Inkasso Becker GFKL - Wucherforderung

4 Antworten

Das Unternehmen hat seine Forderung an das Inkasso verkauft. Die kriegen jetzt das geld von Dir, nicht das Unternehmen. Und dass da aus 20€ 80 werden ist nicht unüblich und sogar noch recht human. Ist ein Standard, nicht Wucher. Totstellen bei einer berechtigten Inkasso-Forderung kommt überhaupt nicht gut. Zahl die Differenz, sieh es als Lehrgeld und vermeide so was demnächst.

Alles falsch an Deiner Antwort - Einfach alles falsch

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Hier wurde sehr wahrscheinlich nichts verkauft

Nur der Forderungseinzug wurde abgetreten

Forderungsinhaber ist also nicht das Inkassobüro

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Wenn etwas verkauft worden wäre, dürfen exakt 0€ Inkassokosten gefordert werden. Denn dann handelt das Inkassobüro in eigenem Namen und nicht mehr als Rechtsdienstleister, damit sind die Inkassokosten nicht mehr erstattungsfähig. Insofern: Bitte nicht so viel Blödsinn erzählen. Bei Gelddingen sollte man keine Aprilscherze verbreiten.

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Nicht totstellen. Teile den Inkasso-Fuzzis mit, dass du nie eine Mahnung erhalten hast und der Betrag zwischenzeit beglichen wurde. Und das sie ihre Forderungen doch bitte bei ihrem Auftraggeber geltend machen sollen....

Das Inkassounternehmen wurde ja bereits vom Gläubiger informiert, dass ich den Rechnungsbetrag von € 20 bezahlt habe und fordern nun nur noch "ihre" Kosten in Höhe von € 60 ein.

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@ickedu2

Und Du glaubst allen Ernstes, ein Inkasso arbeitet umsonst? Ja klar.. DU hast nicht gezahlt, DESHALB kam es überhaupt zu Inkasso-Forderung.. also sieh zu.

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@Warg1

Hab ich behauptet, dass ich das denke das Inkassounternehmen würde umsonst arbeiten? 1. Der Rechnungsbetrag wurde bereits an den Gläubiger beglichen! 2. Ich finde den Forderungsbetrag des Inkassounternehmens über das vierfache des eigentlichen Rechnungsbetrag weit überzogen! Und frage mich, ob das schon in den Bereich Wucher fällt?!

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@Warg1

Der Auftraggeber muß zahlen - nicht der Schuldner ;)

Hier ein recht neues Urteil

AG Brandenburg Entscheidungsdatum: 27.08.2012 Aktenzeichen: 31 C 266/11 Dokumenttyp: Urteil Die Mahnungen von Inkassounternehmen sollen im Übrigen zwar in mehreren Fällen Erfolg haben, in dem Sinne, dass der Schuldner auf diese Mahnungen leistet. Da aber die Mitarbeiter des Inkassounternehmens in der Regel weder über besondere Rechtskenntnisse verfügen, noch über ein nachhaltiges Druckmittel, das über die eigenen Möglichkeiten des Gläubigers hinaus geht, ist dieser Erfolg wohl nur unter den Aspekten zu würdigen, dass der Schuldner ohnehin auf nachdrückliche und mehrfache Mahnungen des Gläubigers geleistet hätte oder der Schuldner den Mahnungen des Inkassounternehmens aus irrationalen Gründen eine größere Bedeutung beimisst als den Mahnungen des Gläubigers selbst und nur deswegen die Forderung bedient. Beides rechtfertigt jedoch noch nicht, dem säumigen Schuldner deswegen allein schon auch die Inkassokosten aufzuerlegen. Denn der behauptete Erfolg von Inkassounternehmen – so dies den überhaupt zutrifft – beruht entweder auf einer Tätigkeit (Mahnwesen), die zunächst eine Aufgabe des Gläubigers selbst ist und auf Kosten des Schuldners in unwirtschaftlicher Art und Weise auf das Inkassounternehmen ausgelagert wird oder ggf. sogar auf der Ausnutzung einer unterschwelligen irrationalen Angst.Zahlt der Schuldner nicht innerhalb der üblichen Frist, ist es nämlich zunächst Sache des Gläubigers, sich um die Erfüllung der Forderung zu bemühen. Dazu gehören nach herrschender Auffassung die Überwachung der Zahlungseingänge und Zahlungsfristen sowie zumindest eine zweimalige Mahnung. (…) Die Beauftragung des Inkassounternehmens dient insofern nämlich ausschließlich der Bearbeitung und außergerichtlichen Abwicklung des Anspruchs. Solche Aufwendungen kann der Gläubiger von dem Schuldner aber regelmäßig gerade nicht ersetzt verlangen (BGH, BGHZ Band 181, Seiten 233 ff. = ZGS 2009, Seiten 369 ff. = NJW 2009, Seiten 2530 ff. = Das Grundeigentum 2009, Seiten 974 ff. = VersR 2009, Seiten 1121 ff. = Schaden-Praxis 2009, Seiten 304 f. = NZM 2009, Seiten 595 ff. = WM 2009, Seiten 1664 ff. = DAR 2009, Seiten 515 ff. = ZfSch 2009, Seiten 558 ff. = MDR 2009, Seiten 1166 ff. = VRS Band 117, Seiten 23 ff., Nr. 7; BGH, NJW 1977, Seite 35; BGH, BGHZ Band 66, Seiten 112 ff. = NJW 1976, Seiten 1256 ff. = VersR 1976, Seiten 857 ff. = MDR 1976, Seiten 831 f.; OLG Dresden, NJW-RR 1994, Seiten 1139 ff.; OLG Köln, WM 1989, Seiten 246 ff.; LG Berlin, Urteil vom 20.07.2009, Az.: 5 O 468/08, u. a. in: “juris”; AG Kehl, Urteil vom 26.04.2011, Az.: 4 C 19/11, u. a. in: “juris”).Diesen grundsätzlich somit nicht ersatzfähigen Eigenaufwand für die Einziehung einer eigenen Rechnung hat die Klägerin vorliegend aber nur “ausgelagert”, indem sie nach Eintritt des Verzugs ein Inkassobüro mit der Beitreibung beauftragt hat. Ihr stand selbstverständlich frei so zu verfahren. Jedoch kann sie die damit verbundenen Kosten nicht ohne weiteres auf den Schuldner umlegen, weil es sich gerade um Kosten des grundsätzlich nicht ersatzfähigen Eigenaufwands handelt.

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@rainerendres

Warte ich also die nächste Mahnung des Inkassounternehmens ab, auf die ich ebenfalls nicht reagieren werde? Plus vermutlich gerichtlichen Mahnbescheid, dem ich widersprechen werde? Vielen Dank für eine kurze Antwort :-)

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@Warg1
Und Du glaubst allen Ernstes, ein Inkasso arbeitet umsonst?

Das interessiert niemanden. Der, der die Musik bestellt, der zahlt sie auch. Dass ein geschäftserfahrener Gläubiger Hilfe braucht, um Bettelbriefe (sorry, Mahnbriefe meine ich) zu verschicken, ist einfach nur ein Witz.

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Nicht ansatzweise einklagbar in dieser Höhe

Hier wird auf Unkenntnis gehofft

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LG

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