Infos, über Kurzzeitpflegefamilen

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2 Antworten

Hallo. Um überhaupt Kinder in die Kurzzeitpflege zu bekommen, musst du erstmal bestimmte Kritereien aufweisen und kompetent sein. Das heißt. Kinder bleiben Kurzzeitpflege nur 6 Wochen. Das Ehepaar muss in den 6 Wochen die Kinder gut beobachten, alle Ängste, ob ADS ,ADHS vorliegt, geistig Behindert u.v.m. Ehepaare die sich für soetwas entscheiden, müssen Heute einen Lehrgang absolvieren um Kinder abtesten zu können. Denn nach den 6 Wochen werden die KInder nach deiner Einstufung in andere Pflegefamilien oder Heime unter gebracht. Das ist eine harte Arbeit. Ausuchen? Nein, Kinder die in eine Kurzzeitpflege kommen sind Notfälle und müssen schnell von zu Hause raus. Und da kann man nicht aussuchen wer neidlich ist oder nicht. Du bist da um sie ab zu testen und zu pflegen, damit sich die nächste Langzeitpflegefamilie auf das Kind vorbereiten kann und vom Jugendamt Infos über das Kind erhält, wie es ist. Es gibt zwar Ausnahmen, dass man sich für eine Kurzzeitpflegefamilie bewerben kann, wenn nicht genügend da sind. Aber bedenke, dass die meisten einen psychsichen Knacks haben und sehr schwierig sind im Umgang. Frech, psychotisch, machen alles kaputt, klauen, nässen ein, hören nicht, weil du nicht die Mutter bist, machen was sie wollen, wenn du 2 oder 3 Kinder hast, Stress pur. Zudem musst du auch Platz habe. Jedes Kind muss ein eigenes Zimmer haben. Zu zweit, das gibt es Heute nicht mehr. Der Lohn: Kommt auf Alter und Behinderung an.

Kleine Kinder CA 400€ Monatlich. Dann geht es bis eben über 500€ rüber bei 8 Jährigen. Jugendlichebis zu 800€ . Bei Behinderten bekommt man etwas mehr, wegen dem Aufwand. Ein einmaliger Zuschuß für Möbel CA 700€ pro Zimmer.

Schaffst du e s in den 6 Wochen mit dem Kind oder KInder zum Augenarzt zu gehen, was deine Pflicht ist, und braucht das Kind eine neue Brille, gibt es da auch einen kleinen Zuschuss. Viele Pflegefamilien machen es einfach nicht, weil sie vom Pflegegeld für die Brille zuzahlen müssen. Das überlassen viele lieber die Pflegefamilien im Anschluß, was eine Suaerei ist. Das Geld ist für das Kind, für Kleidung, Schulsachen, Ausflug, eben Brille, Fahrrad, Roller, Dreirad, Klassenfahrt, wenn eine in den 6 Wochen anfällt, Essen, jeh nach Alter auch Handy, PC. Es hört sich viel an das Geld. 1/4 davon sollte dein Lohn sei und mehr nicht. Sonst machst du es nur des Geldes wegen.Aber Achtung, das wird vom JA kontrolliert. Du musst alle Bons aufbeahren was du für das Kind gekauft hast, wie es ernährt ist. Zahnarzt und Vorsorgeuntersuchungen sind Pflicht. Ebenso eine Haftpflichversicherung. Und du musst dich 24 Std um das Kind -Kinder kümmern. Wir haben 4 Pflegekinder groß gezogen, weil meine Frau Kinder liebt. 3 eigene. Uns ging esnie um das Geld. Wir haben auch nur das beantragt was uns zustand aber auch nicht immer. Die Hälfte des Pflegegeldes haben wir für jedes Kind angelegt bis zum 18ten Lebensjahr. Wir hatten das Glück, dass wir keines davon wieder abgeben musste. Das ist der nächste Punkt. Man gewöhnt sich schnell an ein fremdes Kind, wenn man ein Pflegekind wüncht und nicht nur das Geld. Es tut sehr weh, wenn sie nach 6 Wochen wieder gehen. Wir wollten das auch erst machen. Dann aber meine Frau. Um Gottes Willen. Wenn ich mich an das Kind gewöhnt habe, gebe ich es nicht wieder her. Ich bin Psychologe und brauchte keinen Lehrgang. Meine Frau war Lehrerin und auch Psychologin. Wie gesagt wir hatten 4. Mädchen. 2 davon haben wir nach 6 Jahren adoptiert. Bei den anderen 2, wolltes es die Mütter nicht. Sonst hätten wir sie auch genommen. Aber nun sind alle erwachsen, kommen mit ihren Kindern zu uns. Und ich habe niemals Pflegekind gesagt. Immer:,, Das sind meine 4 Mädels.":,, Die haben aber keine Ähnlichkeit mit euch.":,, Die gehen nach der Oma und Opa rüber." Eine Adoption pro Kind kostest 12.000€. Aber wir wollten diese Kinder nicht wieder hergeben. Und Heute sind wir Oma und Opa und lieben unsere Enkel. Auch von den Beiden die wir nicht adoptieren durften. Sie alle waren wie unsere eigenen Kinder.Keinen Unterschied zu unseren eigenen. Wir haben alle gleich behandelt und sie sind alle gut geraten. Wenn du so denkst, dann bewerbe dich darum, aber ich sage dir, es ist sehr schwer, diese Kinder nach 6 Wochen wieder ab zu geben, wenn du ein Herz für Kinder hast. Ansonsten lass es. Du würdest schimpfen, weil sie Unsinn machen, Sie schreien Nachts vor Angst, weil sie geschlagen oder sexuell mißraucht wurden. Du musst trösten können. Selbst wenn ein KInd sagt:,, Ich hasse dich:" Nehme es in den Arm und sage:,, Na und, ich liebe dich trotzdem." Ich rate dir davon ab. Du hast so wenig Ahnung davon. Ist echt harter Job. Kinder brauchen Liebe.Und sie müssen sich veratnden fühlen, sonst klappt es nicht. Du kannst so ein Kind nicht in die Ecke stellen. Es will immer was. Ruhe - sehr wenig Nicht nur die Pflege ist schwer,sondern auch die Ehe leidet darunter, enn ihr kein eingespieltes Team seid.

