Information über die Rasse Husky?

11 Antworten

Der Husky will nicht spazieren gehen mit dem musst du MINDESTENS 20km am Tag durch den Wald hetzten (am besten ohne pausen), Fahrradfahren im extrem schnellen Tempo usw. Zudem muss man Zugsport machen da man der natürlichen Aufgabe nach kommen muss um ihn aus zu lasten. Und glaubt mir wenn ihr dem nicht nach kommt Word der husky eurer komplettes Haus auseinander nehmen. 

Und ja man sollte sie mindestens zu zweit halten. 

Ich rate jeder Person die nicht den kompletten Tag Zeit hat und keinen Zugsport betreiben will von einem husky ab.

Ich wüsste ja gerne, wie die Geschichte ausgegangen ist... Hast du dir einen Husky gekauft? Spuckt er auch Feuer und kann fliegen? Ich schreibe eigentlich nicht in Foren, aber wenn ich mich abends, wenn mein Husky-Ungeheuer schläft (das tun sie nämlich!) mal ein bisschen im Internet nach Gleichgesinnten umsehe, stolpere ich ständig über diese furchtbaren "Ratschläge". Huskys sind in erster Linie Hunde! Viele denken offenbar leider, dass Labrador, Jack Russel und co. nur fressen und ein Ründchen um den Block geführt werden wollen... So gut wie alle Hunde wollen bewegt werden! Dass ein Husky nicht alleine gehalten werden kann, ist genauso ein blödsinniges Vorurteil, wie dass er täglich 20-30km täglich laufen muss - oder auch nur will... Jeder, der sich mit bewegungsfreudigen Rassen auskennt weiß: Der Hund läuft! Wenn man sportlich ist und gerne draußen ist (sollte auf jeden Hundehalter zutreffen...), kann man mit seinem Hund entspannt spazieren gehen - sobald er eine Wiese sieht, zieht er seine Runden. Mein Schäferhund konnte noch so unausgelastet sein (das kommt tatsächlich vor, wenn man Familie, einen Job oder sonst was menschliches hat) - er hat sich vor mich gesetzt und auf Beschäftigung gewartet (auch schön!). Also... Lasst mal die Kirche im Dorf! Jede Rasse hat ihre Eigenheiten. Mein Hütehund braucht viel geistige Beschäftigung, mein Windhund ließ sich immer gerne zweimal bitten und die kleine Huskydame (übrigens ein Exemplar der gefürchteten Rennlinie) wollte die ersten Monate lieber im Garten rumhüpfen und war nur mit etwas Geschick zum Gassigehen zu überreden. Sozialkontakte brauchen sie ALLE! Als Hundehalter knüpft man aber schnell Freundschaften. Und zu dem Tipp einen Mischling aus dem Tierheim zu holen: Immer gut! Aber nicht vergessen, dass man die "Mitmischer" nicht zwangsläufig am Erscheinungsbild erkennt... Was, wenn man dann einen Weimeranerhuskypitbull hat? ;-) Ich empfehle jedem Interessierten das Buch "Use me" von Fr.Barth. Kein Ratgeber, aber ein niedlicher Bericht, was so alles passiert (oder auch nicht passiert) wenn man sich als ersten Hund einen Husky an schafft.

Huskys sind Schlittenhunde, besuchen also extrem viel Auslauf und das mit Power. Zwei Stunden gemütlich Gassi gehen ist da nicht mal die Aufwärmphase. Du musst also viel Energie mitbringen mit zwei Hunden erst recht. Ansonsten muss man halt das Übliche beachten: der Hund darf nicht lange allein sein, gutes Futter, Versicherung, Hundeschule, Steuern, Arzt, etc.

Was möchtest Du wissen?