Inhaltsangabe und Mittel finden?

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2 Antworten

Ich würde sagen, ihr schreibt eine Interpretation von einer Kalendergeschichte.

Bei Interpretationen geht es vor allem um das Textverständnis: Was will der Autor mit seiner Geschichte aussagen? Zur Textinterpretation in der Schule gehören Einleitung, Hauptteil und Schluss.

 Bei der Interpretation von Kalendergeschichten sollten Merkmale - wie beispielsweise der geschichtliche Hintergrund - berücksichtigt werden. Auf zu viele Details sollte dabei verzichtet werden - die Handlung sollte kurz und chronologisch wiedergegeben und dann interpretiert werden. Alle aufgestellten Behauptungen müssen mit Zitaten aus dem Text belegt werden.Am Ende der Textinterpretation steht - als Fazit - eine wertende Zusammenfassung. Wichtig ist es, dass alle für die Interpretation verwendeten Quellen nachprüfbar sind.

Bei der Interpretation von Kalendergeschichten sollten Merkmale - wie die moralische Belehrung des Volkes und die lehrhaften Tendenzen der Erzählungen - beachtet werden. Inhalt und Entstehungsgeschichte des Textes sollten in Bezug auf die Biographie des Autors geprüft werden.

Also nochmal genauer:

Den Hauptteil beginnen Sie mit der Analyse des Gedichtes: Bestimmen Sie die Gedichtart (Sonett, Ode, Ballade) und geben die Anzahl der Strophen und Verse an.

Reimform (Paarreim, Kreuzreim) und Metrum (Jambus, Trochäus, Daktylus) bilden das Herzstück der Analyse. Im Paarreim beispielsweise reimen sich die beiden aufeinanderfolgenden Verse und werden mit kleinen Buchstaben gekennzeichnet (aabb). Lesen Sie das Gedicht laut, um den Rhythmus und so das Versmaß festzustellen.

Bei der Analyse der Sprache beachten Sie besonders den Satzbau (Ellipsen, Parallelisierung), Wortwahl (Wiederholung, Schlüsselwörter), den Stil (humorvoll, sachlich) und die Anwendung rhetorischer Mittel wie der Alliteration (gleichlautender Wortanfang: Wind und Wetter, Mann und Maus), Metapher (bildhafte Schilderung), der Ironie oder Klimax (zum Beispiel Steigerung: „Er kam, sah und siegte“).

Suchen Sie nach Klangformen wie Pausen oder Assonanzen (Gleichklang der Vokale am Wortende: tragen, klagen).

Bei der inhaltlichen Untersuchung stellen Sie die Beziehung des Titels zum Gedicht her und stellen das Thema vor.

An das Ende des Hauptteils setzen Sie eine inhaltliche Gliederung (Sinnabschnitte, Steigerung, Höhepunkt/Wendepunkt).

Erst jetzt erfolgt die Interpretation des Gedichtes: Deuten Sie die sprachlichen Mittel und inhaltlichen Aspekte, ihre Funktion und Wirkung.

Vergessen Sie nicht, alle Behauptungen mit Zitaten und Zeilenangaben zu belegen.

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Ich denke damit sind Stilmittel gemeint. Das sind zB Metaphern, Alliterationen oder Personikationen. Die können 'ne bestimmte Botschaft ausdrücken, müssen dies aber nicht. Du musst quasi deuten, was der Autor mit der Geschichte ausdrücken will, eventuell eigene Bezüge einbeziehen und deine Deutung belegen mit Zitaten aus dem Text.

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