Ich denke aber, du ist nicht reif genug dafür. Die Kinder würden mehr leiden als vorher. Paul

Melodey97 30.07.2011, 09:22

Aja Ich habe da aber was anderes gehört vom Jugendamt Und ich wollte mich danach erkundigen weil eine Bekanntin mir davon erzählze Und deine Frau ist lehrerin und pschologin zu gleich ?? erst lehramt studiert und dann medizin, schon klar !!!

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Paula25 30.07.2011, 20:36

Hallo. Ja, bei uns in Niedersachsen ist es so. Ich schrieb aber ja auch, dass das JA Ausnahmen machen, wenn Pflegefamilien knapp sind. Und meine Frau hat nicht Medizin studiert, sondern wie ich Psychologie. Gut wir haben die Erfahrungen, dafür aber auch 4 Mädels groß gezogen, die wirklich am Anfang sehr schwierig waren. Einfach ist das nicht, und hart Arbeit. Aber wir haben sie nach und nach gut erzogen und noch hin bekommen. Man muss auch keine Fachkraft sein, aber die meisten JA verlangen einen Lehrgang. Was hat man dir denn erzählt? Ich sage dir nur, es ist auf eine Art was schönes, aber harte Arbeit, ständig muss einer zu Hause sein, jeh nach Alter. Und 6 Wochen gehen auch schnell herum, und mann musst du dem JA ungefähr sagen können, was für Störunge vorliegen können, nicht medizinisch, sondern eben was dir aufgefallen ist, der eine spricht für sein Alter nicht richtig, der andere ist total unruhig, macht die ganze Familie verrückt, ein anderer hat kein Maß am Essen, einässen, Schlafstörunen, wenn ein Kind immer wieder aufsteht, schlecht in der Schule, will keine Hausaufgaben machen und und und. Das fällt im Normalfallerweise jede Mutter selbst auf, aber hier sind es eben nur 6 Wochen. Und was ist, wenn eines sehr lieb ist und du es nicht wieder hergeben willst? All das kann vorommen. Das will gut überlegt sein. Man gewöhnt sich schnell an fremde Kinder, sehr schnell, wenn du Kinder liebst. Wir haben es nun 3x durch gemacht, wobei die erste eine ganz liebe war. Die zweite war völlig anders und psychotisch, brauchte Therpaie, auch Ergotherapie wiel sie Grobmotorigkstörungen hatte und die Sprache unterlag bei weitem den anderen KIndern der selben Altersklasse. Also Logopädie und viel üben zu Hause. Aber wir haben auch sie hin bekommen mit sehr viel Geduld und Nerven. Nun hatten wir aber Zeit, da für uns nur Langzeitpflege in Frage kam. Was heißt Zeit. Sie musste in der Schule sehr gefördert werden. Aber wir hatten eben das Glück, dass wir beide Lehrer sind und sie gut fördern konnten. Das JA sagt dir auch nicht alles, was dir alles zusteht, und wenn du zu oft dort anrufst, heißt es; -Sie sind ja nicht kooperativ." Das JA verdreht schnell Vieles,glaube mir. Sie machen es dir erstmal schmackhaft, wenn Mangel an Pflegefamilien besteht. Und nachher sitzt du da mit einem oder 2 Kindern, bist ratlos was du machen sollst. Wenn ein Kind die halbe Nacht nur schreit, was machst du dann? Du kannst Pflegekinder nicht mit normal erzogenen Kindern die auch schon oftschwierig sind vergleichen. Erstamal alles neu, dann ,ich will wieder nach Hause, stellt sich in die Ecke und schreit oder läuft weg. Wenn das so einfach wäre, bräuchten solche Kinder nicht von zu Hause weg, das muss dir klar sein,dass so einiges auf dich zu kommt und du wenig Unterstützung bekomms tvom JA. Sie versprechen dir alles, tun aber nichts. Wenn 1 Kind erstmal bei dir ist, musst du sehen wie du damit klar kommst. Das ist die Realität.Wie gesagt, mit einer hatten wir sehr viel Glück. Die anderen 3 haben uns das Leben am Anfang zur Hölle gemacht. Gruß: Paul

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Dir gehts doch gar nicht um Kinder die Hilfe benötigen ,sondern nur um Profit raus zuholen

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