Informationen zur Ausbildung bei der deutschen Bundespolizei?

1 Antwort

Hallo Blondschopf219,

leider kannst Du Dich nur bei der Bundespolizei als solches bewerben und nicht gezielt für die Bereitschaftspolizei bewerben.

Zum Endes des Studiums für den gehobenen Dienst, kannst Du sowohl den Verwendungswunsch Bereitschaftspolizei, wie auch einen Standortwunsch angeben. Ob diesen Wunsch entsprochen wird ist aber relativ fraglich, denn Du unterschreibst bei Einstellung dafür, dass Du bundesweit einsetzbar bist und die Bundespolizei setzt gerade die neuen Beamten da ein, wo sie gebraucht werden und das wist wiederum seit Jahren der Süden von Deutschland.

Was genau sind die einzelnen Aufgaben der Bereitschaftspolizei?

  • Präsenz bei Demos
  • Präsenz bei Fußballspielen
  • Präsenz bei Großveranstaltungen
  • Unterstützung der Dienststellen bei Personalmangel. Im Moment stehen an erster Stelle Unterstützungseinsätze anlässlich der Flüchtlingskriese an der österreichischen Grenze

Was sind dort eventuell Vor- und Nachteile?

Der größte Nachteil Bundespolizist zu sein ist, dass einen der Dienstherr bundesweit einsetzen kann, was bedeutet, dass man oft weit weg von seiner Heimatstadt seinen Dienst versehen muss. Weitere grundsätzliche Nachteile sehe ich an den Beruf nicht.

Die Vorteile sind, dass die Bundespolizei für jeden was bietet. Du kannst z.B. zur:

  • Bereitschaftspolizei
  • Sondereinheiten wie GSG9 
  • Hundestaffel
  • Reiterstaffel
  • Fliegerstafel 
  • Kriminalitätsbekämpfung
  • Wasserwerferzug
  • Ermittlungsdienst 
  • Küstenwache
  • Spurensicherung
  • Waffenwart / Wart für Unterkunft und Verpflegung
  • Küche / Einsatzkoch
  • Sanitätsdienst / Krankenabteilung (nur in den Verbänden)
  • Tauchergruppe
  • Funker / IKT(Aufrechterhaltung und Einrichtung Computer und Digitalfunk)
  • T-Züge (Einheitendie mit schweren Gerät und Booten dafür zuständig sind, Kontrollstellenauszuleuchten, Absperrgitter aufzustellen, Natodraht zu verlegen)
  • aber es gibt auch Polizeibeamte, die eher Tätigkeiten ausüben die man im zivilen Bereich wie  z.B. das Personalbüro / IKT (Computertechnik)/ Fahrzeugtechnik vermuten würde.
  • Auslandsverwendung wie zum Beispiel den Schutz eigener Einrichtungen, sprich den deutschenBotschaften auf der ganzen Welt und auch Polizeikontingente in denKrisengebieten wie Afghanistan.

Das schöne am Polizeiberuf ist, dass man jederzeit das Tätigkeitsfeld wechseln kann. Jemandvon der Spurensicherung könnte z.B. zum SEK wechseln oder Jemand könnte vom SEKzur Fliegerstafel gehen.

Im Bezug auf die Bereitschaftspolizei ist der Vorteil der, dass

  • Das man durch die Einsätze schnell Stunden aufbauen kann und dann auch mal längere Zeit am Stück durch Stundenaufbau frei machen kann ohne seinen Urlaub zu verbrauchen
  • man gut in Deutschland rum kommt
  • man viel Abwechslung hat
  • Viel Fortbildung

Der Nachteil ist:

  • keine Zeitplanung , weil viele Einsätze nicht vorausplanbar sind. Mehr als 2 Tage sollte ein Angehöriger der Bereitschaftspolizei nicht vorausplanen.
  • In 2 Monaten nur ein bis zwei freie Wochenenden, da Die meisten, Demos, Fußballspiele und Großveranstaltungen nun einmal am Wochenende stattfinden, dafür hat man in der Woche frei
  • Man ist oftmals für Tage oder gar Wochen von der eigentlichen Hundertschaft weg

Ist es möglich, sich bereits während der Ausbildung auf etwas zu spezialisieren?

Nein das ist nicht möglich. Alle Anwärter durchlaufen die gleichen Fachgebiete.

Wie verläuft das Studium? Gibt es dort eine Fachrichtung die man studiert, zum Beispiel Recht?

Das Studium (gehobener Dienst) / die Ausbildung (mittlerer Dienst) die sich übrigens garnicht großartig von einander Unterscheiden läuft so ab, dass man in den 2,5 Jahren der Ausbildung / 3 Jahren des Studium.

1. theoretisch in vielen Fächern unterrichtet wird, beispielsweise

  • in Strafrecht
  • Ausländerrecht
  • Verkehrsrecht
  • Polizeirecht
  • Zivilrecht
  • Situationsabhängiges Training, in dem Situationen dargestellt werden auf die man praktisch reagieren muss und hinterher erklären muss, nach welchen rechtlichen Grundlagen man gehandelt hat
  • Schießtraining
  • Sportunterricht / Schwimmunterricht
  • Selbstverteidigung
  • usw. usw

2. Praktisch durch mehrwöchige Praktika bei

  • bahnpolizeiliche Bereich
  • grenzpolizeiliche Bereich
  • Bereitschaftspolizei

Insgesamt muss man unglaublich viel lernen.

Der Tagesablauf im Studium ist meistens.

  1.  Aufstehen / Körperpflege
  2. nochmal in die Bücher schauen und auf den Unterricht vorbereiten
  3. Frühstücken im Speisesaal
  4. tagsüber Unterricht mit einer Stunde Mittagspause und essen im Speisesaal
  5. Nach den Unterricht legen sich viele noch mal kurz hin, weil sie vom Unterricht geschlaucht sind
  6. Dann wird meist noch paar Stunden gelernt, der Unterricht nachgearbeitet. Gibt viele, die sind aufgrund des vielen Stoffes, den man sich reinziehen muss, vom Aufstehen bis zum Schlafengehen mit lernen beschäftigt und gönnen sich kaum Freizeit.

Tja, hoffe, ich konnte Deine kleine Frage kurz und knapp beantworten :-D

Schöne Grüße
TheGrow

Bewerbung für die Ausbildung zur Verwaltungsfachangestellten so in Ordnung?

Bewerbung um einen Ausbildungsplatz zur Verwaltungsfachangestellten

Sehr geehrte Damen und Herren,

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Der Beruf der Verwaltungsfachangestellten spricht mich aufgrund der abwechslungsreichen Tätigkeiten und dem Umgang mit Menschen sehr an. Ich habe mich eingehend mit dem von Ihnen angebotenem Ausbildungsberuf beschäftigt und bin überzeugt, dass dieses Tätigkeitsfeld meinen beruflichen Perspektiven entspricht.

Ich bin eine freundliche und zuverlässige Auszubildende, die ein hohes Maß an Lern- und Leistungsbereitschaft mitbringt. Neue Aufgaben sind für mich eine Herausforderung, denen ich mich mit Freude stellen werde. Verantwortung zu übernehmen, ist mir besonders wichtig. Persönliche Eigenschaften, wie Zuverlässigkeit, Pünktlichkeit und Sorgfalt sind für mich selbstverständlich.

Ich würde mich sehr freuen über eine Einladung zu einem persönlichen Vorstellungsgespräch.

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