Informiert die Psychiatrie das Jugendamt?

6 Antworten

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Nein!

Es gibt immer noch das Gebot der "ärztlichen Schweigepflicht"

Und warum sollte das ein Grund sein, Dich beim Jugendamt zu melden?

Wenn Deine Tochter gut von Dir versorgt wird, und in ihrer Entwicklung keine Störungen zeigt... was solls?

Und falls und wenn und wie auch immer dann doch... Die Kindergärten und Schulen suchen zuerst immer das Gespräch mit den Eltern: Dort liegt die Erziehungskompetenz... und die Verantwortung.

Gemeldet würden z.B. 10-jährige, die sinnlos betrunken in der Öffentlichkeit auftauchen... durch die Behörden = Polizei

Also einfach cool bleiben... und freu Dich auf die Therapie: Ein richtiger Schritt in eine richtige Richtung..

... und Du bist unbelastet

Sincerely, Norbert

ein Kind wird nicht einfach nur aus dem Grund einer psychischen Erkrankung weg genommen. Wenn allerdings aufgrund deiner psychischen Erkrankung eine Gefahr für das Kind entsteht, dann schon. Was machst du mit der Kleinen wenn du in stationäre Therapie gehst? Vielleicht brauchst du dafür sogar das Jugendamt. Aber das Jugendamt ist nicht dein Feind. Im Gegenteil, die können auch ein wichtiger Verbündeter sein. Sie können dir nämlich genau für so eine Zeit eine gute Betreuung für deine Kleine organisieren. Im Jugendamt wird hoch anerkannt wenn sich jemand mit seinen Problemen auseinander setzt und daran arbeitet, niemand erwartet dass du perfekt bist.


Was wäre denn, wenn dir das Jugendamt eingeschaltet wird.

Viele Menschen sehen das Jugendamt als großen bösen Feind, der Kinder aus Familien reißen will, aber das Gegenteil ist in der Realität der Fall. So schnell wird man sein Kind nicht los.

Um deine Frage zu beantworten, weder Arzt noch Therapeut wird das Jugendamt informieren, sofern das Wohl des Kindes nicht gefährdet ist. Das Wohl ist durch eine Krankheit nicht zwangsläufig gefährdet.

Terror durch Kindesvater- Welche Optionen?

Ich muss ein wenig ausholen. Meine Schwester hat mit ihrem Ex einen 3-jährigen Sohn. Er hatte sie damals so weit, dass sie ihrer Familie - auch mir- den Rücken gekehrt hat. Wir waren immer nur gut genug, wenn sie in irgendeiner Form Unterstützung wollte.Wegen ihm gab sie ihre leitende Tätigkeit im Einzelhandel auf( "seine Frau" habe nicht zu arbeiten), sodass sie praktisch vollkommen von ihm abhängig wurde.

Er ist beruflich sehr erfolglich, hat ein eigenes Unternehmen und ausgesprochen viel Geld und hat es geschafft, sie durch Manipulation, materielle Dinge, Luxus hier und Luxus da gefügig zu machen.

Alle Warnungen unsererseits wurden stets ignoriert. Schon bald schickanierte er sie vor Freunden, wurde handgreiflich und benutzte sie immer wieder als Fußabtreter, betrog sie.

Auch jetzt , 10 Monate nachdem er sie rausgeschmissen hat, ohne finanzielle Mittel (Unterhalt für seinen Sohn wollte er nicht zahlen, musste alles über Anwälte geklärt werden), ohne eigenen Hausstand, terrorisiert er sie noch. Es sind regelrechte Psychospielchen. Sie darf niemanden kennenlernen, schon gar keinen Mann und niemand darf sich seinem Sohn nähern. Noch immer hat er sie vollkommen unter Kontrolle. Die ganzen Einzelheiten aufzuzählen, würde den Rahmen sprengen.

Nur so viel: Sie leidet unter massiven Depressionen, kann weder arbeiten, noch an ihrem Studium, welches sie vor einem halben Jahr aufnahm, anknüpfen. Erst vor 2 Wochen offenbarte sie mir wie schlimm es eigentlich ist.

Den Haushalt schafft sie auch nicht mehr. Ich habe von früh bis spät ihre Wohnung aufgeräumt, geputzt, Wäscheberge zusammengelegt, doch damit allein ist ihr nicht geholfen.

Ich habe sie ermutigt zum Arzt zu gehen. Er riet ihr zu einer stationären Therapie und verschrieb ihr ein Antidepressivum. Dies wirkt natürlich erst nach mehrwöchiger Einnahme.

Wir haben zusammen ein Vorgespräch in einer Tagesklinik vereinbart, bis sie dort aber therapiert werden kann, vergehen noch gut 2,5 bis 3 Monate. Zu lang, für ihre derzeitige Verfassung.

Sie hat sich gestern dazu entschlossen zur Überbrückung in die stationäre Behandlung zu gehen.

