach ist man in Zahlungsverzug.

Nun ist es hier ja aber so, dass du einen mangelhaften Artikel erhalten hattest und die Klärung für das weitere Vorgehen veranlasst hast. Es war ja nie deine Absicht in Zahlungsverzug zu geraten.

Und dann hat die Kommunikation zwischen Verkäufer und Amazon nicht geklappt.

Ich würde sagen, dass musst du mit Amazon klären und die dafür verantwortlich machen die Kosten zu tragen. Aber wie die genaue Rechtslage ist, weiß ich nicht.

Viel Glück.

Vielen Dank für die Antwort.

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Wenn der Artikel beschädigt ankam, hättest Du die Beschädigung, soweit sie von außen erkennbar war, direkt beim Paketdienstleister anzeigen und ggf. die Annahme der Sendung verweigern müssen.

Ansonsten ist Dein erster Ansprechpartner in dieser Sache natürlich der Verkäufer als Kaufvertragspartner und er ist erster Ansprechnpartner in Sachen Garantie.

Amazon zu kontaktieren war falsch.

Wie ist die Rechtslage?

Eine Rechtsberatung darf hier nicht erfolgen. Deshalb wird Dir hier niemand die Frage zuverlässig beantworten.

Sollte ich einen Anwalt holen?

Das mußt Du doch selbst entscheiden.

Wer hat Schuld?

Immer der, der fragt :)

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