Inkassebrief wegen web.de

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9 Antworten

  1. web.de wird nicht dadurch nicht vertragsbrüchig, dass sie bei offenen Forderungen die Leistung einstellen, das nennt man Zurückhaltungsrecht.
  2. Sind Inkassokosten nichts was er tragen muss. Er sollte die 15,- € zzgl. Zinsen an web.de überweisen und dem Inkassobüro einen Widerspruch schicken. Das wäre wahrscheinlich der einfachste Weg.
  3. Er könnte sich auch auf einen Streit einlassen und nicht zahlen, müsste nur dann reagieren, wenn ein gerichtlicher Mahnbescheid ins Haus flattert (höchstwahrscheinlich wird das aber nicht passieren).
Androctonus 30.08.2012, 19:57

Das ist doch alles Unsinn. Er ist in Zahlungsverzug und muss dann auch die Folgen tragen.

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kevin1905 31.08.2012, 00:20
@Androctonus

Nur den günstigsten Weg und das sind Inkassobüros nicht (Schadensminderungspflicht des Gläubigers).

Wer eine berechtigte Forderung durchsetzen will, beauftragt einen Rechtsanwalt oder leitet gleich das gerichtliche Mahnverfahren ein.

Warum ein Inkassobüro, welches nicht einmal zur Rechtsvertretung berechtigt ist und auch noch teurer ist als ein Anwalt, der sogar als Rechtsbeistand fungieren darf.

Die Mehrheit der deutschen Gerichte hält Inkassogebühren für nicht erstattungspflichtig. Wenn du diese gerne bezahlst und diese Nutzlosbranche am Leben hälst, sei es deine eigene Sache, aber rate nicht anderen dazu.

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Zahl den Betrag, sonst wirds teurer und versuche den Vertrag auf Kulanz zu kündigen vielleicht hast Du ja damit Glück

Zahl die 15 euro an web.de und gut ist Zinsen nicht vergessen, der ra schneider aus Gütersloh ist der aus und hof Anwalt der BFS risk den werden die schnell ran holen. und wenn du nicht 100% sicher bist wie du den fertig machst wird es schnell Dunckel für dich. Der schreibt Rechnungen das dir schlecht wird. Wenn die Angelegenheit bei web.de bezahlt ist lass den ra,Schneider kommen genau wie die BFS Risch das ist mein Tipp an dich .Nimm die paar Euro als Lehrgeld P.s das Geld auf das Konto von web.de nicht an die inkassoschergen

Zahlen, wird sonst noch teurer. Und nächstes Mal das "Kleingedruckte" besser lesen.

kevin1905 30.08.2012, 14:08

Verträge entstehen nicht aus Versehen.

Das Kleingedruckte ist hier irrelevant, da Preishinweise unübersehbar und deutlich hervorgehoben dargestellt werden müssen.

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FlyingCarpet 30.08.2012, 16:23
@kevin1905

Das man von selbst kündigen und das ein Abo stillschweigend weiterläuft ohne Kündigung, übersehen leider ja viele.

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Ich werfe hier nur ein Wort in die Runde:

Widerufsbelehrung

Wenn er die nicht schriftlich, per Fax oder per E-Mail bekommen hat, kann er diesen Vertrag immer noch widerrufen.

"Zudem hat er dem Vertrag ja vorher per Post und Einschreibe wiedersprochen."

Da verstehe ich jetzt etwas nicht. Du schreibst, er hätte nicht gemerkt, dass sich der Vertrag automatisch verlängert und dann schreibst Du diesen Satz.

web.de hat nichts mehr mit der forderung zu tun. die haben die forderung an das inkassounternehmen verkauft.

bei web.de kann ich mir nicht vorstellen das sie gegen das gesetz verstoßen zu haben, sie werden sie wohl grade noch rechtlich ok verhalten. also hat es keinen sinn die forderung anzufechten

sorry

kevin1905 30.08.2012, 14:09

Die meisten Forderungen die durch Inkassobüros betrieben werden wurden nicht gekauft.

Wäre dies der Fall dürfte das Inkassobüro keine Gebühren berechnen, da sie selbst der Gläubiger wären.

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Helmi123 31.08.2012, 00:12
@kevin1905

"Außerdem haben sie sein Konto gesperrt"

Das dürfte web.de auch nicht machen, wenn die Forderung abgetreten wurde!

