Inhalt einer Bauvoranfrage

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2 Antworten

Die Bauvoranfrage kann von jeder Person eingereicht werden, hier ist also noch kein bauvorlageberechtigter Verfasser notwendig. Im Allgemeinen bekommt man auf die gestellte Frage auch die passende Antwort, fragt man also "Kann ich auf diesem Grundstück ein Haus bauen ?" so lautet die Antwort "Ja" oder "Nein". Das ist zwar schön, nützt natürlich als Vorbereitung für einen Bauantrag nicht allzuviel... Insofern ist es schon zu empfehlen, möglichst detaillierte Skizzen und Beschreibungen entsprechend des Arbeitsstandes einzureichen. Der Satz, der in unseren Bauvoranfragen immer steht lautet dazu : "Ist das Bauvorhaben in der dargestellten Form bauplanungsrechtlich, denkmalschutzrechtlich und nach der Gehölzschutzsatzung zulässig?"

Hallo, das ist zwar super das jede Person einen Bauvorantrag stellen kann aber was ist mit Punkt 5. Entwurfsverfasser (§ 54 SächsBO) Lasse ich diesen Punkt bei dem Antrag einfach frei? Danke im voraus für die Info

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Das ist falsch. Notwendig ist ein "bauvorlageberechtigter Entwurfsverfasser"

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Die genaue Form der Voranfrage ist rechtlich nicht festgelegt. Aber es empfiehlt sich, möglichst viel Klarheit zu schaffen, sonst riskiert man einen negativen Bescheid, Verzögerungen und Nachfragen. Es sollten sehr wohl Skizzen und Grundrisse dabei sein, aber die kann man selber machen, muß nicht von Architektenhand und nicht maßstabsgetreu sein.

Ziel der Anfrage ist vor allem zu klären, ob grundsätzliche öffentliche Belange gegen das Projekt sprechen und auf was die Behörde bei der Realisierung Wert legt, z.B. maximale Bauhöhe. Das erspart Fehlplanungen.

Hallo, vielen, vielen Dank für die schnelle Antwort. Sie haben mir sehr weiter geholfen.

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Das ist falsch. In jeder Landesbauordnung stehen genaue Vorgaben über Art der Bauvorlagen, amtliche Antragsvordrucke und zulässige Entwurfsverfasser.

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