Doch muss ja auch ihr Sohn , für den sie das alleinige Sorgerecht hat, betreut werden.

Sie bat also ihren Ex gestern ihren Sohn für diese Zeit bei sich aufzunehmen.

Seine Antwort lautete "Wenn dann nehm ich ihn für immer". Das war von vorn herein sein Ziel und das möchte sie keineswegs.

Gibt es die Möglichkeit den kleinen für die Dauer des stationären Aufenthalts in eine Bereitschaftspflegefamilie zu geben ohne dass sie im Anschluss fürchten muss, ihr Kind nicht mehr wiederzukriegen? Das ist ihre größte Angst.

Fakt ist: Ohne adäquate Behandlung schafft sie es nicht mehr. An wen können wir uns wenden? Jugendamt?

Und hat der Kindsvater, der ihr das alles ironischerweise angetan hat, eine Chance ihr wegen der Depression/Behandlung das Kind zu entziehen?

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Muss ich unterhalt für meine 18 jährige wenn diese eine Maßnahme beim Jugendamt abbricht?

Meine 18 Jährige Tochter hat eine stationäre Betreuung von Jugendamt genossen. Diese hat sie zwischen Weihnachten und Silvester 2015 entgegen der Empfehlung der Betreuer und sogar über den Kopf des Jugendamtes hinweg Knall auf Fall beendet. Das Jugendamt trägt diese Maßnahme nicht mit, musste aber letzlich den Willen meiner Tochter akzeptieren und hat die Maßnahme beendet, Nun ist sie zur Mutter zurück, hat weder eine Ausbildung begonnen noch eine Lehre. Bis zu jetzigem Zeitpunkt hat sie ein FSJ gemacht, wobei sie hier auch eine Aufwandsentschädigung bekam. Diese Maßnahme wurde von meiner Tochter ebenfalls gekündigt. Muss ich ihr den Unterhalt gewähren? Ich bin ihr gegenüber trotz einer weiteren minderjährigen Tochter leistungsfähig. Was ich aber nur vermute, sie hat einen Schwerbeschädigten Ausweis mit 70% . Wer von Euch kann mir einen Tipp geben.

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ich habe zur Zeit nur noch mist im Kopf. Heute morgen bin ich abgehaun (lebe in einer WG) und dann irgendwann wieder zurück gegangen, weil das schon irgedwie ein bisschen doof war.

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Hallo, unsere Tochter geht schon 2 Jahre nicht in die Schule und lehnte schon viele ambulante Hilfen ab. Nun soll sie vom Jugendamt aus in ein betreutes Wohnen, um einen geregelten Tagesablauf, Schule, etc. wieder zu lernen. Stationäre Behandlung wurde vo ihr abgelehnt, ambulante Psychotherapie, Familienhilfe alles hat nichts gebracht. Unsere Tochter möchte nicht von zu Hause weg, tut aber auch nichts, um von zu Hause aus etwas zu ändern. Wir haben (außer diesem Schulproblem) keine weiteren Schwierigkeiten in unserer Familie. Meine Frage ist jetzt, kann das Jugendamt uns/unsere Tochter dazu zwingen, getrennt zu wohnen, wenn "nur" das Problem der Schulverweigung vorliegt? Es müssten ja demnach alle Schulschwänzer in Deutschlang von ihren Eltern getrennt werden?

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Im Januar schrieb das Jugendamt zum Gericht das stationäre Unterbringung sein soll aber das Gericht es prüfen soll ob ein Eingriff in die elterliche sorge erforderlich ist, ein Erziehung Gutachten wird empfohlen Der Richter stimmte dann dem Jugendamt zu das ein Gutachten beauftragt werden soll. Das Gutachten besagt es bestehe eine Gefährdung aber die Gefährdung kann man mit tagesgruppe und ambulante Hilfe abwenden. Jetzt ist bald der zweite anhörungs Verfügung Termin mit Gutachter, Jugendamt, verfahrensbeistand, Anwalt als modetorin und mit uns.der Richter schreibt nachdem das Jugendamt jetzt Stellung zum Gutachten genommen hat das der Gutachter sich mit dem Jugendamt sich auseinander setzen soll. Müssen wir Panik haben wegen einer herausnahme? Und warum passt dem Jugendamt jetzt nicht was der Gutachter empfiehlt? Das Jugendamt wollte doch das Gutachten! Das Jugendamt möchte trotzdem noch wisse vom Gutachter warum sie teilstationäre und ambulante Hilfe empfiehlt und wie sie denkt wie eine gute Zusammenarbeit zwischen Kindes Eltern und Hilfen entstehen kann. Hab Beweise das die Helfer zufrieden sind mit uns,habe Beweise das durch die Förderungen unsere Kinder sich weiter entwickeln, Wohnung ist ok,gehen viel mit Kinder raus,keine Gewalt nichts, Tochter schule, andere kleinen kiga, was wollen die

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