Inhaltsangabe Hilfeeeee

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2 Antworten

■Einleitung ■Hauptteil ■Schluss (nicht zwingend notwendig)

Einleitung der Inhaltsangabe

Eine Inhaltsangabe sollte mit einigen Fakten zum vorgestellten Werk beginnen.

Folgende Eckdaten gehören in die Einleitung: ■Korrekter Titel des Werkes ■Vollständiger Name des Autors ■Textart / Textsorte (Drama, Gedicht, Roman, …) ■Ort und Zeit der Handlung

Ebenfalls in der Einleitung wird die Handlung kurz umrissen. Dazu genügen ein bis zwei Sätze. Es muss deutlich werden, wer die Hauptpersonen sind.

Hauptteil der Inhaltsangabe

Nachdem die Einleitung geschrieben ist, geht es im Hauptteil einer Inhaltsangabe um die eigentliche Handlung. Hier wird des Wesentliche des Inhalts zusammengefasst.

Der Handlungsablauf muss unbedingt in der zeitlich korrekten Reihenfolge wiedergegeben werden. Das gilt insbesondere dann, wenn es im Originaltext Zeitsprünge und Rückblicke gibt.

Es gibt einige Fragen, die beim Schreiben des Hauptteils helfen. Die Zusammenfassung sollte sich aber nicht an der Reihenfolge der Fragen, sondern am Handlungsablauf orientieren. ■Wer sind die Hauptpersonen? ■Was sind die wichtigsten Ereignisse? ■Wo spielt sich die Handlung ab? ■Wann finden welche Vorgänge statt? ■Welche Geschehnisse hängen zusammen? ■Wie und was denken die Personen?

Und achte darauf, immer im Präsens zu schreiben und NUR indirekte Rede zu benutzen.

Schluss der Inhaltsangabe

Der größte Teil der Inhaltsangabe ist nun geschrieben. Trotzdem sehr wichtig ist auch ein guter Schluss. Dieser letzte Abschnitt geht über die eigentliche Handlung des Textes hinaus.

Der Schlussteil kann eine kurze Bewertung des vorgestellten Werkes beinhalten (Rezension).

vielleicht 1.wie sill eine gute beziehung aussehen 2worsn erkennt man eine 3Beidpiele zu guten bezirhungen 4gibt es eher mehr ider wenig gute beziehungen 5.Länder (wo es bessere gibt) 6.Mit welchem Alter

Also wir haben diesen text bekommen und davon eine inhaltsangabe Eine schöne Beziehung,

Grete Hehmke hatte das nordfriesiche Dorf, in dem sie geboren und aufgewachsen war, nur einmal in ihrem Leben für längere Zeit verlassen: vor 50 Jahren, 1933 , als eine dreiwöchige Hochzeitsreise ihr den unauslöschlichen Eindruck vermittelte, dass es im südlichen Harz immer regnet.

Ihr Mann war ja nun tot. Aber Grete Hehmkes Lust zu leben, war noch nicht erschöpft.Es gab mehr als nur den einen Edeka-Laden, das wusste sie genau.

Mit dem Autobus in die Kreisstadt-das war schon ein Erlebnis! Gierig nach neuen Eindrücken warf sie sich energisch ins Getümmel. SIe war aufgeregt, glücklich, neugierig. Futter für den alten Kopf. Wunderbar.Als Höhepunkt das Warenhaus. Nein, so was Schönes aber auch! Hunger! Restaurant? Da!

Ein freier Tisch.Handtasche über die Stuhllehne hängen,Mantel an den Haken,in Blickrichtung.Hinsetzen,Erleichterung.

Bedienung kommt nicht. Aha , es gibt gar keine Bediehnung hier. Genau hinsehen, wie die anderen das machen.Kapiert.

Grete Hehmke verläßt ihren Tisch, reiht sich ein in die Schlange, greift sich das orangefarbene Tablett.

Ordert selbstbewußt Kohlroulade mit Salzkartoffeln und einen Karamelpudding, eine Brause dazu, bezahlt an der Kasse. Teuer ist es ja, muss man schon sagen. Die Kohlroulade sieht elend aus, man müsste ihr mal was zu futtern geben-Grete Hehmke ist voller Heiterkeit.

Aber sie hat kein Besteck. Wo bekommt man hier denn Messer und Gabel? Einen kleinen Löffel braucht sie auch.Und eine Serviette. Aha,da neben den orangefarbenen Tabletts.Aufstehen, hingehen,holen. Grete Hehmke kommt an ihren Tisch zurück.

Sie stutzt ,setzt sich.Auf ihrem Platz hockt ein Farbiger und isst von ihrem Teller.Ganz manierlich.Es schmeckt ihm.Grete Hehmke nimmt gegenüber von dem schwarzen Mann Platz.. Der lächelt einladend.Grete Hehmke wurdert sich über nichts mehr. Sie lächelt ebenfalls freundlich und zieht das orangefarbenene Tablett behutsam, aber bestimmt in die Tischmitte.Die Portionen in diesem Kaufhaus sind ja reichlich bemessen, das reicht für zwei.Sie speisen. Teilen jede Kartoffel, er schiebt ihr ein besonders appetitliches Gürkchen zu , sie überlässt ihm ein grösseres Stück Roulade. Er ist schließlich ein kräftiger junger Mann.

Der Farbige gießt gelbe Brause in das Glas, bietet ihr zuvorkommend an, trinkt selbst aus der Flasche. Manchmal klappern ihre Teelöffel gegeneinander, wie sie sich den Pudding geschwisterlich teilen.

Eine Unterhaltung findet darüber hinaus nicht statt. Nur ein Blick des Einverständnisses.Seele essen Angst auf.

Mit den Papierservietten die Münder abwischen, ein liebenswürdiges Kopfnicken, der Farbige steht auf und geht.

Na, dankeschön hätte er ja wenigstens sagen können. Grete Hehmke hat doch Grund,an den Umgangsformen des Farbigen zu zweifeln.Ihre Handtasche ist weg. Sie hing über die Lehne des Stuhls, auf dem dieser Farbige saß. Auf,auf!Haltet den Dieb!Eben geht er hinaus.

Grete Hehmke dreht sich um,stößt an den Stuhl in ihrem Rücken.

Gott sei Dank! Da hängt ja die Handtasche. Es gibt auch anständige Farbige. Die Kohlroulade auf dem orangefarbenen Tablett auf dem Nebentisch ist leider schon etwas kalt.Aber den Karamelpudding könnte sie noch essen. Na, und eine halbe Brause schafft sie wohl auch noch.....

Henning Venske

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