Inkasso bei nicht erfolgter mahnung?

...komplette Frage anzeigen

11 Antworten

Bei Umzug sollte man einen Nachsendeauftrag machen! Die Rechnung muss natürlich bezahlt werden, außerdem Mahngebühren in Höhe von ca. 3-5 Euro pro Schreiben und Verzugszinsen. Diese Forderungen können normal kaum verweigert werden und sollten daher direkt bezahlt werden.

Beim Inkasso sollte man auf die Gebührenhöhe achten, die setzen gerne Fantasiegebühren an, die sie vor Gericht nie durchsetzen können! Auf keinen Fall Schuldanerkenntnisse oder Ratenvereinbarungen mit Inkasso unterschreiben, damit erkennt man meist extreme Zusatzkosten und nachteilige Bedingungen an! Ggf. lieber Kredit nehmen, ist billiger!

Ob man Inkassogebühren überhaupt bezahlen sollte ist strittig, manche raten zur Verweigerung und sagen, es werde i.d.R. nicht nur wegen Inkassogebühren geklagt. Wenn, dann in Höhe entsprechender Anwaltsgebühren (gibt's Tabellen zu im Internet). Bei unbekannt verzogen wären wohl auch Adressermittlungskosten legitim (beiim Einwohnermeldeamt fragen, wie hoch die sind, und abgleichen!).Allgemein kann man aber sagen, dass alles, was bei einem Forderungsbetrag unter 300€ an Inkassogebühren über 50 Euro liegt, übehöht ist und nicht bezahlt werden muss. Insbesondere Fantasiegebühren wie Kontoführung, Schreibkosten usw.

Wichtig: Bei Teilzahlungen immer Verwendungszweck Hauptforderung+Mahngebühren+Verzugszinsen angeben, sonst rechnet das Inkasso erst auf seine Gebührenforderung an und tilgt die Hauptforderung nicht oder nur teilweise.

Hallo „Hoschi2009“

Du sagst es, die haben nach gemerkt, dass du dort nicht mehr wohnst.

Und nun beschwerst du dich das die von einem Inkassoinstitut Post bekommst.Aufgabe eines Versandhaus Ware zu verkaufen und nicht Josef Matula sein Geschäft zu erledigen.

Offenbar hattest du im Zuge deines Umzuges auch keinen Postnachsendeauftrag erteilt, denn ansonsten wäre ja die Post vom Versandhaus bei dir angekommen.

Zu deiner Frage, ob du nun alles zahlen musst – möchte ich hier mal vorsichtig bemerken, du hast gegenüber dem Inkassoinstitut Zusatzkosten (Einwohnermeldeamtanfrage) verursacht, zu deren Ersatz du verpflichtet bist.

Vorschlag; Zahle die offene Rechnung schnellstens an das Versandhaus und nicht ans Inkassoinstitut in der Hoffnung, die geben Ruhe. Falls sie den „Rest“ auch noch anfordern, müsste man wissen, um was es sich im Detail handelt.

Ja, du musst bezahlen! Wenn deine Adresse nichtmehr gültig ist und du umziehst, musst du dies deinen Gläubigern schon mitteilen. Wenn du da nicht drandenkst, ist das natürlich schlecht. Vielleicht kannst du mit den Leuten reden, unwahrscheinlich dass es klappt - aber lass es nicht unversucht.

Was möchtest Du wissen?