Infrarotheizung Erfahrung Haus Umrüstung

4 Antworten

Ok. Also mit infrarotheizungen wird das Ganze deutlich teurer als mit NSH´s. 250€ Heizkosten wären mit Gasheizung realistisch. Mit Stromheizung brauchst du bestimmt mehr. Man geht von 1,50€ Heizkosten pro m² bei Verbrennungsheizung aus. Mit Strom deutlich mehr. Ich würde eine Gas oder Pelletheizung einbauen lassen. Strom macht dich auf Dauer arm. Ein Fachforum, das ich dir ans Herz legen kann: haustechnikdialog.de

Eine Dämmung für Ihr Haus wäre sehr ratsam. Das sollte das erste sein, was Sie an Ihrem Haus vornehmen. Infrarotheizungen machen umso mehr Sinn, desto besser gedämmt ist, oder wenn Sie eine gute Speichermasse haben. Wir haben viele Referenzhäuser in ganz Deutschland, welche mit Infrarotheizung heizen. Sie können uns gerne eine PM schreiben und diese Personen besuchen. Bestimmt findet sich auch in Ihrer Nähe ein Referenzkunde. Zudem kann ein erfahrerner Berater eine Wärmebedarfsberechnung vornehmen, damit Sie einen guten Richtwert für den jährlichen Verbrauch haben. Infrarotheizungen sind im Gegensatz zu Nachtspeicherheizungen immer günstiger, da Sie flexibel heizen können und der Wirkungsgrad einer Infrarotheizung höher ist. Es stellt sich lediglich die Frage, wie lange die Amortisierung für die Anschaffung dauert. Oftmals sind die Einsparungen nur bei 15 % und dann lohnt es sich nicht, da eine Amortisierung 7 bis 10 Jahre benötigt. Es gibt aber viele Fälle bei denen Infrarotheizungen, Einsparungen von 40 % gegenüber Nachtspeicherheizungen erreichen. Zudem testen viele Kunden einzelne Räume aus. Sie können ein ganzes Haus mit 5000€ bis 7000€ ausstatten. Zudem ist die Installation sehr einfach, gegenüber Zentralheizungen. Bitte kontaktieren Sie einen guten Berater und lassen Sie sich eine Wärmebedarfsberechnung geben. Oftmals können Sie auch eine Testheizung für einzelne Räume erhalten. Nützliche Informationen finden Sie im Forum für Infrarotheizungen www.infrarotheizungforum.de

Über Heizenergieverbräuche wird offensichtlich nicht gerne gesprochen, daher wird hier kaum jemand aus Erfahrungen reden.

Das Beheizen mit Strom ist wegen den hohen Umwandlungsverluste bei der Stromerzeugung aus fossilen Brennstoffen schon recht teuer, darauf kommen heute noch die Steuern und die Umlagen nach dem EEG.

Bei dem Baujahr 1962 des Hauses ist vermutlich von einer geringen Außenwandstärke auszugehen, womöglich nur 24cm Mauerwerk.

Um dauerhaft die Heizkosten zu senken, wäre hier eine kapillaraktive Innendämmung MIT einer Wandheizung ratsam. Die Kapillaraktivität des Dämmstoffs behindert den Feuchtetransport nicht. Holzfaserdämmstoffe bieten sich hier an. Durch die in den Putz eingebrachte hydraulische Wandheizung wird die Innenwandoberfläche warm und schimmelfrei gehalten. Durch die Wärme der Heizschlangen wird die Feuchtigkeit verdrängt, der Dämmstoff ist somit vor Feuchte geschützt.

Es bedarf natürlich einer Anlage zur Warmwassererzeugung. Bei Flächenheizungen kommt ggf. auch eine Wärmepumpe in Frage, allerdings sollte der Dämmwert der Auskühlflächen des Hauses berücksichtigt werden (Heizlastberechnung), denn ggf. kann die Wärmepumpe die erforderliche Wärmemenge nicht zur Verfügung stellen.

Mit einer Gasheizung ist man heute noch relativ gut beraten, bei der Holzpelletheizung oder der Ölheizung werden separate Räume benötigt.

Von einer Außenwanddämmung kann ich übrigens auch nur abraten, denn diese sorgt für Auffeuchtungen des Mauerwerks, da die Feuchtigkeit nicht nach außen abgeführt werden kann. Mangels Wärmespeicherfähigkeit fällt die Oberfläche der Außendämmung oft unter den Taupunkt. Kondensat, Algen und Schwarzschimmel auf der Fassade sind die Folge. Durch Putzrisse, etc. feuchtet der Dämmstoff auf und verliert an Dämmwirkung. Daher ist ein regelmäßiger Anstrich der Fassade nötig (Sanierung-/Folgekosten).

Nachtspeicherofen...wie Nachts/ Tags einstellen? Ratlosigkeit?!?

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Hallo, ich brauche bitte euer Fachwissen. Meine Mum hat unser Haus renoviert und die alten Nachtspeicheröfen abgebaut und zum WertstoffHof gebracht. Mittlerweile hat ein Installateur eine neue Gasanlage etc eingebaut. Die ENBW akzeptiert aber die Kündigung nicht über den Nachtstrom weil sie einen Nachweis von einem Installateur der im Installateurverzeichnis eines Elektrizitätsversorgers eingetragen ist über den Ausbau möchten. Im Internet kann ich jedoch nichts finden, das verbietet sowas selbst zu machen und mein Anwalt wüsste davon auch nichts. Meine Mum ist komplett fertig und jetzt dachte ich, ihr könnt mir helfen. Danke.

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Bild-Infrarotheizung - Heizstäbe werden sichtbar und braun

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Wir wohnen in einem 2 Fam. Haus, welches mit "alten" Nachspeicheröfen geheizt wird (ohne Außentemp.steuerung etc., nur Aufladezeit am Rädchen einstellen, das wars). Abends oft frisch in den Zimmern, und morgens oft zu warm. Wir planen den oberen Teil des Hauses (ca. 8 Öfen) gegen Infrarotheizungen auszutauschen. Wer hat, was die Heizkosten angeht, da Erfahrungen? Bitte nicht diejenigen, die Öl- Gas- oder Holzheizungen besitzen melden. Ich weiß, dass Strom eigentlich teuer ist, dennoch haben wir keine Leitungen im Haus, also ein "radikaler Heizungsumbau" scheidet schlichtweg aus. Die meisten Infos im Netz sagen aus, dass die Infrarotheizungen auf keinen Fall teurer sind als alte Nachtspeicheröfen....aber ganz wenige behaupten eben auch etwas anderes.....wer kann helfen??? DANKE!!

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