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Wenn die Forderung berechtigt ist, sprich: Er das Abo abgeschlossen hat, und sich die AGBs nicht komplett durchliest, bzw. die hinweise auf der seite, dann hat er

a) pech gehabt b) muss er zahlen.

Jetzt im nachhinein zu sagen: ja ne wir wollten ja garkein abo, dat funktioniert nicht. Er muss ja nicht umsonst bestätigen, dass er alles gelesen hat.

kevin1905 30.08.2012, 14:10

Preishinweise müssen deutlich hervorgehoben dargestellt werden sonst kommt kein Vertrag zustande.

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Inominez 30.08.2012, 15:00
@kevin1905

Zitat des Abos: JA, ich möchte den WEB.DE Club 1 Monat kostenlos* testen.

  • Es gelten unsere Nutzungsbedingungen und das Widerrufsrecht. Sie können alle WEB.DE Club-Vorteile 1 Monat kostenlos testen und Ihre Club-Mitgliedschaft bei Nichtgefallen während dieser Testphase jederzeit beenden. Sofern Sie Ihre WEB.DE Club-Mitgliedschaft nicht bis zum Ende des Freimonats beenden, verlängert sich Ihre Club-Mitgliedschaft automatisch um weitere 12 Monate zum Preis von 5,- €/Monat inkl. MwSt. Um das Angebot wahrzunehmen, klicken Sie bitte auf nebenstehenden Button.

Das steht direkt auf der ersten seite, in schriftgröße 12 auf der seite. Das muss man bestätigen per Haken setzen, und dann nochmals bestätigen nach dem Buttonklick.

Da ist aber mal sowas von ein Vertrag abgeschlossen worden, da gibts nix dran zu rütteln. Mehr steht auf der Seite nicht. Das fällt auf wien bunter hund in der wüste. und es sind nur die paar zeilen, die man wirklich kurz durchlesen kann.

Hat er nicht gemacht, sein problem. Den Gerichtsprozess würde er knallhart verlieren.

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Bezahlen und auch die Mahngebühren. Wenn Du Einspruch erhebst wird es nur teurer.

Und den Vertrag kündigen. Das muss schriftlich erfolgen, das steht in den Bedingungen die Du akzeptiert hast. Das kannst Du bei Web.de nachlesen.

Die Methoden von Web. de sind zwar oft rabiat und zweifelhaft. Aber rechtlich sind die auf sicherem Boden.

kevin1905 30.08.2012, 14:08

Warum das Inkassobüro bezahlen? Hat er es beauftragt?

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kevin1905 30.08.2012, 19:09
@FlyingCarpet

Eben, web.de hats beauftragt, web.de trägt die Kosten. Nicht der Schuldner.

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Androctonus 30.08.2012, 19:55
@kevin1905

Da irrst Du. Wenn man in Zahlungsverzug gelangt, wie das hier der Fall ist, dann muss man für Mahnkosten aufkommen.

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kevin1905 31.08.2012, 00:21
@Androctonus

Mahnkosten des Gläubigers ja.

Das wären dann Briefe welche ihm web.de geschickt hat. 2,50 € pro Schreiben gelten hier als angemessen.

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Zahlt den Betrag, die Rechnung wird sonst immer höher und dann kommst der GV.

PeterTheodor 30.08.2012, 13:39

Leider, so sehe ich es auch.

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kevin1905 30.08.2012, 14:06

Seit wann kann man in Deutschland unbewusst rechtsgültig Verträge abschließen?

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Inominez 30.08.2012, 14:56
@kevin1905

Es gibt keine "unbewussten". Es muss extra bestätigt werden, dass man sich das durchgelesen hat, was angeboten wurde. Und da steht es,zumindest bei mir, überdeutlich drin, dass das Testabo sich automatisch verlängert, wenn nich rechtzeitig gekündigt wird. Und die Preise müssen erst seit 1 monat nochmal überdeutlich, für diejenigen die zum lesen zu faul sind, hervorgehoben werden.

Mit dem Klick bestätigt man den Vertrag. und dass ist nichtmal kleingedruckt.

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Exupery 30.08.2012, 18:59
@Inominez

Ganz recht. Diese Testabos spekulieren immer darauf, dass der User die Kündigung vergisst, deswegen sollte man DIREKT nach dem Testabo-Abschluss gleich wieder kündigen, und wenn man mal in die legale Falle getappt ist, kann man sich mit Nichtwissen leider nicht herausreden.

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