Was denkt ihr über Inkassounternehmen bei Ebay käufen, hattet ihr schon eigene Erfahrungen damit?

8 Antworten

Ich hatte mal etwas ähnliches mit 1&1. Ca. 10,- Euro Kosten, die nicht berechtigt waren. Mahnungen, Inkasso und und und. Auf meine Einwände wurde nicht reagiert. Das zog sich über 1 1/2 Jahre, der Betrag war inzwischen auf 150,- Euro gewachsen. Ich hatte das inzwischen als Psychoterror gefühlt und habe mich mit dem Inkassebüro auf die Hälfte, sprich 75,- Euro geeinigt und gezahlt - nur um meine Ruhe zu haben. Hatte aber gefordert, dass ich vorher eine Bestätigung bekomme, dass mit dieser Zahlung alles abgegolten ist. Dann hatte ich meinen inneren Frieden wieder.

Dazu ist noch zu sagen, dass zwischendurch mal ca. 9 Monate Ruhe waren, wo ich dachte, es wäre erledigt. Bumm kam wieder was mit Zinsen obendrauf.

Ich würde zahlen, aber vorher bestätigen lassen, dass dann alles abgegolten ist.

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Hättest du nicht gezahlt, wär die Sache kurze Zeit später eingeschlafen. Solange es Leute gibt, die solche Fantasiegebühren wenigstens teilweise bezahlen, lohnt es sich für die Inkassofritzen, viele Briefe zu schicken.

Wer ernsthaft Geld will und sicher ist, dass es ihm zusteht, nervt nicht so lange sondern zieht vor Gericht.

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Zahlen um Ruhe zu haben ist keine gute Idee.

Wenn sich ein Rechtsanwalt einschaltet so sind dessen Kosten grundsätzlich erstattungspflichtig ABER nur anstelle der Inkassokosten niemals zusätzlich.

Hast du denn die Hauptforderung inkl. Mahngebühr und evtl. Zinsen an Ebay überwiesen und dem Inkassobüro einen Widerspruch über die Gebühren mit Nachweis der Zahlung geschickt?

Also, wenn du weißt, dass du einen Fehler gemacht hast, indem du nicht bezahlt hast, dann würde ich der Forderung (Mahnbscheid) sofort nachkommen. Und wenn man dir anbietet in 2 Monatsraten die offene Rechnung zu begleichen, dann würde ich das Angebot annehmen. Ich wünsche dir alles Gute und einen guten Ausgang. Liebe Grüße von bienemaus63

Rechnung per E-Mail übersehen und jetzt soll ich Inkasso-Unternehmens-Gebühren zahlen

Rechnung per E-Mail übersehen und jetzt soll ich Inkasso-Unternehmens-Gebühren zahlen

also ich hatte online per E-Mail eine Rechnung erhalten. Diese habe ich übersehen, bei den vielen Spam die ich auch bekomme kein Wunder. Jetzt hat mir ein Inkasso-Unternehmen, das wohl eingeschaltet worden ist ein Brief geschrieben. Die Hauptforderung beträgt 10 euro und die wollen jetzt total 60€

Mehrere Fragen stellen sich für mich:

  • ist eine E-Mail wie ein Brief zu werten? Wenn ja, bin ich ja dann in Verzug.
  • darf das Inkassounternehmen 50€ Gebühren verlangen? für 1 Brief den sie schicken?
  • muss ich dies bezahlen? Die Hauptforderung werde ich sofort begleichen, wenn ich die E-Mail finde.

Also was tun? Ich wäre mit 10 euro Gebühren einverstanden auch wenn das für einen Brief zu viel wäre, aber um den Friedenswillen! Was denkt ihr?

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Vorgerichtliche Inkassokosten einklagbar?

Hallo allerseits,

ich habe folgendes Problemchen: ich als Selbständiger habe neulich eine Rechnung nicht rechzeitig bezahlen können, und nach der 3. Mahnungen per eMail habe ich die Hauptforderung einschließlich der 7,50 € Mahngebühren bezalt. Zeitgleich hat sich ein Inkassobüro bei mir gemeldet. Nicht schön, aber so etwas passiert. Die Hauptforderung betrug 67 €, angebliche Mahnkosten des Auftraggebers (bei vollautomatisiert versendeten eMail-Mahnungen) nun 20 €, Inkassokosten gut 70 €.

Da Inkassokosten in der ständigen Rechtsprechnung nicht anerkannt werden (Schadensminderungspflicht des Gläubigers), habe diese dann auch nicht mehr bezahlt.

Hier ein paar Gerichtsurteile dazu: http://alt.forum-schuldnerberatung.de/forumneu/archive/index.php/t-53663.html?s=e8d981aacba0b3fffb5fcbf9e87e13d4

Ich hatte vor Jahren einen ähnlichen Fall, da hatte das Inkassobüro dann auch recht bald aufgegeben.

Heute habe ich jedoch einen Brief eines (mit dem Inkassobüro verbundenen) RA erhalten. Das hat mich dann doch etwas erstaunt. Er fordert neben den vorgerichtlichen Inkassokosten nun auch seine Geschäftsgebühr und Auslagen. In der Summe sind wir jetzt bei 153 €.

Ich habe eigentlich keine große Lust, meinen Anwalt mit diesem Blödsinn zu behelligen. Die 153 € möchte ich natürlich auch nicht zahlen. Ich könnte mir vorstellen, die Differenz zu den 20 € angeblichen Mahnkosten noch zu bezahlen und es dann darauf ankommen zu lassen.

Es wäre nicht das erste Mal, daß ich mich vor Gericht selbst vertreten hätte. Aber besonders scharf bin ich da natürlich auch nicht drauf, zumal der Gerichtsstand laut AGB sicherlich beim Gläubiger wäre.

Wie sind Eure Erfahrungen? Wie reagieren Gerichte und Inkassodunstkreis bei "Vollkaufleuten"? Gibt's da Unterschiede? Mahnbescheid wär ja nicht das Problem - dem würde ich widersprechen. Aber eine Klage wegen vorgerichtlicher Inkassogebühren? Ist das wahrscheinlich? Bluffen die? Was meint Ihr?

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