Infos zur gründung einer dönerbude

4 Antworten

Odenwald hat Dir schon einen guten Überblick gegeben. Noch der Hinweis, dass eine einfache Gewerbeanmeldung nicht reicht. Es wird eine Konzession von der Gemeinde benötigt. Das ist eine extra Genehmigung. In der Regel auch richtig teuer.

Rege Dich über die Kritik nicht so künstlich auf. Sie ist angemessen. Weil Deine Frage wirklich nicht die ist, die ein Filialleiter stellen sollte.

Dabei kann Dir hier auch keiner sagen was Du verdienen musst.

Etwas ganz anderes ist noch die Markterwartung. Es wird immer die Neueröffnung geben, die allen anderen die Kunden weg holt. Weil er oder sie einfach besser ist. Leckere Soßen anbietet usw.

Grundsätzlich ist die ökonomische Zeit des Döners vorbei. Er befindet sich in einer Phase, die ich als Zeichen für den Abschwung sehe. Bei einer Investitionshöhe, die tatsächlich in dem genannten Bereich liegt und der Möglichkeit, dass weder Dein Kumpel noch Du Koch gelernt hast - Finger weg.

Schnelle Rechnung dazu: Döner verkaufen sich je nach Region zwischen 3 Euro und 3,50 Euro. Umsatzsteuer beachte ich gar nicht, würde aber das Ergebnis belasten. Ich rechne auch nicht, dass zwei Leute davon leben wollen, sondern nur mit Arbeiterlöhnen. Und der arbeitet für miesen Lohn. Monatliche Kosten Pacht, Steuerberater, Verpackungen, Strom usw. liegen vermutlich bei 1.200 Euro. Sechs Tage geöffnet á 8 Stunden. Dazu jeweils zwei Stunden Vor- und Nachbereitung. 60 Stunden/Woche * 4 Wochen * (10 Euro/Stunde brutto + 2 Euro Lohnnebenkosten) = 2.880 Euro Lohnkosten im Monat. Übrigens der Mindestlohn beträgt 8,50 Euro. Gastronomie hat einen Tarifvertrag, der dürfte als allgemeinverbindlich erklärt sein, dann müsste man auf der Grundlage noch einmal genauer rechnen, aber die Schätzung sollte in dem Stadium reichen.

Deine Anfangsinvestitionen, die sollten spätestens nach sechs Jahren wieder drin sein. Dann müssen die Geräte im Schnitt auch in 12 Jahren erst erneuert werden. Das kann mit unterschiedlichen Nutzungszeiten stimmen, wenn man pflegt und ordentlich investiert. Also 30.000 Euro nach 6 Jahren zurück, 5.000 Euro im Jahr - ca. 400 Euro im Monat.

Ohne Warenaufwand haben wir jetzt reine Kosten von 1.200 + 2.880 + 400 = 4.480 Euro. Fladenbrot, Sauce, Salat, Fleisch pro Döner 25%. Bei einem Döner von 3,20 also 80 Cent Wareneinsatz. Rohgewinn pro Döner 2,40 Euro. Kein Gewinn bei 1.866 Döner. Kostendeckung. Erst bei Döner 1.867 fängt der Gewinn an.

8 Stunden am Tag auf. 6 Tage die Woche. 192 Verkaufsstunden. Verrate mir bitte in welcher Stadt Du im Sechs-Minuten-Takt die Döner raus schieben kannst. Es gibt blöder Weise immer die Spitzenzeiten und den Totentanz. Zum Teil kann man das mit Aushilfen ausgleichen. Aber da muss man natürlich an die Lohnkosten denken. Der Traum vom guten Leben ist passe. Da müsst Ihr Euch was interessanteres einfallen lassen. Die ganzen Risiken lohnen nicht.

fragt doch mal jemanden wo eine hat, ich kenne einige Leute die haben einen Hänchengrillwagen , verdienst ist sehr abhänig vom Standort begehrt sind natürlich immer Standorte mit viel Publikumsverkehr wie z.b. Grossmärke / Einkaufszentren aber die Standmieten sind sehr hoch, hinzu kommen noch Kosten für Strom / Gas/ Entsorgung von Fett usw. Und ein Wagen / Ladeneinrichtung ist relativ teuer. Wichtig ist erstmal  eine Standortanalyse, wenn im umfeld von 1 KM schon andere sind macht es wenig sinn noch die 4-5 Bude aufzumachen und nur über den Preis verkaufen geht nicht gut. Gut leben kann man davon nicht da ihr euch ja auch versichern müsst und auch die Krankenversicherung (pflicht) bezahlen müsst + zwangsmiedglied bei der Berufsgenossenschaft werdet. Auch kommt dann mal das Gesundheitsamt vorbei ;)

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